Information Labdoo-Helfer (Technik)

Labdoo-Computer werden mit dem Betriebssystem Lubuntu (Linux), mit über 300 kindgerechten Lern- und Office-Programmen und lizenzfreien Lerninhalten (OER) ausgeliefert.

Das schlanke Lubuntu basiert auf Ubuntu mit dem Desktop (Benutzeroberfläche LXDE (empfohlen: 1 GB RAM) und zusätzlich dem Desktop MATE (empfohlen: 2 GB RAM, ist in den Images for Cloning als Standard-Oberfläche voreingestellt). Lubuntu läuft auch auf älteren Computern schnell.

Kinder und Jugendliche vom Vorschulalter bis zur Hochschulreife erhalten über die Basisinstallation von Lubuntu hinaus weitere Lernsoftware (Edubuntu) hinaus Zugang zu Lerninhalten, Offline-Wikis, barrierefreien Zugänge u.v.a. mehr. Alles wird offline auf dem Computer gespeichert, weil die wenigsten Projekte (Edoovillages) einen Onlinezugang haben.

Ihr könnt eure IT-Spende aber auch so wie sie ist Labdoo-Helfern anvertrauen und wir kümmern uns um alles :) Wir löschen dabei auch alle Daten vom Rechner, mehr dazu hier.

Helfer werden

Die beste und schnellste Möglichkeit einen optimal ausgestatteten Rechner zu erstellen, ist per Cloning von fertigen Images, quasi eine Rechnerkopie. Wie das funktioniert wird in den nachfolgenden Seiten beschrieben.

Alternativ kann man eine Basis-Installation des Betriebssystems Lubuntu durchführen. Aber dann fehlen viele Lernprogramme und Lerninhalte für die Kinder. Daher wird das nicht empfohlen.

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Installation mit Labtix

Labdoo empfiehlt die Installation per Cloning von Images. Hierzu bootet ihr Labtix. Wie ihr im Videotutorial sehen konntet, gibt es dabei zahlreiche Auswahlmöglichkeiten, z.B. mit F4 die Option "toram", damit ihr das Bootmedium nach dem Booten entfernen könnt. Labtix läuft als 32 Bit-iso auf jedem Laptop. Und kann sowohl 32 wie 64 Bit-Images clonen. Labtix wird permanent weiterentwickelt. Schaut bitte regelmäßig auf unserem FTP-Server nach, ob es eine neue Version gibt.

Für Experten: Labtix verfügt über einen Persistenz-Modus, d.h. ihr könnt selber Änderungen an Labtix vornehmen und diese speichern. Ihr seid User root! Das Passwort ( wird eigentlich nur benötigt wenn man beim Booten im Terminal "hängen bleibt" ) lautet "labdoo". Aber Vorsicht - als root könnt ihr Labtix "zerschießen" oder durch zu viele Änderungen aufblähen... Im Auslieferzustand passt Labtix noch auf eine CD. Das Tool ISO-snapshot ermöglicht zudem des Erstellen eines neuen ISO-files das eventuelle Änderungen am System übernimmt.

Labtix kommt mit verschiedenen Werkzeugen und Installationstools. Die meisten findet ihr direkt auf dem Desktop. Welches Tool für euch am Besten passt, müsst ihr selber entscheiden. Alle haben Ihre Stärken und Vorteile:

  • Labdoo Installer - mit graphischer Benutzerführung
  • autodeploy und content installer - umfangreiches, terminalbasiertes Installationstool, die auch automatisiert das deployment von zusätslische Inhalte auf mehrere Sprache
  • "2-click" installer - aus dem Filemanger SpaceFM heraus mit 2 Klicks Images clonen.

Auf dem Labtix-Desktop findet ihr einen roten Ordner Docs, in dem Manuals als pdf liegen. Wir empfehlen aber vorab, die einzelnen Schritte und Tools zuerst als YouTube Video-Tutorial anzuschauen.

Tipps:

Wichtig: Bevor ihr nach dem Hochfahren von Labtix das Boot-Medium entfernt, steckt bitte bzw. verbindet euch vorher mit dem Medium (USB-Platte, Server), auf dem die Images liegen! Sonst kann es in seltenen Fällen zu "merkwürdigen Effekten" kommen. Z.B. läuft die Installation durch, alles scheint ok zu sein, nur ist die Platte auf die installiert werden soll (i.d.R. sda) am Ende trotzdem leer. Dies kann z.B. daraus resultieren, dass Linux Probleme hat, das Boot-Medium (i.d.R. sdb) von einer zu schnell an gleicher Stelle eingesteckten USB-HDD (dann nämlich auch sdb) zu unterscheiden. Wenn ihr vor dem Entfernen des Boot-Mediums die USB-HDD einsteckt und mountet erhält diese den Namen sdc und ist sauber zu unterscheiden. Besonders oft tritt dieses Problem auf in Verbindung mit der Bootoption toram.

Manchmal muss man wegen der Hardware im Bootmenü bestimmte Einstellungen wählen, z.B. Toshiba, Nvidia u.a.. Sonst kann es passieren, dass Labtix nicht hochfährt, auf Terminal-Ebene hängen bleibt (der Desktop erscheint nicht) oder der Monitor dunkel bleibt. Dann mal die Optionen im Failsafe Modus oder Safe Video Mode ausprobieren. Im o.a. YouTube Tutorial ist das auch erklärt.

Alle Videotutorials findet ihr in unserem YouTube-Kanal https://www.youtube.com/user/LabdooDACH/playlists und auf unserem FTP-Server http://ftp.labdoo.org/download/Public/videos/for-technicians/.

Durchsicht eines gespendeten Laptops

Zu Beginn solltet ihr einen gespendeten Rechner durchsehen. Es macht ja keinen Sinn, einen Laptop, der sich schon in kühlen Regionen überhitzt in heiße Länder zu geben. Oder wenn die Festplatte jetzt schon "bröselt", wie soll sie Transport und Betrieb in rauher Umgebung überstehen?

  • Prüft bitte den Zustand der Zielplatte (sda) mit dem Tool GSmartControl. Je mehr "rote" Hinweise oder Icons und je dunkelroter diese sind, desto eher sollte die Festplatte ausgetauscht werden.
  • Prüft die Lüftung und das Kühlersystem auf Staub, insbesondere bei Laptops.
    • Schraubt die Abdeckung vom Lüfterbereich ab. Leuchtet mit einer Lampe so hinein und prüft, ob ihr von außen durch den Lüfter das Licht gut seht. Dann kommt auch Luft gut durch :) Falls nicht, sollte Ventilator und Lüftungssystem gereinigt werden.
    • Manchmal reicht es, von außen nach innen durch die Lüftungsschlitze zu pusten. Dabei sollte der Ventilator mit einem Nagel oder Schraubenzieher blockiert werden, damit es sich nicht dreht. Zusätzlich können Staubflocken mit einer gebogenen Nadel oder weichen Bürste durch das Einsaugloch entfernt werden.
  • Auslesen der Temperatursensoren mit psensor
    • Die maximale Temperatur sollte im Idealfall bei ca. 65°C liegen. Normalerweise liegt die Temperatur bei ca. 55°C oder darunter, abhängig von CPU- / GPU-Typ und die Umgebungstemperatur. Um Last auf die CPU zu geben startet das Skript "Stress CPU" auf dem Desktop (löst "stress --cpu -5" in einem Terminal aus). Beobachtet dabei die Temperaturanzeige verschiedener Sensoren (psensor). Das Stress-Programm starte nach 10 Sekunden und läuft maximal 60 Sekunden, um die CPU nicht zu überhitzen und die Platine zu zerstören.
      Unter Last steigen die Temperaturen auf über 70°C, weniger wäre besser. Wenn die Temperaturen unter Last auf 80°C oder höher steigen beendet Stress sofort. Dann ist auf jeden Fall eine Generalüberholung nötig (z.B. Kühler oder Kühlerpaste erneuern o.a.).
  • Falls das CD/DVD-Laufwerk nicht mit der iso-CD belegt ist, legt eine Audio CD und prüft, ob ihr diese mit audacious abspielen könnt.

Vorbereitung Installation mit Labtix

Wenn ihr bereits eine bootfähige CD oder USB-Stick mit der Labtix Installationsumgebung und Laboo Images for Cloning habt, könnt ihr dieses Kapitel überspringen.

Mit dem Labtix-Tool (Live CD) können von unseren Fachleuten vorbereitete und fertig mit Lerninhalten ausgestattete Labdoo-Systeme einfach und schnelle auf neue Rechner übertragen ("gecloned") werden, mittels sogenannter Images. Diese Images gibt es in 4 Sprachen (Englisch, Spanisch, Deutsch, Französisch). So könnt ihr je nach Sprache im Zielland der IT-Spende die Sprache auswählen und manuell noch weitere Lerninhalte in weiteren Sprachen manuell aufspielen.

Ihr braucht dazu 2 Dinge:
Labtix auf einem bootfähigen Medium: dies kann eine CD oder ein USB-Stick sein, mit dem ihr einen Rechner in die Labtix-Umgebung booten könnt.
Externe USB-Festplatte: zum Speichern der Cloning Images und weiterer Lerninhalte von unserem FTP-Server (Labdoo Hubs in Deutschland können vom Labdoo.org e.V. gespendete, fertig bespielte Bootmedien und USB-Festplatten abrufen.)


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Labtix: Die Labdoo Installationsumgebung

Um ältere und neuere Computer mit einem lizenzfreien Tool selber installieren zu können hat Labdoo.org eine kleine Lösung auf Basis der Linux-Version Antix zusammengestellt, die wir Labtix genannt haben (zusammengesetzt aus Labdoo und Antix).

In Labtix findet ihr alles, was ihr braucht - zur Löschung alter Daten auf einem gespendeten Computer, zur schnellen und automatisierten Installation fertiger Systeme. Zusätzlich findet ihr auf Labtix viele Tools, um Hardware zu diadnostizieren und, Probleme zu analysieren und zu lösen (CPU/Prozessor, thermische Probleme (°C), beschädigte Laufwerke etc.)

Ihr könnte den iso-File für Labtix von unserem FTP-Server herunterladen (MD5SUM).

Wenn ihr die Datei heruntergeladen habt könnt ihr aus der iso-Datei ein Bootmedium erzeugen (CD oder USB-Stick). Das is dann das Bootmedium, mit dem ihr gespendete Rechner starten und aufbereiten könnt.

Erstellen eines Bootmediums (CD oder USB-Stick) aus dem Labtix ISO

Als nächstes die ISO-Datei in eine Boot-CD oder USB-Bootstick umwandeln (einfaches Kopieren reicht nicht!). Dies geht oft mit Dateimanagern des Betriebssystems eures Vertrauens oder auch zusätzlichen Tools. U.a. findet ihre einige Vorschläge. Für weitere befragt das Web (sucht mal nach "cd / USB stick iso erstellen" und euer Betriebssystem).

Für eine CD reicht ein CD-Rohling 750 MB (DVD ist nicht nötig), USB-Sticks gehen ab 1 GB (meist ist 4 GB aber heute die kleinste Größe, die man kaufen kann). Hinweis für Techniker: Labtix verfügt über einen Persistenz-Modus, mit dem ihr eure Wunsch-Konfiguration selber speichern könnt. Dies belegt aber mehr Platz. Daher sind 4 GB oder mehr schon sinnvoll.

WINDOWS:
- Installiert und starte ein Programm zur Erstellung von Startmedien, z.B. Rufus: https://github.com/pbatard/rufus/releases/download/v3.4/rufus-3.4p.exe oder Alternativen https://alternativeto.net/software/rufus/.
- Startet Rufus, wählt das USB-Device, klickt auf den "Auswählen"-Knopf, wählt die labtix.iso Datei, dann klickt auf Start.

LINUX:
Auf https://wiki.ubuntuusers.de/Brennprogramme/ findet ihr eine Reihe von Linux-Tools, die Ihr nutzen könnt.

MAC OS:
Hier verweisen wir auf das Internet und Suchmaschinen.


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Labdoo Clone Images und zusätzliche Lerninhalt

Für das Cloning müsst ihr die Images vorher herunterladen. Images sind Kopien eines kompletten, vorinstallierten Systems. Linux hat eine tolle Eigenschaft, die andere Betriebssysteme nicht haben. Man kann ein System von Rechner A auf Rechner B übertragen - und es läuft!

Ihr findet diese Images online auf unserem Labdoo FTP-Server http://ftp.labdoo.org/download/install-disk/.

Einzelne Dateien könnt ihr über den Browser herunterladen, indem ihr mit der rechten Maustaste darauf klickt und dann "save link as / Link speichern unter" auswählt.

Das funktioniert aber nicht für Ordner oder für viele Dateien! Diese müssen einzeln heruntergeladen werden und das ist natürlich nicht komfortabel.
Einfache Methoden für Download mehrerer Dateien für alle gängigen Betriebssysteme findet ihr auf https://www.labdoo.org/de/content/zugang-zum-ftp-server
Images sind groß und der Download dauert lange. Wenn ihr euch mit FTP-Clients auskennt, empfehlen wir daher sie direkt per FTP herunterzuladen (sftp, user labdoo und Passwort labdoo).


Labdoo Images for Cloning

Um zu entscheiden, welche(s) Image(s) für euch am besten ist/sind, müsste ihr Rahmenbedingungen mit einbeziehen:

  • Die CPU/Prozessor-Architektur des Rechners, den ihr gerade bearbeitet (32 Bit oder 64 Bit). Dies könnt ihr mit der Labtix-Umgebung leicht herausfinden. Es wird euch auf dem Desktop oben rechts angezeigt (siehe auch o.a. Video).
  • Die Sprache in dem Zielland, für das ihr installieren wollt.
  • Die Größe der Festplatte in dem aufzuarbeitenden Rechner. Die Größe der Festplatte wird z.B. im BIOS oder nach Hochfahren von Labtix angezeigt.

Image tree

Der Name eines Image auf dem FTP-Server sagt aus:

Die französischen und spanischen Images belegen 80 GB, weil sie bereits mit den Lerninhalten in diesen Sprachen kommen (Wikis, OER Open Educational ressources,...). Das deutsche Image ist zusätzlich mit Deutschkursen, Wörterbüchern in vielen Flüchtlinssprachen etc. bespielt.

Die Englischen Images ab 80 GB ebenso, wobei die größeren Images (160,250 GB) jeweils noch mit mehr Lerninhalte kommen.


Zusätzliche Lerninhalte

Zusätzliche Lerninhalte können nach dem Installationsprozess werden, ausgenommen wenn ihr die autodeploy.sh Methode verwendet, mit der man zusätzliche Inhalte schon bei der Installation aufspielen kann. Wir werden später noch darauf zurückkommen...


Vorbereitung der Externe USB-Festplatte (1+ TB)

Die heruntergeladenen Images sind bereits entpackt und sofort einsatzbereit. Kopiert sie auf eine externe Festplatte oder einen lokalen Server. Die USB-Platte muss so formatiert sein, dass große Dateien gespeichert werden können. Z.B. ist FAT32 nicht möglich, weil FAT32 nur Dateien kleiner 4GB handhaben kann. NTFS ist das empfohlene Filesystem für eine externe Festplatte.

Die automatisierten Installations-Skripte erfordern es, dass diese ohne übergeordnetes Verzeichnis so auf eine externe Festplatte gespeichert werden, wie sie auf dem FTP-Server liegen. Für weitere Details verweisen wir auf das Manual http://ftp.labdoo.org/download/install-disk/Installationsanleitung_DE.pdf

Zugang zum FTP Server

Der Labdoo FTP-Server ermöglicht Anwendern Dateien frei herunterzuladen. Hier einige einfache Methoden, wie ihr euch mit dem FTP-Server verbinden könnt. Sucht euch die aus, die am besten zu euch passt. Aus Sicherheitsgründen erlaubt Labdoo kein ungesichertes FTP-Protokoll, nur das gesicherte SFTP-Protokoll (kein ftp, nur sftp).
...und nochmal der Hinweis - wenn euch das alles zu lange dauert oder zu viel Arbeit ist, gerade für eine einmalige Installation, dann gebt eure IT-Spende gerne in die Hände von Labdoo Hubs und Helfern..
Hinweis: Labdoo übernimmt keine Verantwortung für Fremdsoftware.


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1. Browser

In einem Browser die URL http://ftp.labdoo.org/download/ öffnen und über die Links navigieren. Der Link "Parent directory" bringt einen wieder eine Ordnerebene höher. Zum Download mit der rechten Maustaste auf einen Link klicken, dann "Ziel speichern unter" (heißt je nach Brower ggf. etwas anders). Vorteil: Zugang auch ohne Passwort; Nachteil: Dateien können nur einzeln herunter geladen werden.


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2. Zugangsdaten zum Verbinden mit dem FTP Server

Komfortabler ist es z.B. seinen PC oder Server direkt mit dem FTP-Server zu verbinden. Je nach Betriebssystem gibt es hierzu die u.a. Tools. Hierzu wurde auf dem FTP-Server extra ein User: labdoo mit dem Passwort labdoo mit Leserechten (keine Schreibrechte) angelegt, der euch dafür zur Verfügung steht. Wer Schreibrechte braucht, wendet sich bitte an contact@Labdoo.org (EN) oder Labdoo-DACH@Labdoo.org (DE).

Protokoll = sftp (sftp ist sicherer als ftp, daher ist nur sftp freigeschaltet)
Server = sftp.labdoo.org
Benutzernamen = labdoo
Passwort = labdoo
Pfad = /var/www/download


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3. Einbinden in Dateimanager (Windows, Swish)

Windows bietet keine eigene Möglichkeit den Dateimanager mit einem FTP-Server über das Protokoll sftp zu verbinden. ftp wäre möglich, aber das wird aus Sicherheitsgründen von uns nicht angeboten. Durch Zusatzprogramme kann man auch sftp einsetzen, z.B. mit dem Swish Add-on für den Windows Dateimanager http://www.swish-sftp.org/ .

Nach der Installation von Swish wird der Zugang zum FTP-Server eingerichtet

Anmeldung am FTP-Server: Bezeichnung - Name eurer Wahl; Rechner: sftp.labdoo.org; Benutzer: labdoo; Pfad: /var/www/download
Schlüsselannahme: Speichern und verbinden - Schlüssel bleibt dauerhaft bis zur Änderung auf dem PC; Einfach verbinden - Schlüssel wird nur für diese Sitzung gespeichert und beim nächsten Mal wieder abgefragt
Eingabe des Passwort labdoo, jetzt kann der FTP-Server wie ein Laufwerk auf dem PC genutzt werden.

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4. Filezilla

Der freie FTP-Client Filezilla kann hier https://filezilla-project.org/ heruntergeladen werden.

Der Start-Pfad kann in den Einstellungen unter Erweitert --> Standardverzeichnis auf dem Server festgelegt. Dann muss man nicht immer durch das ganze Dateisystem klicken.

Eingabe der Zugangsdaten: Server - sftp://sftp.labdoo.org ; Benutzernamen - labdoo ; Passwort - labdoo ; Port - 22

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5. Linux
Unter Linux ist ein problemlos möglich einen FTP-Server per sftp einzubinden. Einfach im Dateimanager eures Vertrauens den Pfad für den FTP-Ordner eingeben → sftp://labdoo:labdoo@ftp.labdoo.org:/var/www/download/


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6. rsync
Weitere Informationen zur Nutzung von rsync findet ihr für Linux-Anwender hier https://wiki.ubuntuusers.de/rsync/.

Wer den ganzen FTP-Server spiegeln möchte, kann dies mit folgendem Befehl tun rsync -avHe ssh labdoo@ftp.labdoo.org:/var/www/download/ (Achtung: Mehrere 100 GB!)

Wer den Unterordner /install-disk (Installations-Platte) spiegeln möchte, kann dies mit folgendem Befehl tun rsync -avHe ssh labdoo@ftp.labdoo.org:/var/www/download/install-disk (Achtung: knapp 1 TB!)


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7.Verbinden von Apple iOS mit iTransfer mit einem FTP-Server

Für Apple und iOS könnt ihr das kostenlose Tool iTransfer nutzen https://itunes.apple.com/us/app/itransfer-file-transfer-tool/id530424200


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8. Empfohlene Ordner bzw. Links
Wer möchte kann natürlich das gesamte FTP-Laufwerk spiegeln :) Eventuell solltet ihr euch aber die Inhalte aussuchen, die ihr wirklich braucht? Hier einige nützliche Pfade, die für euch interessant sein könnten:

Alle für eine Installation nötigen Daten: http://ftp.labdoo.org/download/install-disk/
Deutsche Unterlagen: http://ftp.labdoo.org/download/documents/german/
Grafiken + Logos: http://ftp.labdoo.org/download/documents/material/
Material für deutsche Hubs: http://ftp.labdoo.org/download/hub-content/hub-Labdoo-DACH/

Bei Fragen schickt eine Mail an Labdoo-DACH@Labdoo.org, danke.

Windows ist eine eingetragene Marke der Microsoft Corporation.

2-Klick Installer - aus dem Filemanager heraus clonen

"2-Klicks" installer - aus dem Filemanager SpaceFM heraus mit 2 Klicks Images clonen (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=DkmrV3tvt-U


  • Durch Doppelklick starten des Filemanager SpaceFM,
  • Einhängen (Mounten) des Laufwerks auf dem die Images zum Clonen liegen
    • bei externen USB-Laufwerken: einstecken, das Laufwerk erscheint mit einem - davor, anklicken des Eintrags, aus dem "-" wird ein "+".
    • bei einem Server: Plugins→MountShare→Scan und manuell die IP-Adresse des Servers eintragen, ggf. Share aus Liste auswählen, User und Passwort→Mount.
    • Damit ist das Laufwerk / der Server eingehängt, d.h. der Rechner kann darauf zugreifen.
  • Der Ordner mit den Images öffnen,
  • Rechts-Klick auf den Ordner mit dem Image, das installiert werden soll,
  • in den angezeigten Funktionen auf "Labdoo-Image-Installer" klicken,
  • im nächsten Fenster
    • Haken bei "Shred sda" lassen (Platte wird 3 x überschrieben) oder entfernen (Platte wird nicht gelöscht),
    • optional: Host-ID eintragen, wenn schon bekannt (sonst nach dem Neustart auch änderbar)
  • das Image wird jetzt auf die interne Festplatte sda kopiert.
  • Am Ende öffnet sich zur Kontrolle GParted, um die fertige Partition auf sda anzuzeigen. Die gesamte Platte sollte zur Verfügung stehen. GParted schließen. In seltenen Fälle klappt die automatische Anpassung der Partition nicht. Dann kann diese manuell angepasst werden.
  • Das Fenster mit der Bestätigung der Installation erscheint, mit "ok" bestätigen und schließen.
  • Im Terminal wird auch die Installation bestätigt, mit (Enter) schließen.
  • Die Installation ist beendet. Labtix kann mit "Poweroff" oder "Save Poweroff" heruntergefahren und der Rechner neu gestartet werden.

autodeploy.sh und install-labdoo-contents.sh - Skriptbasierte Installation

autodeploy and content installer - das umfangreiche, terminalbasierte, Skript gesteuertes Installationstool (Deutsch)
das neue Version (inkludiert in Labtix ab Septeber 2018) autoatisiert auch das deployment der Lerninhalte auf mehrere Sprache (nicht in video zu sehen)


Manual (pdf) http://ftp.labdoo.org/download/install-disk/labdoo%20autodeploy%20and%20...

Labdoo Installer - mit graphischer Benutzeroberfläche clonen

[folgt]

Labdoo Installer - das kompakte Installationstool mit graphischer Oberfläche (Deutsch)


  • Durch Doppelklick Labdoo Installer starten,
  • 2 Fenster öffnen sich; im Terminal wird angezeigt, ob es sich 32 und/oder 64 Bit-CPU handelt; im 2. Fenster wird die Festplatte angezeigt, auf die installiert wird (in den meisten Faällen sda. Mit ok bestätigen.
  • im nächsten Fenster:
    • shred = Anzahl der Löschläufe (von 0 bis 3 möglich, 3 vorbelegt)
    • Target Disc / Ziel-Laufwerk sda (darf nicht gemountet sein)
    • Anzeige der Größe der Festplatte (nur zur Info, um das passende Image besser auswählen zu können)
    • Image auswählen →auf das Dreieck neben home klicken→Other... auswählen→dann bis in(!) den Ordner navigieren, im dem sich das entpackte Image befindet (nur Markieren des Ordners reicht nicht); mit "Open" bestätigen
    • optional: Host_ID eingeben, sofern schon bekannt (kann aber auch nach dem Neustart des Rechners eingeben werden)
    • mit "OK" starten der Installation.

Clonezilla - Images clonen (nur für erfahrene Anwender)

Auswahl des passenden Labdoo images for cloning

Wir empfehlen Clonezilla nur noch für erfahrene Anwender. Besser geeignet sind die in Labtix enthaltenen Werkzeuge Labdoo Installer, autodeploy oder 2-Klick Installer. Ein aktuelles Clonezilla findet ihr auf dem Labtix Desktop (Doppelklick auf das Icon startet es).

Clonezilla - how to clone / Wie clone ich einen Rechner mit Clonezilla? (Deutsch)

Clonen von einer externen USB-Festplatte (2018)

Clonen von eine Server (2017)


Durch Doppelklick auf das Icon Clonezilla starten. Labdoo Images for Cloning sind komplette Abbilder von lauffertigen Systemen.

Daher die Auswahl image - Image wählen. Labdoo stellt immer Images (nicht device!) basierte Versionen online.

device-image (Labdoo stellt immer Images online, daher diese Option wählen)

das Speichermedium auswählen, auf dem das Image liegt, ggf. mit Pfaden und Passworten. Bei externen USB-Platten/Sticks ist dies i.d.R. sdb. In Linux werden die Plattenlaufwerke mit sda (i.d.R. Systemplatte) beginnend mit Buchstaben aufsteigend benannt. Auf die Bildschirmhinweise achten, USB-Laufwerke erst auf Anforderung einstekcken und ca. 5 Sekunden warten.

Expert (Fortgeschritten) Modus auswählen (wir empfehlen immer den Expert Modus. Das Image „merkt“ sich, wie groß die Platte war, von der sie stammt. Wenn es z.B. von einer 60 GB Platte stammt, jetzt aber auf eine 40 GB Platte installiert werden soll, kommt im Beginner Modus der Hinweis „Zielplatte zu klein“ und bricht ab. Im Expert Modus kann man später einen Haken bei der Option -icds setzen, die diese Prüfung übersteuert (s.u.)

restoredisk für das Zurückspielen auswählen,

das zur CPU passende Image auswählen (wichtig ist PAE / nonPAE bzw. 32 / 64 Bit, passend zur CPU),

→ die Ziel-Festplatte bestätigen,

→ im Expert Modus in der Liste zur Option -icds gehen und mit der Leertaste bestätigen („nicht prüfen, ob Zielplatte kleiner als Ursprungsplatte“), mit der Leertaste markieren (*),

→ Die nachfolgenden Eingaben entweder mit Enter oder mit „Y“ (Yes, Ja) bestätigen,

→ Die Installation startet und dauert ca. 15 – 60 Min. Danach sind alle Daten inkl. Betriebssystem, Software, Einstellungen, Lerninhalten u.a. installiert.

Im Clonezilla-Fenster erscheinen neben den Abfragen und Eingaben auch Protokollzeilen (weiße Schrift), Hinweise (grün), Warnhinweise (gelb) und Fehlermeldungen (rot). Bis auf die roten Fehlermeldungen ist i.d.R. alles andere unkritisch. Und selbst bei den roten Hinweisen könnt ihr gegen Ende des Cloning-Prozesses die Meldung "unable to find..." ignorieren.

Partitionen mit Partition Editor anpassen

Ab (L)Ubuntu 18.04 LTS und neuer gibt es keine swap-Partition mehr, die es bis 16.04 LTS gab! Bitte überlest daher Hinweise auf swap für Versionen ab 18.04 LTS.

Nach Abschluss der Installation den Partition Editor (Gparted, Icon auf Desktop) starten. Damit werden die Partitionen an die richtige Stelle und in die richtige Größe gebracht:

→ den Bereich linux-swap anklicken, Resize / Move anklicken und mit der Maus ans Ende schieben (bitte darauf achten, dass dabei die Pfeile am Mauszeiger nach links und rechts zeigen, weil sonst die Partition vergrößert oder verkleinert würde, aber nicht verschoben, s.u.).

→ Dann die Größe des SWAP an die Speichergröße (RAM) des Rechners anpassen. Der Swap sollte gleich groß sein wie RAM. Entweder mit der Maus ziehen oder in der Tabelle darunter die Daten anpassen. Mit OK bestätigen.

→ Dann die große Software/Datenpartition anpassen, i.d.R. die Partition sda1. Anklicken und mit der Maus die hintere Begrenzung nach rechts ziehen bis es an den swap stösst. Es bleibt eine kleine Lücke von 1 MB.

Wichtig: Achtet vor dem Verschieben auf das Icon am Maussymbol. Zeigen 4 Pfeile in alle Richtungen verschiebt ihr die Partition und macht sie nicht größer. Bitte die Maus so positionieren, dass 2 Pfeile nach rechts / links zeigen. Dann kann man das Ende der Partition bis zum Ende des freien Plattenplatzes ziehen.

→ Auf den grünen Haken „Apply“ klicken, Apply bestätigen. Dann läuft es einige Minuten. Fertig.

Rebooten (auf das Parted Magic Icon unten links in der Ecke klicken).

Weiter zu Schritte nach der Installation (Anpassen an die Anforderungen im Zielland (Sprache, Tastatur) u.a.

Vorinstallierte Tools in Labtix

Labtix kommt mit einer Reihe nützlicher, vorinstallierter Tools:

SpaceFM: ist ein Dateimanager für die üblichen Dateiaktionen und zum Einbinden externer Geräte. Es hat Plugins, um z.B. Freigaben zu mounten und CDs oder DVDs zu brennen. SpaceFM ist in hohem Maße konfigurierbar und kann mit zusätzlichen Plugins modifiziert werden. Der Mülleimer ist deaktiviert, um das Ansammeln von zu vielen Daten im Persistenz-Modus zu verhindern. Bei Bedarf kann der Mülleimer aber als Plugin hinzugefügt werden. Er sollte nicht entfernt werden, da er ein Teil der Desktop-Umgebung darstellt!

Conky: Ein Tool zum Anzeigen von Systeminformationen auf dem Desktop. Das Ausgabefenster befindet sich in der oberen rechten Ecke. Die Konfigurationsdatei ist /etc/conky/conky.conf .

Arandr: Ein Werkzeug zum Konfigurieren des Bildschirmlayouts. Sehr nützlich, wenn bei Ihrem Gerät der interne Monitor entfernt wurde und ein externer Bildschirm angeschlossen ist.

ISO-Snapshot: ein Tool, um einen ISO-Snapshot des Systems zu erstellen. Alle Änderungen am System werden im Snapshot gespeichert. Während der Ausführung von ISO-Snapshot markieren Sie die Verzeichnisse, die NICHT zum Snapshot hinzugefügt werden sollen, mit Ausnahme des "Desktop" -Verzeichnisses, das die .desktop-Dateien enthält. Sie sollten bereits vorhandene Snapshots in ein Verzeichnis verschieben, das Sie dem Snapshot nicht hinzufügen möchten. Der Schnappschuss wird in /home/snapshot gespeichert. Wenn der Schnappschuss in einem nicht persistenten System erstellt wird (z. B. bootet von CD-ROM), sollte er auf einem anderen Gerät gespeichert werden. Wenn nicht genügend Speicherplatz zum Speichern des Schnappschusses vorhanden ist, kann der Speicherpfad z.B. zu einem anderen USB-Stick. Der Snapshot kann mit UNetbootin auf einem USB-Stick installiert werden oder mit dem IG-Burn-Tool-Plugin in SpaceFM auf eine CD-ROM oder auf eine DVD-ROM gebrannt werden.

UNetbootin: ein Werkzeug, um bootfähige USB-Sticks zu erstellen. Starte Unetbootin, aktiviere "Diskimage", wähle den ISO-Snapshot (sollte in /home/snapshot liegen) und wähle das USB-Ziellaufwerk aus. Der USB-Stick sollte mit fat32 formatiert sein und es sollte gemountet sein (hierfür SpaceFM verwenden). Nach der Installation auf einem Thumbdrive sollte Gparted verwendet werden, um zu kontrollieren, ob das Bootflag korrekt gesetzt wurde!

Networking: Verwende das Befehlszeilen-Tool ceni oder WICD, um WLAN einzurichten. LAN sollte standardmäßig funktionieren. Es sollten aber wegen der niedrigen Übertragungsrate keine Images über WLAN installiert werden.

Psensor: Ein Tool um die Temperature von CPU, GPU u.a. zu kontrollieren.

Gsmartcontrol: ein Tool zum Auslesen der S.M.A.R.T-Daten einer Festplatte, um zu sehen, ob die Festplatte in Ordnung ist. Wenn ihr in den Registern "rot" ist, sollten Sie eine andere Festplatte verwenden.
Tipp: Wenn eine Seagate-Platte Tausende von Ereignissen für die Neuzuteilung von Reallokationen auf der Registerkarte "Attribute" anzeigt, ist das Laufwerk nicht beschädigt. Diese Festplatten haben speziell für Lenovo-Computer eine andere Firmware, die das Speicherbit für Neuzuweisungsereignisse für andere Zwecke verwendet.

Gparted. ein tolles Tool für die Partitionirung von Festplatten, zur Reparatur von Dateisystemen und zum Kopieren von Partitionen. .

Mit dem Keyboard Layout Handler auf der rechten Seite des Panels könnt ihr das Tastaturlayout per linkem Mausklick ändern. Um eine dauerhafte Änderung vorzunehmen, klicken Sie mit der rechten Maustaste und verwenden Sie die "Einstellungen für den Tastaturlayout-Handler". Das oberste Tastaturlayout in der Liste wird bei Start vorbelegt. Mit einem linken Mausklick könnt iht die bereits vorinstallierten Tastaturbelegungen durchgehen (Deutsch, US-Englisch, Französisch, Spanisch).

Hardinfo gibt euch umfangreiche Informationen über die Hardware und Software des Rechners.

Das battery-plugin im Panel gibt euch Informationen über den Status der Batterie, wenn die Maus darüber fährt. Per rechtem Mausklick und "Battery Monitor Settings" kann das Plug-In aktiviert werden, falls nicht schon erfolgt.

Firefox-esr ist eine abgespeckte Firefox-Version und hilft beim Recherchieren im Web. Es kann auch pdf-Dateien anzeigen. Per Default sammelt es keine Cookies und speichert keine Daten, um nicht mit unnötigen Daten im Persistenz-ModusLabtix aufzublähen.

Für weitere Informationen verwendet bitte die man-Seiten der Hilfe-Funktion im Terminal (z.B.. "man gparted" or
"psensor --help" dort eintippen und (Enter) drücken) oder nutzt das Internet.

Desktop Einstellungen:
Die Labtix Desktop-Umgebung basiert auf openbox mit dem zusätzlichen lxpanel. Klickt man mit der rechten Maustaste auf den Desktop könnt ihr "Desktop-Einstellungen" auswählen, um Änderungen am Desktop vorzunehmen. Um neue Programmstarter auf dem Desktop zu installieren, kopiert ihr sie von /usr/share/applications auf den Desktop. Um Symbole auf dem Desktop zu verschieben, benutzen Sie "Shift + Drag". Beachtet bitte, dass SpaceFM in einigen Fällen die Objekte aus dem Ordner verschiebt. In diesem Fall kopiert sie bitte zurück. Die "Add to Desktop" Funktion des Lxpanel-Menüs funktioniert nicht mit Openbox.
Um Änderungen an Lxpanel vorzunehmen, klickt das Panel einfach mit der rechten Maustaste an.
Verwendet den Openbox Configuration Manager, um das Design der Fenster und andere allgemeine Optimierungen zu ändern.
Für Autostart: Kopiert die .desktop-Dateien nach /etc/xdg/autostart oder editiert /etc/xdg/openbox/autostart für nötige Befehle.

Persistenz
Mit der Persistenz könnt ihr Änderungen an einem Live-System wie Labtix speichern. Eine zusätzliche Datei zum Speichern aller Änderungen des laufenden Systems wird dem USB-Stick hinzugefügt. Das Aktivieren der Persistenz beim Booten verlangsamt den Bootvorgang. Hauptsächlich sollte Persistenz verwendet werden, um Änderungen an einem Live-System wie Labtix vorzunehmen und einen neuen Snapshot zu erstellen, um ein neues, stabiles und schnelles Boot-Live-System zu erhalten. Persistenz kann nur auf einem USB-Stick installiert werden. Wir empfehlen UNetbootin, um Labtix auf einem USB-Stick zu installieren. USB-Sticks, die mit dd erstellt wurden, können nicht persistent gemacht werden.

Einen USB-Stick persistent machen:
Bootet mit einem Labtix-USB-Stick. Wählt im ersten Boot-Bildschirm die Optionen "F5 -> persist_root" und "F8 -> save" und drückt "Enter" um zu booten. Befolgt die Anweisungen, um Persistenz zum USB-Stick hinzuzufügen. Wählt als Speichermethode "manuell". Das Hinzufügen der Persistenzdatei zum USB-Stick kann pro GB mehrere Minuten dauern. Seid also bitte geduldig.
Solange die Option unter "F5" auf "persist_root" gesetzt ist, bootet der USB-Stick in den Persistenzmodus. Manchmal kann es sinnvoll sein, ohne Persistenz zu booten. Dies kann durch Setzen der Option unter "F5" auf "keine" erfolgen.
In Labtixgibt es auf der rechten Seite des Panels eine grüne "Save Poweroff"-Taste, um Systemänderungen zu speichern und herunterzufahren und eine rote "Poweroff"-Taste, um den Computer herunterzufahren, ohne Änderungen zu speichern.

Nur UEFI Boot möglich oder BIOS nicht zugänglich und UEFI Modus gesetzt

[Diese Seite erklärt einen Lösungsweg, wenn ein gespendeter Computer nur mit UEFI booten kann oder das BIOS gesperrt ist (Kennwort unbekannt) und UEFI als Bootoption festgelegt ist. Wenn Ihr Computer im Legacy-Modus booten kann, können Sie diese Seite überspringen]

Vor einigen Jahren, 2013/2014, gab es eine technische und rechtliche Diskussion über SecureBoot und UEFI. Die Hersteller argumentierten, dass nur UEFI-Boot auf ihrem Computer Sicherheit bietet und daher nur UEFI-Boot möglich ist. Die EU und NGOs gingen jedoch vor Gericht und die Richter entschieden, dass die Computerhersteller die BIOS-Einstellungen erneut öffnen mussten, sodass die Benutzer wählen können, ob sie den UEFI-Boot, den Legacy-Boot (den "alten" Boot) oder beide als Boot-Option verwenden möchten. Computer, die vor der "Nur UEFI"-Entscheidung und nach dem Urteil für die alte Flexibilität produziert wurden, haben kein Problem mit einer Installation mit Labtix und vorbereiteten Labdoo-Images.

Wenn der Rechner jedoch in der "UEFI only"-Zeit in 2013/2014 hergestellt wurde, kann dies zu Problemen bei der Installation einer Lubuntu-basierten Installation führen. Unsere Labdoo-Images sind für Legacy Boot eingerichtet, nicht für UEFI-Boot (auch wenn Lubuntu dies könnte). Wir haben hier einen Lösungsweg für diese speziellen UEFI-only Rechner beschrieben.

Ein anderer Anwendungsfall ist ein versperrtes BIOS. Ein Computer wurde gespendet, aber ein BIOS-Kennwort wurde nicht entfernt und ist nicht bekannt. Wenn die Boot-Option im BIOS auf "Nur UEFI / Secure Boot" eingestellt ist und aufgrund der Kennwortsperre nicht auf "Legacy Boot" umgeschaltet werden kann, können Sie den unten beschriebenen Installationsprozess ausführen und anschließend den Computer für Labdoo verwenden.

Wenn unser Lösungsweg für euch zu schwierig ist, wendet euch bitte an Labdoo-Helfer oder Hubs in eurem Land / Region und bittet sie um Unterstützung.

Ihr könnt das Installationstool Labtix (empfohlen, unterstützt UEFI-Boot) oder Parted Magic verwenden. PXE ist nicht möglich, da ihr bestimmte Optionen während des Installationsvorgangs auswählen müssen und PXE keinen Zugriff auf diese Einstellungen ermöglicht.

Die Installationsreihenfolge ist grob:

  • Installiert zunächst ein kleines, auf Xubuntu basierendes Image, indem ihr es in eine Partition klont (Xubuntu kann UEFI-Boot starten). Ein vorbereitetes Image liegt auf dem FTP-Server http://ftp.labdoo.org/download/install-disk/special_images/,
  • Installiert als Nächstes in einer zweiten Partition Teile eines unserer Labdoo-Images mit etwas anderen Einstellungen als üblich.
  • Ändern der Grub-Boot-Datei.
  • Danach bootet das System und ein Benutzer wird nicht einmal bemerken, dass dies ein spezielles "UEFI only" -Laptop ist.
  • Diese Lösung funktioniert nur für 80 GB-Festplattenlaufwerke oder größer.

Hier sind die Schritte im Detail:

  1. Ladet das spezielle UEFI-Boot-Image herunter, das auf unserem FTP-Server http://ftp.labdoo.org/download/install-disk/special_images/ verfügbar ist, und kopiert es auf ein lokales USB-Laufwerk oder einen anderen lokalen Server.
  2. Startet Labtix, startet das Tool Clonezilla (Icon auf dem Labtix-Desktop) und macht das Laufwerk mit dem speziellen UEFI-Image verfügbar - Wichtig: Verwendet "Expertenmodus" und "restoredisk", markiert die Option -icds . Für Experten: Oder installiert Xubuntu (ich denke, alle anderen UEFI-basierten * buntu tun es auch) im UEFI-Modus auf dem Gerät.
  3. Wenn ihr das vorbereitete UEFI-Image verwendet, ist die Größe der Partition sda2 auf 80 GB voreingestellt. Ein Labdoo-Image für 80-GB-Plattenlaufwerke passt. Wenn Sie ein Image für eine 160-GB- oder 250-GB-Festplatte installieren möchtet, müsset ihr die Partition sda2 mit GParted vergrößern.
  4. Fahrt den Rechner herunter und startet ihn mit Labtix erneut.
  5. Startet Clonezilla, um sda2(!) des installierten UEFI-Boot-Images / Xubuntu zu ersetzen, indem ihr "restoreparts" durch sda1 des Labdoo-Image zu ersetzen, das Sie installieren möchten. Stellt sicher, dass die Zielpartition sda2 ausgewählt wird, wenn ihr dazu aufgefordert werdet und die "- icds"-Option in "Clonezilla advanced extra parameters". Stellt sicher, dass die Option "-k KEINE Partitionstabelle erstellen ..." aktiviert ist.
  6. Verwendet nach der Installation von sda2 GParted, um sda2 zu maximieren. Prüft, ob die "boot" - und "esp" -Flags auf sda1 gesetzt sind. Um die UUID von sda2 abzurufen, klickt mit der rechten Maustaste darauf und wählt "Information". Markiert die UUID und kopiert sie mit "Strg" + "C" in die Zwischenablage.
  7. Bearbeitet die Datei /EFI/ubuntu/grub.cfg in der EFI-Bootpartition (normalerweise sda1, die kleine Partition mit 512 MB) mit dem Editor Geany und ersetzt die angegebene UUID durch die von GParted kopierte UUID von sda2. Z.B. so > öffnet Dateimanager SpaceFM -> sda1 -> navigiert zu /EFI/ubuntu/grub.cfg -> rechter Mausklick -> Öffnen -> Geany-Editor -> in Zeile 1 seht ihr eine UUID -> markieren und einfügen der neuen UUID vom Clipboard. Vergesst nicht, die Datei zu speichern, bevor ihr den Geany-Editor schließt.
  8. Fahrt den Rechner herunter und startet ihn neu. Jetzt sollte er im UEFI-Modus starten und Anwender werden nach kurzer Zeit das Labdoo-Login sehen.

Diese Beschreibung ist sehr technisch :( Aber es funktioniert. Wer einen einfacheren Lösungsweg kennt, kann sich gerne melden.

Schritte nach der Installation

Nach der Installation
Online FTP server: Adaption to school / country, language, keyboard, drivers etc.
Offline local: Adaption to school / country, language, keyboard, drivers etc.


Nach der Installation rebootet ihr den Rechner (Neustart). In seltenen Fällen gibt es dabei Probleme:

  • Rechner hängt beim Hochfahren. Dies kann z.B. an zu wenig RAM liegen (min. 500, besser 750 MB RAM).
  • Rechner schaltet sich beim Hochfahren von alleine aus. Liegt meist an einer fehlenden Boot-Option in der Startdatei grub2 (apci=off), mehr auf https://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/
  • Der Anmeldebildschirm erscheint, aber nach der Passwort-Eingabe ladet man wieder im Anmelde-Bildschirm. Prüft dann bitte, ob ihr die Partitionen angepasst habt.
  • Hardware wird nicht richtig erkannt (Monitorauflösung, WLAN-Karten usw.). Hierzu verweisen wir auf das Internet (z.B. https://wiki.ubuntuusers.de/Startseite/) und auf unsere Tipps und Tricks.
  • Manchmal hilft es, bei Einschalten die Shift-Taste gedrückt zu halten. Dadurch wird ein grub-Menü mit der Option "Recovery Mode" sichtbar.
  • ...und wenn es gar nicht klappt, wendet euch an ein Labdoo Hub oder schickt die Problemfälle an uns. Wir kümmern uns dann darum :)

Einige der nachfolgenden Schritte könnt ihr erst dann ausführen, wenn feststeht, an welches Projekt in welchem Land oder Region der Rechner gehen wird.

Im nächsten Schritt registriert ihr den Rechner.

Anpassen an länderspezifische Anforderungen (Tastatur, Sprache, Lerninhalte, Hostname u.a.)

Systemeinstellungen für Sprache, Tastatur, Treiber, Drucker u.a. mehr

Einstellung LXDE Desktop

Einstellung MATE Desktop

  • Hostnamen ändern
  • Die geklonten Rechner heißen alle gleich z.B. labdoo-000005xxx. Hier sollte der richtige Hostname eingetragen werden, der identisch ist mit der Labdoo-ID-Nummer. Ist der Rechner schon bei labdoo.org getagged? Wenn ja, bitte den nächsten Absatz überspringen.

    Sonst - den Laptop online bei https://www.labdoo.org/de/node/add/laptop taggen (registrieren). Dabei werden Foto und Daten des Laptops registriert. Der Laptop erhält eine eindeutige Nummer, z.B. 000005214. Wenn ihr schon dabei seid druckt gleich die Aufkleber für Laptop und Ladegerät aus (print tags).

    Bleiben wir bei dem Beispiel - Der Rechner würde also in labdoo-000005214 umbenannt, bzw. in eure konkrete Nummer, die ihr für euren Laptop getagged habt. Der Grund hierfür ist, dass als Clone alle Laptops den gleichen Hostnamen haben und das gäbe eine Kollision, wenn diese Laptops später in einem Netzwerk zusammen geführt würden.

    Danach den Hostnamen wie folgt ändern:

    Terminal öffen (Strg/CTL + Alt + T) → eintippen
    sudo nano /etc/hosts (Enter)
    → im Editor in der 2. Zeile am Ende den Hostnamen ändern, wie beim Taggen angezeigt
    → Ändern beenden (Strg/CTL + o) der Buchstabe O, nicht die Zahl 0
    → Datei Speichern (Enter)
    → Datei schliessen (Strg/CTL + x)

    Nochmal wie vor, jetzt im Terminal eingeben
    sudo nano /etc/hostname (Enter) (man kann es abkürzen durch „Pfeil hoch“ = letzte Eingabe holen und abändern)
    → im Editor den Hostnamen ändern
    → Ändern beenden (Strg/CTL + o) der Buchstabe O, nicht die Zahl 0
    → Datei Speichern (Enter)
    → Datei schliessen (Strg/CTL + x)

    Systemdateien hosts und hostname anpassen

  • Grafikauflösung prüfen
  • Preferences → Monitor Settings → gewünschte Einstellung auswählen → Apply

  • Tastatureinstellungen, Sprache(n)
    • In der Startleiste rechte Maustaste auf das Landeskürzel-Icon (de) → "Keyboard Layout Handler" Settings → ggf. Haken aus "Keep system layout" entfernen → durch +Add weitere Tastatur-Layouts hinzufügen oder durch -Remove entfernen → Close
    • Manchmal ist es erforderlich, zusätzlich auf das Tastatur-Icon im oberen Panel zu klicken (MATE) →Konfigurieren → Input Method / Eingabemethode → Tastaturlayout per Pfeil rechts / links hinzufügen bzw. wegnehmen.
  • Weitere Sprachen installieren
  • Preferences → Language Support → Install / remove Languages → bei der/den gewünschte(n) Sprache(n) einen Haken setzen → Apply Changes → Sprachen werden heruntergeladen, dabei mit der Rechner online sein.

    Sprache umstellen Zur Umstellung auf eine andere Sprache zeigt man die gewünschte Sprache oberhalb von English und lässt sie dort los → Apply System-Wide → damit werden alle Benutzer auf diese Sprache umgestellt

    Tipp: Geht der Labdoo-Laptop in ein Land mit "exotischer", nicht-Lateinischer Schrift sollte der Rechner auf Englisch eingestellt bleiben. So kann sich der Anwender an den Laptop gewöhnen. Er muss nämlich genau das Passwort und die Tastatur beachten. Tippt er das Passwort "labdoo" mit einer z.B. arabischen Tastatureinstellung kommt etwas völlig anderes heraus und er kann sich nicht anmelden.

    Regional Formats: Auf das Dreieck-Symbol klicken → die gewünschten Einheiten für Währung, Zeit u.a. auswählen → Apply System-Wide (Es gibt nicht für alle Länder deren speziellen Einstellung für Währung und Zeitformate. Dann ein möglichst ähnliches auswählen.)

  • Prüfen, ob spezielle Treiber notwendig sind
  • Preferences → Software & Updates → Additional Drivers → einige Zeit warten

    → entweder erscheint "no additional drivers available" → keine weiteren Schritte notwendig, oder
    → es wird eine Liste an Treibern angezeigt → den gewünschten Treiber anklicken → Apply Changes

    alsamixer and hardinfo - useful Linux tools
    Lautstärke einstellen und Hardware-Informationen erhalten

  • Bluetooth-Schnittstelle anpassen (optional)
  • Wenn der Laptop über Bluetooth verfügt, ist der Name der Bluetooth-Karte durch das Clonen identisch. Damit sich die Bluetooth-Schnittstelle des Rechners korrekt meldet → ein Terminal öffnen und eintippen:
    sudo hciconfig hci0 name ’labdoo-00000xxxx-0' (Enter)
    Dabei xxxx durch die konkrete Labdoo-ID des vorliegenden Rechners.

    Lerninhalte installieren

    Um einen optimalen Lernerfolg zu ermöglichen, sollten die Rechner mit möglichst umfangreichem Lernmaterial ausgeliefert werden. Die wenigsten Schulen und Projekte, die Labdoo-Rechner nutzen, haben einen Internetzugang. Daher sollten von euch Offline-Lerninhalte aufgespielt werden.

    Um keine Rechte oder Gesetze zu verletzen verwendet Labdoo hierzu lizenzfreie OER - Open Educational Ressources und Offline-Wikis. Eine Übersicht über verfügbare Lerninhalte findet ihr beschrieben und verlinkt hier.

    Oder ihr ladet alle von Labdoo geprüften und gesammelten Lerninhalte zum freien Download von http://ftp.labdoo.org/download/wiki-archive/ herunter. Labdoo Hubs in Deutschland können mit Images und Lerninhalte fertig bespielte USB-Festplatten beim Labdoo Hub Rhein-Ruhr anfordern.

    Dann kommt es darauf an, wie groß die Festplatte des Rechners ist, den ihr gerade bearbeitet. Und welche Sprachen in dem Land oder der Region gesprochen werden, an das der Rechner gehen wird.

    Alle Lerninhalte liegen bei den Labdoo-Rechnern im Ordner /home/labdoo/Public. Dies ist ein spezieller Ordner, auf den auch andere User wie student zugreifen können. So hat die Schule die Kontrolle, welche Lerninhalte genutzt werden, aber alle können darauf zugreifen und die Daten gibt es nur einmal im System und spart Speicherplatz.

    Was und wie zusätzlich aufgespielt werden kann erfahrt ihr in den Unterkapiteln zu Wikis und Xowa. Zum Aufspielen meldet euch als User labdoo an. Die aufzuspielenden Daten habt ihr vorher vom FTP-Server heruntergeladen und in bestimmte Verzeichnisse entpackt. Nach dem Überspielen solltet ihr sicherheitshalber das Skript auf dem Desktop set-rights-folder-files-Public-correct.sh durch Dopelklick und im Terminal starten. Damit stellt ihr sicher, dass die Rechte für den Datenzugriff für alle User korrekt eingestellt sind.

    Bitte unbedingt die Lerninhalte in Ordnernamen entpacken, die den ISO-Schlüssel für Sprachen entsprechen, z.B. EN (Englisch), DE (Deutsch), FR (französisch), ES (spanisch) usw. https://www.w3schools.com/tags/ref_language_codes.asp. Nur dann funktionieren später die Pfade in den vorbereiteten index-xx.html Dateien.

    Beispiele / Tipps

    Hier einige Beispiele, abhängig von verfügbarem Speicherplatz und Sprache(n) im Zielland. Es sind nur Empfehlungen, die sich in projekten bewährt haben :

    Französisch
    Kleine Festplatte z.B. 40 GB, Französisch-sprachiges Zielland
    Als erstes das englische Wikipedia for Schools vom Rechner entfernen, um Platz zu schaffen (der Englischkurs kann ruhig drauf bleiben).
    Aus Platzgründen passt dabei nur das franz. Wikipedia for Schools auf den Rechner. Dazu einen neuen Ordner /home/labdoo/Public/wikis/FR anlegen, wenn noch nicht vorhanden. Dort das franz. Archiv entpacken, wenn entpackt, das Archiv löschen.
    Firefox öffnen, das erste Tab meldet einen Fehler, da ja das englische Wiki entfernt wurde. Stattdessen in den o.a. /FR-Ordner navigieren, dort im franz. Wiki die index.html öffnen. Unter Einstellungen / Setting diese Belegung der Tabs abspeichern. Dies für User labdoo und student durchführen.

    Große Festplatte, Französisch-sprachiges Zielland
    Wenn die Festplatte groß genug ist, kann ggf. der vorinstallierte Englisch-sprachige Lerninhalt bleiben und ihr installiert französische Inhalte zusätzlich. Je nach Plattengröße kann dies das französische Wikipedia for Schools sein (s.o.) oder die französische RACHEL-Sammlung. Diese besteht aus 3 Archiven, die heruntergeladen, entpackt und jeweils im Browser vorbelegt werden können. Zusätzlich das o.a. Wikipedia for Schools (FR) installieren.

    Spanisch
    Kleine Festplatte z.B. 40 GB, Spanisch-sprachiges Zielland
    wie vor, den englischen Inalt löschen und das spanische Wikipedia for Schools installieren.

    Große Festplatte, Spanisch-sprachiges Zielland
    ggf. englische Lerninhalte lassen, zusätzlich Inhalte aus dem Ordner http://ftp.labdoo.org/download/wiki-archive/wikis/ES/ installieren (RACHEL o.a.). Hinweis: Das spanische Wikipedia for schools ist zwar Teil des spanischen RACHEL, funktioniert aber nicht. Daher ggf. Wikipedia for Schools (ES) zusätzlich installieren.

    [wird fortgesetzt]

    Wikis installieren

    Neben einigen Manuals und Videotutorials beinhalten die Labdoo Images for Cloning keine Lerninhalte! So könnt ihr das für eure Schule / Projekt am besten passenden Lerninhalte auswählen, je nach Sprache(n), Größe eurer Festplatte usw.

    Die meisten Lerninhalten stammen vom OER2GO Projekt. .

    Natürlich könnt ihr auch direkt von den o.a. Webseiten die Inhalte herunterladen. Aber nicht jeder verfügt über das Wissen, wie man z.B. mit rsync Daten synchronisiert. Wir haben daher die Inhalte für euch so aufbereitet, dass sie einfach installiert und in jedem Browser angewendet werden können.

    Eine Übersicht über verfügbare, freie Lerninhalte in verschiedenen Sprachen findet ihr hier und kann von unserem FTP-Server http://ftp.labdoo.org/download/install-disk/wiki-archive/ heruntergeladen werden.

    Vorbereitung

    • Legt einen Ordner je nach Sprache(n) an, z.B. /home/labdoo/Public/wikis/EN für Englisch usw.,
    • Ladet die passende Index-Datei für die Sprache herunter, z.B. /home/labdoo/Public/wikis/EN/index-en.html für Englisch,
    • öffnet diese Index-Dateien in einem Tab (Reiter) eures Browsers, z.B. Firefox, und speichert diesen Tab (Reiter) in den Einstellungen als Vorbelegung. Dann öffnet sich diese Index-Datei, wenn die Schüler den Browser öffnen und diese können direkt auf die Inhalte zugreifen. Hierzu Firefox öffnen. Dann in der Menüleiste öffnen File (Datei) --> Open File (Datei öffnen) --> navigiere zu dem gewünschten index-xx File --> Open (öffnen). Dann Edit (Ändern) --> Preferences (Einstellungen), öffnet ein Fenster für Einstellungen -->, Use current Pages (aktuelle Seiten übernehmen) --> Fenster Preferences schliessen.
      Dies für die User labdoo und student wiederholen.

    Download Archiv(e) und Inhalte in Ordner entpacken

    • Download und entpacken des Archivs in den Ordner /Public/wikis/xx (xx = Sprachcode, z.B. EN, DE, FR, ES etc.) des Users labdoo. Ihr könnt die Archive eurer Wahl herunterladen, mit rechter Maustaste auf das Archiv auf dem FTP-Server klicken und "save as / Speichern unter",
    • in Ordner entpacken und das Archiv danach löschen.
    • Wenn ihr mehrere Installationen durchführt ladet die Archive besser auf euren lokalen Sserver oder externe USB-Festplatte. So braucht ihr nicht jedes mal das Archiv herunterzuladen.

    Da es sehr viele Lerninhalte gibt, die wahrscheinlich auch nicht alle auf eure Festplatte passen, stimmt besser mit dem Projekt die am besten geeigeneten Lerninhalte ab. Oder ihr kopiert die Archive auf ein externes Laufwerk und der Flugpate nimmt es mit zur Schule. Dort kann der am besten geeignete Lerninhalt ausgewählt und installiert werden.

    [Ein Installationstool für Content ist in Entwicklung, aber noch nicht verfügbar.]

    Hier einige empfohlene Lerninhalte

    Wikipedia for schools ist eine kindgerecht gefilterte, frei verfügbare Teilmenge von Wikipedia, gemäss dem Britschen Curriculum. Wikipedia for schools ist in den Sprachen Englisch (en, Release 2008 und 2013), Spanisch (es), Französisch (fr) und Portugiesisch (pt) verfügbar. Das englische wikipedia for schools ist bereits Teil der englischen RACHEL Sammlung. Wikipedia for schools braucht ca. 6.5GB Plattenplatz.

    RACHEL ist eine Sammlung von Offline-Lerninhalten in Englisch (EN, sehr umfangreich ca. 25 GB), Französisch (FR), Spanisch (ES), Hindi (HI), Deutsch (DE), Portugiesisch (PT).

    Videotutorial Übersicht Lerninhalte

    Xowa-Wikis installieren

    Über das Tool Xowa sind über 800 Offline-Wikis verfügbar. Damit können Kinder in Wikis lesen, auch wenn sie nicht online sind. Ein kindgerechtes Wikipedia installieren wir in Form von wikidoo.

    In den Labdoo-Images ist wikidoo und Xowa schon mit 4 Wikis (Simple English) enthalten, ansonsten kann es per Skript installiert werden, siehe https://www.labdoo.org/de/content/installationsskripte-%C3%BCbersicht.

    Pfad zu Xowa: /home/labdoo/Public/xowa
    Pfad der Xowa-Wikis: /home/labdoo/Public/xowa/wiki

    Um Xowa zu starten liegt auf dem Desktop bereits ein Xowa-Starter (Xowa-Icon), der per Doppelklick gestartet werden kann.

    Werden weitere Wikis benötigt können diese von unserem FTP Server oder selber bei Xowa heruntergeladen werden:

    Wiki Download als gepackte Datei von unserem FTP Server

    Als erstes könnt ihr schauen, ob das benötigte Wiki Bundle als tar.gz-File auf unserem FTP Server liegt http://ftp.labdoo.org/download/wiki-archive/xowa-wikis/. Wenn nicht schickt eine Mail an Labdoo-DACH@Labdoo.org und wir prüfen, ob wir das benötige Wiki zusammenstellen und hochladen können.

    Wenn die gepackte Wiki-Datei heruntergeladen wurde entpackt die Datei in den Ordner ~/home/labdoo/Public/xowa/wiki. Zuletzt führt das Skript set-rights-folder-files-Public-correct.sh aus (per Doppelklick; damit erhalten alle Benutzer Zugang zu den Inhalten im Ordner /Public).

    Falls ihr die Wikis selber zusammenstellen möchtet - vorab - es gibt 2 Arten von Xowa-Wikis:

    • Version 1: nur Text, keine Grafiken (bitte achtet auf die Größe des Wikis in der Tabelle, kann von 100 KB bis 40 GB reichen); Bilder können für ein Wiki Version 1 per Import Offline (s.u.) nachinstalliert werden.
    • Version 2: wie vor, aber zusätzlich mit den verlinkten Grafiken (empfohlen, weil deutlich informativer, aber auch größer)

    Und es gibt 2 Wege, um Wiki herunterzuladen. Hierzu Xowa starten und auf der Hauptseite des Programms bis zu "Links" herunterscrollen:

    • Import Online (nur Version 1): Xowa starten → herunterscrollen bis Links → Import Online → herunterscrollen bis zur Wiki-Liste → ggf. per Suchen nach dem englischen Name der Sprache suchen → in Spalte set up auf den Link download klicken → Download startet, kann je nach wiki-Größe Stunden dauern... → zuletzt in /home/labdoo/Public/xowa/wiki den Ordner /dump löschen
    • Import Offline (Version 1 und 2): empfohlen, der Name täuscht, Laptop muss dafür online sein; Download am besten per Skript → hierzu herunterscrollen bis Links → Import Offline → das gewünschte Wiki und Sprache auswählen → Category system: version 2 → Import: auf Generate script klicken → wiederholen, bis Skript vollständig, dann auf "Run script" klicken.

      Vorsicht:
      Es gibt nicht jedes Wiki in jeder Sprache, oft fehlt z.B. wikivoyage. Wenn ihr beim Offline Import trotzdem ein nicht existentes Wiki anklickt wird zwar ein Skript dafür erzeugt, das aber beim Ausführen abstürzt. Daher bitte prüfen, ob das Wiki existiert. Hierzu ein Trick: Macht 2 Tabs auf (Datei → Neuer Tab); mit einem geht ihr in die Online Import-Tabelle, mit der anderen auf die Offline-Import-Seite. In der Online-Seite könnt ihr mit Bearbeiten → Suchen nach der Sprache und den Wikis suchen. So seht ihr schnell, ob es ein bestimmtes Wiki auch gibt.

    Passende Wikis zum passenden Xowa
    Leider können die Wikis immer nur mit der Xowa-Version genutzt werden, mit der sie heruntergeladen wurden. Aktuell (Juli 2015) ist dies Xowa 2.5.4.1. Labdoo übernimmt etwa alle 6 Monate eine aktuelle Xowa-Version (jeweils zum Jahresanfang und Jahresmitte), um den Aufwand, die Wikis aktuell halten, zu minimieren.

    Wenn ihr also bei euch zuhause Xowa-Wikis herunterladet und per USB-Stick mit zu einem Edoovillage nehmen wollt, muss das mit der gleichen Xowa-Version geschehen, die auch im Edoovillage installiert ist! Sonst passen die Wikis nicht zum Xowa...

    Aufräumen:
    Nach dem Importieren gibt es im Ordner /xowa/wiki einen Unterordner /dump. Dieser Papierkorb enthält heruntergeladene Wikis, die nach dem Installieren gelöscht werden können, weil sie nur unnötig Platz blockieren.

    Rechte der Xowa-Ordner
    Zunächst kann nur der User labdoo auf nachinstallierte Xowa-Wikis zugreifen. Damit auch der Benutzer student Leserechte hat, liegt auf dem Desktop das Skript set-rights-folder-files-Public-correct.sh. Dieses bitte jedes Mal ausführen, wenn Lerninhalte nachinstalliert wurden.

      Dazu im Terminal ausführen oder die Schnellversion (geht bei diesem Skript): rechte Maustaste auf set-rights-folder-files-Public-correct.sh → Open with / Öffnen mit → Xterm (wenn Xterm nicht angeboten wird→ Open with / Öffnen mit → Systemwerkzeug → Xterm). Das Skript startet ohne weitere Eingaben, läuft ca. 1 - 5 Minuten, je nach Rechner, und schliesst automatisch.

    Englische Wikis
    Falls die Festplatte (HDD) nicht gross ist, ihr aber trotzdem möglichst viele Englische Wikis aufspielen wollt, lasst doch en.wikipedia.org weg. Dafür haben die Kinder ja das für Kinder gefilterte Wikipedia wikidoo. Die anderen Englischen Wikis belegen zusammen ca. 10 GB, während alleine en.wikipedia rund 30 GB braucht!

    Speziell für Hubs in der DACH-Region:
    Auf Anfrage werden schon fertige Xowa-Wikis für häufig gebrauchte Sprachen in gepackter Form auf dem FTP-Server hinterlegt.

      Gepacktes Wiki herunterladen → entpacken und in den Ordner /home/labdoo/Public/xowa/wiki verschieben → Die Rechte des Xowa-Ordners per Skript →.sh auf dem Desktop richtig einstellen (s.o.)

      Schaut mal auf http://ftp.labdoo.org/download/wiki-archive/xowa-wikis/ (darin ggf. Unterordner für die jeweilige Xowa-Version). Vielleicht ist eure Sprache ja schon dabei. Wenn nicht, schickt eine Mail an Labdoo-DACH@Labdoo.org.

    Ausblick

    Eine Xowa-Version für Android-Handys und Tablet-PCs ist in Arbeit. Damit können wir den Kindern zukünftig auch Wikis auf mobilen Endgeräten ermöglichen.

    Download Xowa (nur für Experten)

    vom FTP-Server: http://ftp.labdoo.org/download/Public/xowa/ (es wird aber dringend empfohlen das Installationskript http://ftp.labdoo.org/download/images/installskripts/installscript-xowa.sh zu nutzen!).
    von Sourceforge: https://sourceforge.net/projects/xowa/

    Einführung in Xowa

    Registrieren (taggen) einer IT-Spende

    Wer möchte kann seine IT-Spende ("dootronic") selber registrieren, ansonsten übernimmt das auch Labdoo.org gerne (in dem Fall nur die E-Mailadresse aufkleben). Um die IT-Spende zu registrieren muss man sich zunächst einen Benutzer (User) anlegen.

    Dann geht auf /de/node/add/laptop und erfasst die Daten eurer IT-Spende (was ihr nicht wisst bitte freilassen, viele Eingaben sind nur optional):

      1. Reiter (Tab)
    • Status: Hier den Status auswählen, meist S0, S1 oder S2
    • Modell: Modellbezeichnung, z.B. IBM Lenovo T60
    • Seriennummer: Aufkleber meist auf der Unterseite des Laptops, auch Service-Tag o.ä.
    • Ursprungsgruppe: Entweder als Einzelperson = grassroot oder als Helfer eines Hubs dieses Hub auswählen
    • Bild: Ein digitales Fotos der IT-Spende hochladen (bitte ein eigenes Foto benutzen)
    • Gerätetyp: Typ auswählen, meist Laptop
    • Manager: hier den eigenen Usernamen eingeben
    • Location: Adresse eingeben, an der sich die IT-Spende befindet (die Geokoordinaten für Google Maps werden anhand der Adresse automatisch ermittelt)
      2. Reiter (Tab)
    • Datenerfasser: vorbelegt mit dem eigenen User
    • CPU Taktung: Geschwindigkeit der CPU, z.B. 1730
    • Anzahl der CPU Kerne: 1-Kern, Dual Core = 2 usw.
    • Speicher (RAM): Speichergröße, z.B. 750 MB
    • Festplatte: Größe der Festplatte, z.B. 80 GB
    • Batterielaufzeit: nur eingeben, wenn Erfahrungswerte vorliegen, sonst leer lassen
    • Tastatur: Land auswählen, Namen in Englisch (z.B. Germany)
    • Aktuell Betriebssystem: z.B. Windows XP oder Lubuntu 14.04 LTS (32 Bit)
    • Gewicht: z.B. 3 kg
    • Volt: Volt-Angabe der Batterie (herausnehmen, meist auf der Batterie vermerkt)
    • Amp-Stunden (Ah): Ampere-Stunden der Batterie (meist auf der Batterie vermerkt; wenn nur Wh (Watt-Std.) vermerkt diese durch Volt teilen und mal 1000 nehmen)
    • Zugeordneter dootrip (Flugpate): dootrip eingeben wenn bekannt (der muss aber angelegt sein; verweist darauf; sonst freilassen, wird vom Hub angelegt)
    • Änderungen auch durch: hier Benutername (nicht E-Mail) eines weiteren Labdoo-Helfers eingeben
    • Weitere Follower: erhält Mails bei Statusänderungen
    • Weitere Benachrichtigs-eMail: Hier die E-Mailadresse des IT-Spenders u.a. eintragen (wird nicht angezeigt), dient nur der Benachrichtigung
    • Weitere Notizen: für Notizen über den Spender (z.B. gespendet von X Y, aus Z, vielen Dank) oder infos über Defekte (z.B. benötigt externe Tastatur und Maus)

    Weiteres Element hinzufügen = durch Anklicken wird jeweils eine weitere Eingabemöglichkeit hinzugefügt.

    Ab Status S3 (einem Projekt zugeordnet) und höher ist zwingend die Zuordnung eines Edoovillage (Projektes) erforderlich. Ab Status T1 (im Transit) wird die Adresse des Edoovillage auf den Laptop vererbt.

    Versandhinweise

    Logistik, Unterstützung von Labdoo

    Wenn ihr möchtet, dass sich Labdoo um die Logistik kümmert, könnt ihr beim registrierten Rechner das "Pick me up"-Häkchen setzen. Sicherheitshalber solltet ihr dann zusätzlich mit dem nächstgelegenen Labdoo Hub in Verbindung setzen.

    In Deutschland bietet der Labdoo.org e.V. als DHL-Partner die Möglichkeit, Versandaufkleber zu erhalten. Wendet euch dazu per Mail an Labdoo-DACH@Labdoo.org.

    Besser wäre es aber in eurer Region Helfer, Flugpaten oder Projektpartner zu finden. Auch dabei helfen wir gerne.

    Verpackung der Laptops für Flugpaten oder Versand

    Nachdem der Labdoo-Computer fertig installiert ist kann er für die Reise mit einem Flugpaten oder für den Versand vorbereitet werden. Bewährt haben sich entweder Laptoptaschen für Flugpaten oder das Verpacken in Luftpolsterfolie.

    Dabei sollte die Labdoo-ID und ggf. auch die Batteriedaten (Wh) aussen auf die Verpackung geschrieben werden.


    Abb. IT-Spenden gut in Luftpolsterfolie verpacken und die die Labdoo-ID aussen notieren.

    Natürlich kann auch anderes Verpackungsmaterial verwendet werden, solange die IT-Spenden gut geschützt sind und die Labdoo-ID von aussen erkennbar ist.

    Glückwunsch! Jetzt ist der Labdoo-Rechner für seine Reise. An dieser Stelle empfehlen wir:

    • Wenn du selber reist und den Laptop zu einem Schulprojekt bringst, kannst du den/die Laptop(s) in deinem Gepäck mitnehmen. Bei Gruppenreisen kann ja jeder einen Laptop mitnehmen. Weitere Informationen für Flugpaten hier...
    • Wenn ihr den Rechner spenden wollt und nicht selber verreist nehme Kontakt mit einem Labdoo Hub in der Nähe auf oder schicke eine Mail an Labdoo-DACH@Labdoo.org. Das Labdoo Hub hilft bei der Kontaktherstellung zu einem Flugpaten. Entweder schicke die IT-Spende zum Flugpaten, zum Hub oder es wird eine Abholung organisiert.

    Länderliste / Strom / Stecker

    Tipps und Tricks, Lösungsvorschläge

    Diese Sammlung basiert zu grossen Teilen auf Beiträgen von technischen Labdoo-Helfern und http://wiki.ubuntuusers.de/Startseite. Wenn der gesuchte Beitrag hier nicht gefunden wird, verweisen wir auf das Internet.

    Festplatte per Terminal löschen

    Die Löschung der alten Daten ist ein wesentlicher Bestandteil des Labdoo-Konzeptes. Alle von Labdoo mit Labtix bereit gestellten Tools beinhalten bereits die sichere Datenlöschung. Wenn ihr aber doch mal manuell eine Festplatte im Terminal löschen wollt:

    In der Taskleiste am unteren Bildschirmrand oder auf dem Desktop auf das schwarze Terminal-Icon klicken, ein Terminalfenster öffnet sich. Hier bitte eintippen sudo shred /dev/sda -f -v (Enter). Dieser Befehl schreibt 3-mal Zufallszahlen über die Festplatte und löscht damit alle Altdaten.

    Der Löschlauf kann mehrere Stunden dauern.

    Prüfen, um welche CPU es sich handelt (nonPAE / PAE, 32 bit / 64 Bit)

    Es gibt verschiedene Prozessoren (CPUs) in Rechnern, 32-Bit (nonPAE und PAE) und 64-Bit (nur PAE). In fast allen Fällen kann man das PAE 32 Bit Image bzw. Lubuntu 32 Bit (i386) einsetzen. Nur bei Speicher (RAM) größer als 3 GB oder bei moderner Hardware lohnt die Installation der 64 Bit-Version.


    Hier trotzdem noch der Hinweis, wie man den Typ der CPU (nonPAE/PAE bzw. 32 / 64 Bit) erkennen kann:

    • Ein Terminal öffnen und dort ausführen (den u.a. Text markieren und kopieren):
    • grep -q '\<pae\>' /proc/cpuinfo && echo "My CPU is PAE capable" ||
      echo "My CPU is NOT PAE capable (nonPAE)" && grep -q '\<lm>'
      /proc/cpuinfo && echo "My CPU is a 64 bits one" || echo "My CPU is a 32 bits one"

    • Hinweis: Das Terminal ist das schwarze Bildschirm-Icon in der Taskleiste unten am Bildschirm, anklicken, das Terminal öffnet sich. Einfügen (Paste) geht im Terminal entweder durch gleichzeitiges Drücken von Shift + CTL/STRG + v oder im Terminal rechte Maustaste und Einfügen.
    • Alternativ: System Profiler (Icon oben im Desktop anklicken) aufrufen → Devices → Processor (bei CPUs mit mehreren Kernen einen Kern anklicken) → runterrollen bis Capabilities, dort in der Liste prüfen, ob PAE erscheint. Wenn PAE gelistet ist dann ein „PAE-Image“ einspielen, wenn kein PAE gefunden wird, dann einen „nonPAE“ image einspielen.
      Aber dann bleibt noch die Abklärung, ob die CPU 32 oder 64 Bit nutzt.
    • Download des o.a. Prüf-Skriptes --> http://ftp.labdoo.org/download/images/installskripts/check_cpu_32_or_64_...

    2. Festplatte hinzufügen und automatisch mounten

    Wenn die vorhandene Festplatte zu klein und und der Computer die Installation einer 2. Festplatte erlaubt kann man beim Hochfahren des Rechners dieses Laufwerk automatisch mounten (erkennen und Zugriff ermöglichen).

    Hierzu sind die folgenden Schritte nötig:

    • Mount-Punkt einrichten (File Manager als Superuser starten)
    • sudo pcmanfm (Enter) → Zum Ordner /mnt navigieren → dort einen Ordner mit dem Namen der Festplatte z.B. /disc2 anlegen.
    • UUID feststellen (ID der Festplatte) → sudo blkid (Enter) → in der Liste das Laufwerk suchen und UUID merken
    • Alternativ auch über Devicemanager oder Laufwerksverwaltung möglich.
    • UUID in Datei fstab eintragen → gksudo nano /etc/fstab (Enter) →
    • Unten die vorhandenen Zeilen einfügen, z.B.: UUID=.......(hier die UUID einsetzen) /mnt/.....(ihren Namen Platte2, disc2 o.ä.) auto defaults 0 0 Zwischen den o.a. Angaben Leerzeichen lassen, speichern.

    Wichtig: Damit der Zugriff auf diese Platte für alle User möglich ist müssen die Zugriffsrechte noch geändert werden:

      2. Platte öffnen → Rechtsklick in die Ordnerliste → Eigenschaften → Zugriffsrechte für Andere → Dateien erstellen und löschen freigeben → Auf alle Ordner anwenden.

    Danach neu booten. Laufwerk wird jetzt automatisch eingehängt (gemountet), ggf. noch zu den Orten im File manager pcmanFM hinzufügen für schnelleren Zugriff (als Lesezeichen).

    3D Drucker | Ersatzteilproduktion

    Die Ausgangssituation
    Labdoo erhält oft IT-Spenden, bei denen wichtige Teile wie Abdeckungen der Festplatte, Teile des Chassis, Tasten o.a. fehlen. Sofern diese überhaupt nach zu bekommen sind, kosten die Ersatzteile viel Geld und kommen oft aus Asien (Transport, CO2). Da sich Labdoo ausschließlich aus Spenden finanziert, sollen diese Mittel verantwortungsvoll eingesetzt werden.

    Ein lang gehegter Wunsch war der Erwerb eines 3D-Druckers, um selber fehlende Teile anfertigen zu können und so die Kosten für Ersatzteile zu senken. In der Vergangenheit waren 3D-Drucker aber zu teuer, zu groß, zu langsam, zu empfindlich. Die rasante Entwicklung in diesem Bereich ermöglichte uns jetzt aber die Anschaffung eines 3D-Druckers zu vernünftigen Konditionen (unter 400 €). Unter Berücksichtigung des Verbrauchsmaterial sollten sich diese Anschaffungskosten nach ca. 40 Ersatzteilen wieder amortisiert haben.

    So beschaffte der Förderverein Labdoo.org e.V. im Dezember 2017 einen 3D-Drucker BeBornPlus Prusa I3 http://www.ebay.de/itm/263296461509 und stellte ihn dem Labdoo Hub Rhein-Ruhr zur Verfügung.

    3D-Drucker

    Der Markt für 3D-Drucker entwickelt sich sehr dynamisch. Daher hier ein Beispiel aus dem Winter 2017: Das Labdoo hub Rhein-Ruhr hat sich für das Modell BeBornPlus Prusa I3 entschieden. Es ist kompakt (ca. 40 x 40 cm, ca. 10 kg) . Es müssen zwar nach der Lieferung einige Teile montiert werden. Dies ist aber schnell erledigt.

    Die beleuchtete Arbeitsfläche kalibriert sich nicht automatisch und muss nach jedem Druck manuell nachjustiert werden. Die Anfertigung von Arbeitsstücken bis zu 24 * 20 * 20 cm sind möglich. Ein Lüfter ist eingebaut, lärmt aber ziemlich.

    Es werden verschiedenste Materialien verarbeitet. Labdoo verwendet PLA und ABS-Kunststoff (Hitzebeständigkeit bis 70° C, empfohlen, nur muss die Arbeitsfläche für ABS ca. 25 Minuten vorgeheizt und ca. 15 Minuten abgekühlt werden).

    Die Spritzdüse (Extruder) dieses Modells verarbeitet Filamente mit 1,75 mm Durchmesser und bringt das Material mit 0,4 mm Schichtbreite und 0,1 bis 0,4 mm Schichthöhe auf. Damit ist auch die kleinstmögliche Struktur von 0,4 mm in der Breite vorgegeben. Bei filigranen Elementen wie Lüftungsgitter stößt man hier an Grenzen und muss ggf. Teile gröber konstruieren als in der Originalvorlage. Es gibt zwar kleine Düsen mit z.B. 0,2 mm Durchmesser. Damit verdoppelt sich aber die Druckzeit.

    Die Arbeitsumgebung muss staubfrei, ohne Zugluft und möglichst in einem konstanten Temperaturbereich (Zimmertemperatur) liegen. Gleichzeitig entstehen insbesondere bei der Verarbeitung von ABS gesundheitsschädliche Dämpfe. Dies zu lösen ist eine Herausforderung.

    Und man muss Geduld mitbringen – der 3D-Druck eines der u.a. Ersatzteils dauert schnell mal 2 - 3 Stunden oder länger.

    Die Arbeitsschritte

    CAD (empfohlen FreeCAD)

    Zuerst muss das 3D-Modell in einem CAD-Programm entwickelt werden. Bewährt hat sich FreeCAD als freie Software, verfügbar unter Windows und Linux (ist im Labdoo Image bereits enthalten). https://www.freecadweb.org/ Aktuell ist heute der Release 16.

    Entweder konstruiert man mit dem CAD-Programm das Werkstück oder man lädt fertige Modelle aus dem Internet herunter. Mit etwas Glück hat jemand bereits die benötigte Konstruktion entwickelt und als freies Modell ins Web gestellt.

    Wichtig ist das sorgfältige Messen der Vorlage oder des Werkstückes.

    Weitere CAD-Programme für Ubuntu auf https://wiki.ubuntuusers.de/CAD/.

    Slicer (empfohlen Slic3r)

    Aus dem fertigen CAD-3D-Modell muss dann mittels eines „Slicers“ das Schichtenmodell, d.h. die Steuerungsdaten für die durch den 3D-Drucker zu druckenden Schichten abgeleitet werden. Bewährt hat sich hier das Programm „Slic3r“ (http://slic3r.org/).
    Die Übertragung vom Slicer-Daten an den 3D-Drucker kann mittels USB, SD-Karte und WLAN/WiFi erfolgen. Unter Linux wird empfohlen, direkt aus Slic3r die Schichtdaten auf eine SD-Karte zu speichern und im Drucker auszulesen.

    Filament (Kunststoff-Stränge)

    Filaments werden in verschiedenen Farben, Materialien und Qualitäten produziert. Achtet auf eine gute Qualität, weil sonst das gedruckte Teil schnell spröde ist und schlecht nachzubearbeiten ist. Filaments sollten trocken gelagert werden, weil sie Feuchtigkeit anziehen („hydrophil“).

    Der Filament-Hersteller gibt Drucktemperatur und Temperatur des Wärmebettes vor.

    3D-Druck

    Dann erfolgt der eigentliche Druck. In der Praxis haben wir die Erfahrung gemacht, dass die gedruckten Werkstücke minimal kleiner sind als sie nach der CAD-Konstruktion sein sollten. Vermutlich schrumpft das Material beim Erkalten. Bei komplexen und filigranen Strukturen schlägt die Schwerkraft zu. Wenn z.B. eine dünne, schräge Fläche freitragend „in die Luft“ gedruckt wird biegt sich das warme, weiche Material ein bisschen durch. Dann erhält man eine leichte Wölbung, wo eigentlich eine gerade Fläche sein sollte.

    Auch ist fast immer eine Nachbearbeitung erforderlich, z.B. zum Glätten der Kanten. Auch lassen sich filigrane Strukturen wie Laschen, Lüftungsgitter o.a. nur bedingt nachbilden.

    Beispiele für 3D-Drucke im Labdoo-Projekt

    Akoya Netbook (fehlender Rahmen zur Abdeckung des Monitors)

    Bitte stört euch nicht an der gelben Farbe der Werkstücke. Diese Material lag dem 3D-Drucker als Erstausstattung bei. Es gibt natürlich auch andere Farben :) Und so sieht man die angefertigten Stücke auf den Fotos besser ;)

    Fujitsu Laptop (fehlende Abdeckung Festplatte)

    Lenovo X60 (Fehlende Abdeckung Festplatte / HDD)

    3D CAD Modelle

    Es gibt mehrere Wege, wie man an 3D-Daten zur Anfertigung von Ersatzteilen kommen kann:

    Fazit

    Alle o.a. Komponenten (3D-Drucker, FreeCAD und Slic3r) arbeiten gut zusammen und haben sich bewährt. Weitere Informationen findet man auf https://wiki.ubuntuusers.de/3D-Drucker/, https://de.wikipedia.org/wiki/3D-Druck oder im Web.

    Der technologische Fortschritt in diesem Bereich ist rasant. Daher kann dieser Erfahrungsbericht nur ein Schnappschuss im Winter 2017/18 sein. Morgen kann das, was heute gilt, schon wieder überholt sein :)

    Aktivieren von Sensoren, Lüfter, Drehzahl, Steuerung

    Bei manchen Laptops werden Lüftersteuerungen nicht automatisch erkannt und Lüfter drehen immer weiter hoch und lärmen. Dies kann an verdreckten Lüftern liegen. Wenn aber reinigen der Lüftung nichts hilft, müsste die Lüftersteuerung aktiviert werden. In den Images ist das Tool lm-sensors bereits enthalten. Ansonsten muss es nachinstalliert werden, siehe https://wiki.ubuntuusers.de/Lm_sensors/.

    Nach dem Anmelden ein Terminal öffnen und dort sudo sensors-detect (Enter) ausführen. Alle Fragen mit "YES" beantworten, dann am Ende "Do you want to add these lines automatically to /etc/modules? (yes/NO)" mit "yes" die Übernahme der Steuerungsdaten bestätigen, damit es bei neuen Systemstarts mit gestartet wird.

    Alte Linux Kerne (kernel) entfernen

    Über die Zeit sammeln sich mehrere Kernel-Release nach größeren Updates an.

    Um alte Linux-Kerne zu entfernen im Terminal ausführen:
    sudo dpkg -l | grep linux-image (Enter)

    Das Ergebnis sieht z.B. so aus

    ii linux-image-3.2.0-31-generic 3.2.0-31.50 Linux kernel image for version 3.2.0 on 64 bit x86 SMP
    ii linux-image-3.2.0-32-generic 3.2.0-32.51 Linux kernel image for version 3.2.0 on 64 bit x86 SMP
    ii linux-image-3.2.0-33-generic 3.2.0-33.52 Linux kernel image for version 3.2.0 on 64 bit x86 SMP
    ii linux-image-generic 3.2.0.33.36

    Es sollten die 2 neuesten Kerne bestehen bleiben. In diesem Beispiel kann der Kern 3.2.0-31 gelöscht werden (bitte die Versionsnummer ersetzen gegen die bei dir angezeigte):

    sudo apt-get remove --purge linux-image-3.2.0-31-generic (Enter)

    Alternate CD - Festplatte löschen

    Sehr alte Laptops können oft nur mit der Alternate iso-CD von Lubuntu gestartet und installiert werden. Die Alternate iso-CD verzeichtet auf eine grafische Oberfläche und einge Tools. Daher ist auf der Alternate CD auch nicht der shred-Befehl zum Löschen von Festplatten enthalten.

    Daher vorher mit einer dieser iso-CDs, alle geringe Anforderungen an die Hardware stellen, die Daten löschen

    Diese Live-CDs werden gestartet und dort ist auf Terminalebene der Shred-Befehl oder bei Parted Magic auch ein Datenlöschtool enthalten.

    Alternativ kann man auch bei der Alternate CD den shred-Befehl während der Lubuntu-Installation nachinstallieren:

    • Strg/CTL + Alt + F3 gleichzeitig drücken, z.B. wenn ....
    • Eintippen apt-get install coreutils (Enter)
    • shred /dev/sda -v -f (Enter)
    • Strg/CTL + Alt + F7 gleichzeitig drücken

    Automatisch nach einem speziellen Dateinamen in allen Verzeichnissen suchen und löschen

    Ein Terminal öffnen und darin ausführen

    nur suchen: find ./ -type f name „Dateiname“ (Enter)

    suchen und löschen: find ./ -type f name „Dateiname“ -delete (Enter) (Vorsicht!!!)

    BIOS Probleme / Tastatur reagiert nicht beim Booten

    In seltenen Fällen wird das BIOS beim Systemlöschen zurückgesetzt.

    Dann kann es vorkommen, dass z.B. die Pfeiltasten nicht reagieren, obwohl man diese dringend braucht, um das BIOS wieder richtig einzustellen. In solchen Fällen ist die USB-Ansteuerung (und damit die interne Tastatur) deaktiviert.

    Mögliche Lösungen:

    • Anschliessen einer PS/2- oder einer externen USB-Tastatur (die geht merkwürdigerweise), normal installieren bzw. BIOS richtig einstellen,
    • im BIOS ggf. "USB-Legacy-Support" deaktivieren (disable), um die Tastatur und das Touchpad zu aktivieren. Ohne diese Einstellung im BIOS reagiert das Touchpad und die Tastatur nicht (z.B. bei Beim Medion MD41700)

    Auf www.bios-info.de findet man gute Informationen und Tipps zum BIOS auf verschiedenen Laptops.

    Benutzerkonzept, weiterer User student

    Bei der Lubuntu-Installation wird der erste Benutzer labdoo angelegt (der auch Administrator ist und den Lehrern vorbehalten sein sollte). Auch die Labdoo Images for Cloning und die Installations-Skripte legen den zusätzlichen Benutzer student an.

    Der Benutzer student hat weniger Rechte, kann keine Software installieren oder löschen und kann das System i.d.R. auch nicht verstellen.

    Hier der manuelle Weg zur Einrichtung eines User student:

    Hierzu gehe zu → System Tools → User + Groups → unlock (entsperren) → +add user → Systempasswort (labdoo) eingeben → student als Name eingeben, mit Passwort labdoo → Account Type = Standard (ist so vorbelegt) → Create → Password (account disabled) anklicken → Passwort labdoo eingeben und bestätigen → Change → ggf. Sprache des Benutzers ändern (optional).

    Zusätzlich ein Terminal öffnen und eingeben (damit wird student zum Mitglied der Gruppe labdoo):
    sudo usermod -aG labdoo student (Enter)

    Bitte beachten:
    Jeder Benutzer verbraucht Speicherplatz auf der Platte. Daher bitte nicht zu viele User anlegen und nur wenn die Platte es hergibt.

    Als Standard user kann man nicht das System verstellen. Der User labdoo als Administrator sollte den Lehrern vorbehalten bleiben.

    Jeder User hat seine eigenen Dateien. Er kann aber auf die Dateien in Ordner public (öffentlich)eines anderen Users zugreifen. Um z.B. zu den Handbüchern von labdoo zu gelangen → im Dateiexplorer → filesystem → home → labdoo → Ordner public (man kann per Bookmark einen Link im Explorer erzeugen)

    Zusätzlich hat jeder Labdoo-Rechner einen Benutzer Guest (Gast). guest hat kein Passwort, kann aber im System nichts verändern oder speicher. beim Abmelden werden alle Eingaben von guest automatisch gelöscht.

    Bildschirmlupe vmg ( virtual magnifier ) installieren

    Die Bildschirmlupe vmg (virtual magnifier) bietet eine Reihe von Vorteilen. Sie ist flexibel konfigurierbar, kann mit der Maus frei bewegt werden. Diese Version installiert je nach CPU eine 32 oder 64 Bit Version. Technische Details auf der Entwicklerseite https://sourceforge.net/projects/magnifier/

    Für die Installation:

    • von hier herunterladen: http://ftp.labdoo.org/download/images/installskripts/magnifier-linux-3.7..., z.B. in Ordner /Downloads verschieben und dort entpacken
    • Terminal im entpackten Ordner öffnen und sudo ./install.sh ausführen. Diese Version prüft, ob es sich um einen 32 oder 64 Bit-Rechner handelt und isntalliert die richtige Version.
    • Für die User labdoo und student auf deren Desktop einen Starter anlegen, am besten unter Xfce; hierzu werden die Pfade zum Programm und zum Icon benötigt. Achtung: abhängig davon, ob die 32 Bit oder 64 Bit-Version installiert wird, weichen die Pfade von einander ab!
      • 32-Bit: Pfad zum Programm vmg /usr/bin/vmg; Pfad zum Icon /usr/share/magnifier/vmg.bmp
      • 64-Bit: Pfad zum Programm vmg /usr/local/bin/vmg; Pfad zum Icon /usr/local/share/magnifier/vmg.bmp
    • Rechte und Ausführbarkeit des Starters prüfen

    Alternativ ist eine weitere Bildschirmlupe Kmag installiert. Kmag funktioniert in einem separaten, stationären Fenster auf dem Bildschirm. Je nach Bedarf kann man mit vmg oder Kmag besser arbeiten.

    Bluetooth anpassen (optional)

    Wenn der Laptop über Bluetooth verfügt ist der Name der Bluetooth-Karte durch das Klone identisch. Damit sich die Bluetooth-Schnittstelle des Laptops korrekt meldet ein Terminal öffnen und eintippen:
    sudo hciconfig hci0 name ’labdoo-00000xxxx-0' (Enter)

    xxxx ist dabei die jeweilige Laptopnummer.

    Codecs installieren (bitte Rechtssituation beachten)

    Wichtiger Hinweis: vor Ausführung der nachfolgend beschriebene Hinweise bitte unbedingt die rechtliche Situation im Land überprüfen. In vielen Ländern, darunter auch in Deutschland, dürfen bestimmte Codecs und Multimediaformate in Verbindung mit lizenzfreier Software NICHT genutzt werden.

    Ohne diese Codecs und Multimedia-Formate können aber bestimmte Audio- und Videoformate nicht abgespielt werden!

    Je nach Landesrecht ist es ggf. unzulässig, geschützte Codecs, Multimediaformate u.a. Zu installieren (so auch in Deutschland). Daher hier die Erklärung, wie dies ggf. im Ausland gelöst werden kann. Zwar hat das Labdoo-Projekt den Schwerpunkt auf Bildung und IT-Wissen, aber die Kinder werden sicherlich auch mal Videos von DVD oder Internet anschauen wollen. Wenn dann der Bildschirm dunkel bliebe, ist der Frust vorprogrammiert.

    Weitere Informationen hierzu und zu Multimediaerweiterungen für lubuntu erhält man unter http://wiki.ubuntuusers.de/Codecs.

    Ein Terminal öffnen und darin ausführen (Labdoo-Rechner muss dabei online sein)

    #------check legal situation before activating these lines / Codecs

    sudo apt-get install ubuntu-restricted-extras -y (Enter)
    sudo apt-get install non-free-codecs -y (Enter)

    sudo apt-get install curl -y (Enter)
    curl ftp://ftp.videolan.org/pub/debian/videolan-apt.asc | (Enter)
    sudo apt-key add -echo "deb ftp://ftp.videolan.org/pub/debian/stable ./" | (Enter)
    sudo tee /etc/apt/sources.list.d/libdvdcss.list (Enter)
    sudo apt-get update (Enter)

    DKMS (automatisch bei Releasewechsel Updates überwachen)

    Das Tool DKMS überwacht bei Releasewechsel automatisch, ob nicht nur die Software aus den lubuntu-Quellen, sondern auch Treiber u.a. Drittsoftware auf dem neuen Release noch laufen.

    Eine 100%ige Garantie hat man natürlich nie, aber es ist ein weiteres Sicherheitsnetz.

    Weitere Details auf http://wiki.ubuntuusers.de/DKMS

    Zur Installation im Terminal ausführen:
    sudo apt-get install build-essential dkms (Enter, Passwort, Enter)

    Hinweis: DKMS ist bereits in den Labdoo Images for Cloning enthalten und wird mit dem installscript-software.sh mit installiert.

    Drucker im Netzwerk freigeben

    Wenn ein Drucker nicht im LAN, sondern lokal via USB oder Centronicskabel an einem Linux Rechner hängt, kann man diesen Drucker für alle anderen Rechner im Netzwerk freigeben.

    Voraussetzung ist die Installation von CUPS (Common Unix Printing System) – ist aber Bestandteil von lubuntu.

    Auf dem Rechner, an dem der Drucker angeschlossen ist:

    • Im Webbrowser die Adresse http://localhost:631 eingeben.
    • Drucker freigeben
    • Auf die Seite http://localhost:631/admin/ wechseln, dort einen Haken bei “Freigeben von Druckern welche mit diesem System verbunden sind / Share printers connected to this system” setzen.
    • Alternativ diesen Befehl im Terminal ausführen: cupsctl –share-printers (Enter)
    • Auf der Seite ”Drucker” den angeschlossenen Drucker auswählen.
    • Dann im Menü “Administration” auf “Drucker gehen.
    • Die “aktuelle Verbindung” kann unverändert bleiben → Weiter → einen Haken bei “Diesen Drucker freigeben” setzen;
    • optional: Einen Installationsort angeben (sinnvoll) → Weiter → Drucker ändern

    Freigegebene Drucker auf anderen Computern anzeigen (Einstellung auf den anderen Rechnern im Netzwerk)

    • Damit andere Rechner im Netzwerk diesen Drucker sehen können → http://localhost:631/admin → einen Haken bei Zeige freigegebene Drucker von anderen Systemen → Einstellungen ändern → bestätigen, fertig.
    • Alternativ im Terminal ausführen: cupsctl --remote-printers

    Anschließend wird im Menüpunkt “Drucker” dieser Drucker angezeigt. Ggf. kurze Zeit warten oder Neuladen der Seite.

    Firefox zeigt in URL schwarzen Balken

    In Verbindung mit Intel-Grafikkarten zeigt Firefox in der URL-Zeile oft nur einen schwarzen Balken. Es gibt keine Lösung, nur einen Work-around:

    • In der Adresszeile (URL) von Firefox eintippen about:config
    • Bestätigen, dass man vorsichtig sein wird
    • In der Suchleiste folgenden Suchbegriff eingeben gfx.xrender.enabled
    • Wenn angezeigt, mit der rechte Maustaste auf true und auf toggle klicken, sodass der Wert auf false wechselt.

    Diese Änderung muss für jeden Benutzer (labdoo und student) vorgenommen werden!

    Falls es den Eintrag gfx.xrender.enabled nicht geben sollte:

    • In die weiße Fläche des Suchfensters klicken
    • Im Dialogfenster die Option New/neu auswählen
    • Im nächsten Fenster boolean auswählen
    • Im dritten Fenster false und mit ok bestätigen

    Firefox neu starten

    GSMART - Prüfung der Festplatte

    Parted Magic und lubuntu (nach Ausführen von installscript-software.sh) beinhaltet das Tool GSMART. Damit kann der Zustand der installierten Festplatte schnell überprüft und ausgelsen werden.

    Mehr dazu auf https://apps.ubuntu.com/cat/applications/precise/gsmartcontrol/

    Informationen zur installierten Grafikkarte ermitteln

    Zuerst mal unter System Settings → Details für einen ersten Überblick unter Graphics oder ausführlicher per Terminal:

    Anzeige von Name/Chipsatz (Je nach verwendeter Ubuntu-Version erfolgt eine Anzeige mit oder ohne Kernelmodul):
    lspci -nnk | grep -i VGA -A2 (Enter)

    Treiberversion
    Anzeige von Treibername und Version.
    glxinfo | grep 'OpenGL version string' (Enter)

    Grafikmodus (Auflösung)
    Anzeige der aktuellen Auflösung, alle unterstützten Auflösungen und der Anschlüsse:
    arandr (Enter)

    Installationsskripte (Übersicht)

    Um die Installation zu erleichtern wurden verschiedene Skripte entwickelt und auch immer weiter optimiert. Wenn ihr Fragen oder Vorschläge habt wendet euch gerne an Labdoo-DACH@Labdoo.org.

    Alle Labdoo-Skripte liegen auf unserem FTP Server http://ftp.labdoo.org/download/images/installskripts/

    Zum Zeitpunkt der Ausführung eines Skriptes muss der betreffende Labdoo-Rechner online sein (LAN oder WLAN).

    Es gibt Skripte für die Installation weiterer Lernsoftware, Lerninhalte und Codecs (bitte Rechtslage beachten), deren Einsatz wir dringend empfehlen, um eine reine Lubuntu-Installation aufzuwerten:

    • installscript-content.sh (empfohlen, sehr sinnvoll; Skript installiert Lerninhalte, Offline-Wikis und Manuals, Anschluss eines USB-Sticks >= 16 GB sinnvoll)
    • installscript-software.sh (empfohlen, sehr sinnvoll; Skript installiert weitere Lernsoftware, barrierefreie Zugänge für Blinde, Tools u.v.a. mehr nach)

    Weitere nützliche Skripte (optional)

    • installscript-codecs.sh ((bitte die rechtliche Lage in dem Land beachten, in dem der Rechner installiert wird!; Skript installiert weitere Codecs und Multimedia-Software für Audio und Video)
    • set-rights-folder-files-Public-correct.sh (optional;Skript stellt die Rechte im Ordner /home/labdoo/Public so ein, dass auch der User student darauf zugreifen kann; ist im installscript-content.sh enthalten, ist aber ggf. sinnvoll, falls ihr weitere Lerninhalte im Ordner /Public nachinstalliert)
    • check_cpu_32_or_64_bits_PAE_or_nonPAE.sh (optional; zur Feststellung des CPU Typs im Terminal ausführen; nur für Cloning von Images)

    Dann gibt es Skripte, die nur in bestimmten Fällen sinnvoll sind (optional, nur für erfahrene Anwender):

    • installscript-xowa.sh (Skript installiert das Offline-Wiki-Tool Xowa nach und stellt die Rechte korrekt ein)
    • installscript-desktops.sh (Skript installiert weitere Desktops (Oberflächen) nach wie Unity und Gnome; damit steigen aber auch die Systemanforderungen)
    • installscript-virtualbox.sh (Skript installiert VirtualBox nach, um Gast-Betriebssyteme wie Windows parallel einzusetzen, min. 2 GB RAM und Dual Core CPU sinnvoll)
    • delete-xowa-log-folder.txt (nur im Terminal ausführen, wenn man selber ein Image erstellen möchte, in dem Xowa installiert ist)

    Hier die Kurzversion, wie ein Skript ausgeführt wird. Für Details wird auf die nachfolgenden Kapitel verwiesen:

    Download eines Skriptes -> o.a. Links anklicken -> speichern unter -> auf dem Desktop des Labdoo-Rechnerns speichern (home/labdoo/Desktop), alternativ per USB-Stick o.ä. auf den Desktop des Labdoo-Rechners kopieren.

    Skript ausführbar machen: rechte Maustaste auf das Skript-Icon auf dem Desktop -> Properties / Dateieigenschaften -> Permissions / Berechtigungen -> Execute / Ausführen -> Only owner and group / Nur Besitzer oder Gruppe -> mit OK bestätigen. Weitere Details zu diesem Thema stehen im nächsten Kapitel.

    Ausführen eines Skriptes
    Terminal öffnen (STRG/CTL und Alt und T gleichzeitig drücken) ->
    cd Desktop (Enter), geht zum Ordner Desktop
    ls (Enter), zeigt alle Dateien und Ordner in /Desktop an.
    sudo ./(Name des Skriptes) (Enter) Als Beispiel : sudo ./installscript-content.sh

    Tipp Copy / Paste im Terminal: Mit ls erhält man im Terminal das Inhaltsverzeichnis, die ausführbaren Skripte sind grün -> das gewünschte Skript markieren -> Shift und STRG/CTL und C gleichzeitig drücken (copy / kopieren) -> später dann mit Shift und STRG/CTL und V einfügen (Paste).

    Online FTP-Server: Skripte nutzen / Lerninhalte und Software u.v.a. mehr automatisch installieren
    Offline lokal: Skripte nutzen / Lerninhalte und Software u.v.a. mehr automatisch installieren

    Nächster Schritt ausführbar machen und ausführen:

    Skripte ausführbar machen und ausführen

    Ausführbarmachen eines Skriptes -> rechte Maustaste auf das Skript auf dem Desktop -> properties (Eigenschaften) -> Permissions (2. Reiter) -> Execute: Only owner and group -> ok

    Sicherheitshalber solltet ihr die Skripte als Administrator (super-user) ausführen. Für manche Aufgaben wie die Installation von Software ist es sogar zwingend erforderlich. Sofern also nicht anderes angegeben:

    Ausführen eines Skriptes als Administrator (super-user) -> Terminal öffnen -> cd Desktop (enter), um in den Ordner /Desktop zu gelangen -> sudo ./installscript...sh (den Namen des Skriptes inkl. .sh am Ende) (Enter) -> ggf. Passwort eingeben und ablaufen lassen.

    1. Tipp: nach Eingabe von cd Desktop Eingabe von ls im Terminal -> Listet alle Dateien im Ordner Desktop auf -> markieren des Skriptes mit der Maus -> entweder Shift + STRG/CTL + c gleichzeitg drücken oder rechte Maustaste "kopieren" -> sudo ./ eintippen -> entweder Shift + STRG/CTL + v oder rechte Maustaste + einfügen -> erspart das Eintippen des Skriptnamen :)

    2. Tipp Wenn das installscript-content.sh ausgeführt wird lohnt sich der Einsatz eines USB-Sticks oder einer externen USB-Festplatte. Diese muss "gemountet" sein, d.h. am einfachsten einmal mit dem File Manager PacManFM öffnen und prüfen, of im obersten Verzeichnis ein Ordner Public angelegt ist. Das Skript für die Lerninhalte kopiert beim ersten Mal ca. 9 GB an Daten auf den USB-Stick und anschliesend auf die Festplatte des Labdoo-Rechners. Damit ist noch keine Zeit gewonnen. Ab dem 2. Rechner aber wird nur kurz mit Änderungen auf dem FTP-Server abgeglichen und dann vom USB-Laufwerk auf die Festplatte kopiert. Dies spart euch erhebliche Zeit und entlastet den Datenverkehr mit dem FTP-Server.

    Erforderliche Eingaben: Bei einigen Skripten müssen Passworte eingegeben oder Einstellungen bestätigt werden. Daher bitte zu Anfang die Skripte im Auge behalten, damit diese Eingaben vom Benutzer gemacht werden.

    Laufzeit: Die Laufzeiten der Skripte sind sehr unterschiedlich und hängen von der Geschwindigkeit deines Internet-Anschlusses und des Labdoo-Rechners ab. Speziell die Skripte für Software und Content können schon mal 2 bis 4 Stunden beim ersten Mal laufen. Dies gibt einen Hinweis, was alles den Kindern sonst entgangen wäre, wenn die Skripte diese Dinge nicht nachgeladen hätten.

    Beenden eines Skriptes: Sobald der Cursor wieder im Terminal in einer Zeile hinter labdoo@000004xxxx:~$ erscheint ist das Skript erfolgreich abgearbeitet worden. Dann kann das Terminalfenster geschlossen oder für eine neue Aufgabe verwendet werden.

    Wiederholen der letzten Eingabe: Mit der "Pfeil hoch"-Taste kann man durch die letzten Eingaben im Terminal blättern, spart manchmal viel Tipparbeit :)

    Wiederholung eines Skriptes: Die Skripte sind alle so ausgelegt, dass sie beliebig oft ausgeführt werden können und dabei auch sinnvolle Arbeiten erledigen. Die Skripte für die Installation von Software führen z.B. auch einen Update des Virenscanners ClamAV durch. Oder das Content-Skript gleicht mit dem FTP-Server ab, ob es Änderungen gegeben hat.

    Es gibt aber auch Schritte, die die Skripte (noch) nicht erledigen können. Dazu mehr im nächsten Kapitel.

    Was Skripte NICHT leisten

    Was Installationsskripte NICHT leisten

    Das Labdoo-Team arbeitet daran, auch weitere Schritte zu automatisieren. Zur Zeit müssen aber die u.a. Punkte noch manuell eingestellt werden:

    Allgemein für alle Desktops und für alle user (labdoo und student):

    Firefox: Reiter (Tabs) sollten manuell in Firefox vorbelegt werden

    • file:///home/labdoo/Public/manuals/index-manuals.html
    • about:startpage

    Firefox: Virenschutz Addon installieren (360° ?)
    Calibre: Import der eBooks für die User labdoo und student

    Im LXDE-Desktop / lubuntu sollten der Task Bar noch einige sinnvolle Plugins hinzu gefügt werden:

    Rechte Maustaste auf die Task Bar klicken → Add/Remove Panel Items → +Add → auf das gewünschte Plugin klicken → +Add →
    Empfohlene LXDE-Plugins und deren Reihenfolge von rechts nach links sind:

    • Menu (schon installiert)
    • Application Launch Bar (schon installiert)
    • Spacer (schon installiert)
    • Desktop pager (schon installiert)
    • Spacer (schon installiert)
    • Task Bar (schon installiert)
    • Volume control (schon installiert)
    • System tray (schon installiert)
    • Indicator Applets (zu installieren)
    • Keyboard Layout Handler (Tastatur-Layout/Umschalter) (zu installieren)
    • CPU Usage Monitors (zu installieren)
    • Network Status Monitor (zu installieren)
    • Manage Network (zu installieren)
    • Digital clock (schon installiert)
    • Application Launch bar (schon installiert)

    Empfehlung: Anzahl der Arbeitsflächen auf 1 reduzieren.

    Die Plugins können auf der Leiste verschoben werden → Add/Remove Panel Items → Plugin im Fenster markieren → auf Up oder Down klicken, bis Eintrag an der richtige Stelle ist.

    Wallpapers

    Auf dem FTP-Server liegen auf http://ftp.labdoo.org/download/archive/labdoo-wallpaper/ Bildschirmhintergründe (Wallpapers), die ihr herunterladen und frei verwenden könnt. Je nach Desktop die Wallpapers in verschiedenen Ordner kopieren (mit Dateimanager mit Superuser-Rechten)

    • LXDE: /usr/share/lubuntu/wallpaper
    • Xfce: /usr/share/backgrounds/xfce
    • MATE bis 16.04 LTS: /usr/share/background/Mate/desktop
    • MATE ab 18.04 LTS: /usr/share/background/ubuntu-mate-common

    Optional: Skripte in versteckten Ordner .scripts (falls LXDE und Xfce Desktops parallel installiert sind)

    Falls LXDE, Xfce und/oder Mate als Desktops parallel installiert sind, empfiehlt sich

    • einen versteckten Ordner /home/labdoo/.scripts anlegen
    • dort hinein die beiden Skripte installscript-software.sh und installscript-codecs.sh kopieren und ausführbar machen
    • wenn im Xfce Desktop: je einen Starter für beide Skripte anlegen, Icon, Links, Ausführen usw. setzen

    Ohne diese Maßnahme wären entweder Starter und Skripte doppelt auf dem Desktop. Oder Xfce käme mit deren Ausführung nicht klar.

    Optional: Xfce und/oder Mate Desktop

    Sollte auch der Xfce 4 und/oder Mate Desktop installiert werden, können noch verschiedene Optimierungen vorgenommen werden, siehe https://www.labdoo.org/de/content/mate-undoder-xfce-desktop-einstellen.

    Wichtig: Ab lubuntu 14.04 LTS: Keyboard Layout handler → rechte Maustaste auf Icon in der Task Bar → settings → Wichtig! Haken aus „Keep system layout“ entfernen, sonst können nicht mehrere Tastaturlayouts installiert werden.

    Wichtig: Ab 14.04 LTS: Unter Preferences → Power Manager → Security → Automatically lock the session = Never und Haken entfernen aus "Lock screen when system is going to sleep" (für User labdoo und student)

    nur für lubuntu 12.04 LTS

    Browser: Der Standardbrowser in lubuntu 12.04 LTS ist noch Chrome, andere Ubuntu-Versionen und auch spätere lubuntu-Versionen verwenden Firefox als Browser. Um Verwirrung beim Anwender zu vermeiden sollte auch in lubuntu 12.04 LTS Firefox als Browser verwendet werden, hierzu

    • in der application launch bar Chromium entfernt und Firefox eingefügt werden → rechte Maustaste → ändern
    • Firefox zum Standardbrowser machen → Preferences → Prefferred Application → Browser → Firefox (für beide User labdoo und student)
    • optional: entfernen von Chromium

    Für Lubuntu 12.04 LTS: Der Umschaltmechanismus für Tastaturlayouts in lubuntu 12.04 LTS war nicht optimal. Daher wird per Skript das Programm LXKeymap installiert und sollte auf den Desktop gelegt werden, um ein schnelleres Umschalten zu ermöglichen.

    Nur wenn die Desktops Unity und Gnome installiert sind

    • Unity (Ubuntu Default Desktop)
    • Per CompizConfigSettingManager folgende Einstellungen per Skript vornehmen
    • General → OpenGL → Set to "Fast"
    • Effects → Switch Animation and Fading off (remove the hook)
    • Die 4 Workspaces (Arbeitsflächen) fehlen zunächst nach der Erstinstallation von Ubuntu. Für die beiden User labdoo und student per Skript (heute manual) → System Settings öffnen → Appearance → behavior → mark activate workspaces
    • Unity: Das Menü soll am Programmfenster angezeigt werden, nicht in der Menü Bar oben am Bildschirm (Änderungen müssen für beide User labdoo und student vorgenommen werden!) → Open System settings → Appearance → Behavior → show the menus for a window → mark "in the window's title"
    • Die Benutzer (labdoo, student) werden nicht oben am Bildschirm angezeigt → Terminal öffnen → eintippen → dconf-editor → Enter
    • In dconf-editor → apps → indicator-session → Haken in show-real-name-on-panel → Fenster schliessen
    • Amazon Icon in der Leiste links entfernen (Klick mit rechter Maustaste auf das Icon → remove)

    Was die Skripte leisten

    Was das Skript installscript-software.sh leistet

    • Installation von Lubuntu, d.h. weiterer kindgerechter Lernsoftware für Kinder
      • Lernpaket für Vorschule,
      • Lernpaket für die Grundschule und
      • Lernpaket für die weiterführende Schule
    • Installation von Programmen, die in lubuntu sonst nicht enthalten wären wie
      • Office-Paket libreoffice
      • ClamAV Virenschutz und aktuelle Virensignatur
      • Programme für den barrierefreien Zugang für seh- / hörbehinderte Anwender
      • Aktualisierung, Patchen und Einstellen des Lubuntu Systems
    • User student für Schüler einrichten (student hat weniger Rechte und kann das System nicht so schnell verstellen)
    • sinnvolle Einstellungen und Optimierungen im Lubuntu-Betriebssystems.

    Was das Skript installscript-content.sh leistet

    • das Xowa Offline Wiki Tool mit Zugriff über 804 Offline-Wikis
    • lizenzfreie Lerninhalte
    • wikidoo - englisches Offline Wiki nach UK-Curriculum
    • englische eBooks (eBooks in weiteren Sprachen liegen auf der externen Festplatte unter /Public/eBooks und können von dort überspielt werden)
    • Multimedia Sprachkurs English

    Kernel Panic (kann an defektem Speicher / RAM liegen)

    Wenn der Rechner öfter mit Kernel Panic abstürzt, kann dies an defekten Speicherriegeln liegen (es können aber auch andere Gründe sein).

    Um den Speicher zu untersuchen kann man:

    • den Rechner neu booten, dabei die SHIFT (Umschalttaste für Großbuchstaben) gedrückt halten,
    • das GRUB Menü wird angezeigt, dort Memtest86 (Memorytest) auswählen,
    • bei defekten Speicherbereichen werden diese rot angezeigt,

    Wichtig: Um festzustellen, welcher Speicherriegel defekt ist muss jeder Speicher einzeln getestet werden (die anderen ausbauen). Eventuell tritt der Fehler auch nur auf einem bestimmten Steckplatz auf...

    Knoppix Adriane (Technik)

    Die nachfolgenden Schritte

    • verbessern das Zusammenspiel mit Labdoo-Laptops,
    • verbessern die Nutzung für blinde oder (seh)behinderte Anwender,
    • muss nur duchlaufen, wer sich selber über Knoppix Adriane einen bootfähigen USB-Stick erstellen möchte und
    • wird nur erfahrenen Anwendern empfohlen.

    Diese Schritte sind aber nicht nötig, wenn

    • ihr das fertig voreingestellte Image for Cloning selber auf einen USB-Stick installiert oder
    • fertige USB-Sticks 16 GB (mit vorinstalliertem Lernwiki) per Mail bei Labdoo abzurufen (bitte Mail an Labdoo-DACH@Labdoo.org). Über eine Spende würden sich die Labdoo Vereine in Deutschland und der Schweiz zum Ausgleich der Kosten freuen.

    Empfohlene Änderungen für Knoppix Adriane (USB Sticks) und Lubuntu

  • Compiz Einstellungen (nur Knoppix Adriane (nur LXDE unter Knoppix, nicht für Lubuntu nötig)
  • Menu → Preferences → CompizConfig Settings Manager →

    • General → General Options → Desktop size → Horizontal virtual size = 1
    • Desktop, alle Häkchen entfernen (Desktop Cube, Expo,Viewport Switcher, Rotate Cube)
    • Effects, alle Häkchen entfernen, nur das bei Windows decoration belassen
  • Aumix aus der Start-Leiste entfernen (nur Knoppix Adriane)
  • Rechte Maustaste auf die Starterleiste → "Application Launch Bar" Settings → aumix anklicken → - Remove - Close

  • Adriane als Boot in grub voreinstellen (nur Knoppix Adriane)
  • Im Editor 3 Dateien öffnen und editieren, Pfad sudo nano /home/knoppix/Desktop/KNOPPIX/boot/syslinux/ und jeweils in Zeile "DEFAULT" auto gegen adriane austauschen, dann Datei speichern:

    • syslinux.cfg
    • syslnx32.cfg
    • syslnx64.cfg

    Optional: Man kann eventuell die Standard-Monitorauflösung von Adriane (640x480) abändern. Dabei muss man aber eine Auflösung wählen, die der jeweilige Rechner unterstützt. Und Anwender mit Rest-Sehvermögen brauchen evtl. die geringe Auflösung (= große Buchstaben). Wenn man über Adriane startet (wie voreingestellt), erbt die graphische LXDE-Oberfläche die Auflösung von Adriane beim Wechsel. Ggf. muss man dann in LXDE die Auflösung ändern.

  • Desktop, PCMANFM einstellen (nur Knoppix Adriane)
  • Dateiexplorer PCmanfm öffnen → edit → Preferences → General →

    • Haken in "Move deleted files to "trash can"... aktivieren
    • open files with single click deaktivieren
    • Volume Management → Haken in Mount mountable volumes und Mount removable volumes
    • Layout → Show in Places → Haken in Papierkorb aktivieren (Trash can) und Devices
  • Orca Einstellungen (für Knoppix Adriane und Lubuntu)
    • Terminal öffnen → orca -s (Enter)
    • Keyboard → Laptop (ggf. PC, falls separate Zahlenblock)
    • mouse → "Preset tooltips" aktivieren
    • mouse → "Speak objects under mouse" aktivieren
  • Skript zum wahlweise ein- oder auschalten des Screenreaders Orca (toggle_orca.sh)
  • Das Skript toggle_orca.sh löst das Ein- bzw. Ausschalten des Screenreaders Orca per Skript und Tastenkombination Alt + Windows/Super + o. Das Skript kann hier heruntergeladen werden http://ftp.labdoo.org/download/images/installskripts/Adriane%20barrierfr...

  • Skript toggle_orca.sh (für Knoppix Adriane)
    • Skript im Ordner /home/knoppix mit "." vor dem Namen als versteckte Datei hinterlegen
    • Über Dateimanager und /Properties/Permissions die Datei ausführbar machen.
    • Danach im Compiz Einstellungsmanager unter General/Commands/Command Line 2 eintragen:
      /bin/sh /home/knoppix/.toggle_orca.sh
    • Reiter "Key Bindings" anklicken → in einer freien Zeile mit linker Maustaste auf "disabled" klicken → "enabled" umschalten → Linke Maustaste auf "grab key ..."
    • gewünschte Tastenkombination wählen ( hier Alt + Windows/Super + o ) → mit "OK" bestätigen.

    Wenn alles richtig gemacht wurde lässt sich Orca jetzt mit gleichzeitigem Drücken der Tasten Alt + Windows/Super + o ein- und ausschalten.

  • Skript toggle_orca.sh zum Ein- / Ausschalten in Lubuntu mit dem Fenstermanager Openbox (nur Lubuntu)
    • Wie vor, aber Skript im Ordner /usr/share/labdoo hinterlegen (im Terminal starten mit sudo PCMANFM (Enter), da sonst die rechte für diesen Systemordner fehlen
    • Über Dateimanager und /Properties/Permissions die Datei ausführbar machen. Dateimanager PCMANFM als Superuser schließen und normal starten
    • auf dem FTP-Server die Datei http://ftp.labdoo.org/download/images/installskripts/Adriane%20barrierfr... öffnen und die Inhalt mit Copy + Paste (Ctrl + C) kopieren
    • im Dateiexplorer PCMANFM unter Menüpunkt View → Show hidden (Ctrl + H) aktivieren und im Ordner /home/labdoo/.config/openbox die Datei lubuntu-rc.xml im Editor öffnen (rechte Maustaste)
    • Im Editor unter Search nach <keyboard> suchen, dann in den Zeilen zwischen <keyboard> und </keyboard> den Code aus keybinding_toggle_orca.txt einsetzen und Datei speichern.
    • im Terminal ausführen openbox --reconfigure
    • diese Schritte auch für den User student durchlaufen, aber den letzten Schritt nicht im Terminal, sondern Startbutton → Run → in der Zeile die dann erscheint openbox --reconfigure eintippen und ausführen.

    Wenn alles richtig gemacht wurde lässt sich Orca jetzt mit gleichzeitigem Drücken der Tasten Alt + Windows/Super + o ein- und ausschalten.

  • Tool pico2wave einrichten (für Knoppix Adriane und Lubuntu)
  • pico2wave von SVOX ist ein vollwertiger Sprachsynthesizer für die Kommandozeile, der Texte in Deutsch oder Englisch/Amerikanisch in eine Wave-Datei umwandeln kann. Für diese beiden Sprachen liegen spezielle Steuerungsdateien vor. Für weitere Sprachen wie Italienisch, Französisch oder Spanisch müssen diese Steuerungsdatein erst noch auf Anfrage von Helfern erstellt werden.

    Installieren von pico2wave

    Zum Installieren im Terminal ausführen:

    1. im Terminal: sudo apt-get update (Enter)
    2. in terminal: bis 16.04 LTS: sudo apt-get install libttspico-utils sox xsel libav-tools (Enter)
    3. in terminal: ab 18.04 LTS: sudo apt-get install libttspico-utils sox xsel libavcodec-extra (Enter)

    Neben der Installation von pico2wave müssen dann 3 Dateien installiert und eingerichtet werden (für Lubuntu: in /usr/share/labdoo, in Knoppix in /home/knoppix/.). Dabei bitte wie o.a. beschrieben sinngemäß den o.a. Schritten für Orca folgen:

    • als erstes die benötigten Dateien von unserem FTP-Server herunterladen und lokal speichern:
    • Steuerungsskript zum Ein-/Ausschalten von pico2wave (voreingestellt für Englisch): toggle_pico2wave.sh
    • dann entweder für deutsche Aussprachen (DE): pico2wave_xsay_de.sh
    • oder für englische Aussprachen (EN): pico2wave_xsay_en.sh ; weitere Sprachen auf Anfragen
    • Skript zum Beenden von pico2wave: pico2wave_kill-xsay.sh

    Die Skripte nach dem Download und Verschieben in die jeweilige Ordner:

    • die Rechte zum Ausführen für Anyone öffnen, falls mal weitere User angelegt werden sollten und
    • die Skripte ausführbar machen.
  • Lautstärke Regelung, zu leise (nur Knoppix Adriane)
  • Im Terminal → alsamixer → (m) = Mute aus, mit den Pfeiltasten die Lautstärke jeweils auf Maximum

  • Mounten der Festplatte eines Labdoo-Laptops (/sda1) beim Starten (nur Knoppix Adriane)
  • Sinnvoll, falls USB-Sticks in Verbindung mit Labdoo-Rechnern eingesetzt werden, um auf die Lerninhalte eines Labdoo-Laptops schneller zugreifen zu können. Hierzu einen Editor mit Superuser-Rechten öffnen; im Terminal ausführen sudo leafpad (Enter), dann in die u.a. Ordner navigieren:.

    • In der Datei /etc/fstab die Zeile mit sda1 abändern:
      # Automount sda1 as sda1
      /dev/sda1 /media/sda1 ext4 defaults 0 2
      dann Datei speichern.
    • Ans Ende von /etc/adriane/adriane.conf anhängen:
      # Mount sda1
      sudo mkdir /media/sda1
      sudo mount -a
      dann Datei speichern.

    Hinweis: In Adriane kann man das Terminal unter dem Menüpunkt Shell öffnen.

  • LXDE-Panel wie bei Labdoo-Rechnern anpassen (nur Knoppix Adriane)
  • Die Panel Applets für Tastaturumschalter usw. hinzufügen.

  • Bookmarks in elinks Browser (für Knoppix Adriane und Lubuntu)
  • eLinks starten → zur Startdatei gehen (i.d.R. index.html), mit Cursor markieren und mit (Enter) öffnen → rechte Maustaste öffnen Menü, dort Bookmark document (a) anklicken → fertig.

    Zum Öffnen der Bookmarks → 2-mal ESC → zeigt oben das Auswahlmenü an → mit dem Cursor Tools markieren, Enter → Bookmarks (s) markieren → zeigt alle hinterlegten Bookmarks an.

    Knoppix Adriane USB-Stick erstellen

    Es gibt mehrere Wege einen USB-Stick mit Knoppix Adriane mit Software und Lerninhalte für blinde Anwender zu bekommen:

    1. ihr könnt fertige USB-Sticks bei Labdoo zu Selbstkosten abrufen. Schickt dazu eine Mail an Labdoo-DACH@Labdoo.org mit eurer Versandanschrift und der benötigten Stückzahl. Wir teilen euch dann die Kosten dafür mit und versenden nach Zahlungseingang die USB-Sticks.
    2. Oder ihr erstellt euch selber USB-Sticks (aber nur für erfahrene Anwender empfohlen!. Allerdings reicht es nicht aus, den Inhalt eines USB-Sticks über einen Dateiexplorer zu kopieren. Dabei werden z.B. bestimmte Boot-Informationen (MBR) nicht kopiert und man kann den USB-Stick nicht zum Booten verwenden. Labdoo empfiehlt 16 GB USB 2.0-Sticks mit Knoppix Adriane, lokalem Wikipedia for Schools und ca. 6 GB frei für Anwenderdaten.
    • per Kopie von einem USB-Stick zum anderen per Linux und dd-Befehl (Details s.u.) oder
    • per vorbereitetem Image und dd-Befehl.
    • Kopie von einem vorhandenen USB-Sticks erstellen (nur für erfahrene Anwender)
    • Ihr habt bereits einen USB-Stick Knoppix Adriane von Labdoo? Dann beschafft euch weitere USB-Sticks, min. 16 GB groß. Da bisher nur wenige, gespendete Rechner in Labdoo-Projekten über USB 3.0-Steckplätze verfügen, ist es besser, gute USB 2.0-Sticks mit hohen Daten-Durchsatzraten zu kaufen. Diese gibt es oft schon für unter 5€. Ansonsten gebt ihr USB 3.0-Sticks weiter und diese können ggf. nicht an den Rechner vor Ort verarbeitet werden.

      Ihr habt einen Labdoo- oder Linux-Laptop? Super, dann habt ihr alles und es kann los gehen. Fahrt den Labdoo-/Linux-Rechner hoch und meldet euch als User labdoo an. Wichtig: Steckt als erstes den Ursprungs-USB-Sticks (von dem ihr die Kopie machen wollt) ein, dieser erhält dann intern i.d.R. die Laufwerksbezeichnung /sdb. Steckt als nächstes den Ziel-USB-Stick ein, auf den ihr kopieren wollt (wird i.d.R. /sdc usw.). Ihr könnt auch mehrere Sticks parallel überspielen.

      Öffnet ein Terminal, mit lsblk -f (Enter) erhaltet ihr Informationen über die Laufwerke am Rechner, wobei /sda (mit den Partionen /sda1, /sda2 usw.) das interne Laufwerk des Laptops ist. Das solltet Ihr so lassen, wie es ist ;)

      Dann im Terminal ausführen:
      sudo dd if=/dev/sdb of=/dev/sdc status=progress Enter; dies kopiert dann die Inhalte vom Ursprungs-Stick /sdb auf den Ziel-Stick /sdc, dauert länger...

      Achtung: der Befehl dd ist sehr mächtig, aber auch gnadenlos! Prüft immer, ob Ursprungs- und Ziellaufwerk korrekt angegeben sind. Sonst könnt ihr euch aus Versehen eure eigene Platte überschreiben! Am besten nutzt ihr nicht euren eigenen Laptop, sondern einen Labdoo-Laptop dafür. dd ist auf jedem Linux-Rechner installiert.

    • Image Knoppix_Adriane_dd.gz per dd auf USB-Sticks zurück spielen (nur für erfahrene Anwender)
    • Ladet vom FTP-Server die per dd erzeugte Images von hier herunter: http://ftp.labdoo.org/download/images/ (die Images heißen Knoppix_Adriane_dd_xx.gz, xx als Platzhalter für die Sprache, EN = Englisch, FR = Französisch, DE = Deutsch, ES = Spanisch)

      Speichert es als User labdoo im Home-Verzeichnis (/home/labdoo). Ein Entpacken ist hierbei nicht erforderlich. Dann steckt ihr einen USB-Stick ein, den ihr beschreiben möchtet, öffnet ihr ein Terminal und führt dort aus

    1. lsblk -f (Enter), zur Anzeige aller Laufwerke (meist ist die Systemplatte im Rechner /sda (diese bitte nicht löschen!) und der eingesteckte USB-Stick /sdb, /sdc usw.
    2. sudo gunzip -c Knoppix_Adriane_dd_xx.gz | sudo dd of=/dev/sdb status=progress (Enter, xx = Platzhalter für die Sprache, entsprechend ersetzen). Dies entpackt das Image und überspielt es samt Boot-Informationen auf den USB-Stick. Je nach Laufwerksnamen des USB-Sticks ändert /sdb in /sdc usw. ab.

    Ihr könnt auch mehrere USB-Sticks gleichzeitig überspielen.

    Nach dem Überspielen könnt ihr den Laptop rebooten. Am besten geht ihr dabei ins BIOS und stellt es so ein, dass der USB-Stick (USB HDD) in der Bootreihenfolge über dem internen Plattenlaufwerk (meist HDD 0) steht. Alternativ könnt ihr immer beim Booten auf die manuelle Auswahl des Boot-Datenträgers gehen (meist mit F12). Aber für Blinde ist dies schwer. Da ist es einfacher, der Laptop bootet den USB-Stick mit der Blindenlösung direkt, ohne weitere Eingabe, falls er eingesteckt ist.


    • Intern: Image erzeugen per Shell und dd (nur für erfahrene Anwender!)
    • Von einem USB-Stick mit der Lösung Knoppix Adriane kann ein gepacktes Image unter Lubuntu gezogen werden. Der einzurichtende USB-Stick hat dabei die angenommene Adresse /sdb. Bitte mit lsblk vorher kontrollieren.

        Image per Terminal (shell) erzeugen
      • Terminal öffnen und ausführen sudo dd if=/dev/sdb status=progress | gzip --best >Knoppix_Adriane_dd.gz (Enter). Dies legt im Homeverzeichnis /home/labdoo die Datei Knoppix_Adriane_dd.gz an (ca. 12 GB).

    LAN wird nicht erkannt (eth0)

    Es kann sein, dass in seltenen Fällen das LAN Interface nicht korrekt gemanaged wird.

    Hierzu in einem Terminal:
    sudo nano /etc/NetworkManager/NetworkManager.conf (Enter)

    Ändere die Zeile:
    managed=falsemanaged=true

    Speichern; stoppen und neustarten des Network Manager:

    sudo service network-manager restart (Enter)

    LXDE - Verknüpfung (Link) zu Ordnern oder Dateien anlegen

    Um einen symbolischen Link zu erstellen:

    ab 14.04 LTS ff: Im Dateimanager PCMan den Ordner oder Datei anklicken, gleichzeitig Drücken von Strg/CTL und ⇧ (Shift) und per Drag and Drop z.B. auf den Desktop ziehen, wichtig: erst die Maustaste loslassen, dann erst die Tasten auf der Tastatur.

    für 12.04.LTS oder falls Drag+Drop nicht funktioniert: ein Terminal öffnen, dann eintippen:

    • eingelogged als User labdoo: ln -s -t /home/labdoo/Desktop /home/labdoo/Public/videos (Enter)
    • eingelogged als User student: ln -s -t /home/student/Desktop /home/labdoo/Public/videos (Enter)

    Weitere Details --> http://wiki.ubuntuusers.de/PCMan_File_Manager

    Laptop als WLAN Hotspot für mobile Geräte nutzen

    Einführung
    Wenn ein Labdoo-Laptop Teil eines LAN- oder WLAN-Netzwerks ist, kann er Daten (Lerninhalte) für andere Geräte dieses Netzwerks bereitstellen, z.B. für Mobiltelefone oder Tablets. Dies kann entweder durch eine Netzwerkfreigabe erfolgen, z.B. über Samba (smb) oder über einen Webserver (z.B. Apache-Webserver). In beiden Fällen können andere Geräte (Tabelts, Handys) auf den Lerninhalt auf diesem Laptop über ihren Webbrowser zugegreiffen. Dies kann ein sinnvoller Anwendungsfall sein, wenn diese mobilen Geräte keinen Labdoo-Lerninhalt enthalten (z.B. weil nicht genügend Speicherplatz für diesen Inhalt vorhanden ist) oder keine Internetverbindung besteht.
    Bei einer WLAN-Verbindung gehen wir normalerweise davon aus, dass euer Laptop an einen WLAN-Router angeschlossen ist, an den alle anderen mobilen Geräte angeschlossen sind.
    Laptop- und WLAN-Router

    Aber was, wenn kein WLAN-Router verfügbar ist? Wenn im Laptop ein WLAN-USB-Adapter oder ein integrierter WLAN-Anschluss vorhanden ist, können Sie einen Laptop als Hotspot verwenden und ein WLAN-Netzwerk aufbauen. Es gibt zwei Optionen: Verwendet einen Samba (smb)-Dateiserver, der einen Windows-kompatiblen Server bietet (einfach zu starten und zu bedienen). Oder Sie können einen Apache-Server verwenden, der einen vollständigen Webserver auf einen Laptop bringt (komplexer), dafür aber Inhalte und Websites lokal und weltweit verbreiten kann (sofern eine Verbindung zum Internet besteht).
    Ein solches Setup ist in diesem Dokument skizziert.

    Samba (smb) -Server verwenden
    Laptop- und WLAN-Router

    Verwenden des Apache-Webservers
    Laptop- und WLAN-Router

    Zielgruppe
    Zielgruppe sind Labdoo-Schulen, die noch kein WLAN-Netzwerk haben, aber ein Netzwerk benötigen, um anderen mobilen Geräten Zugang zu Dateien, Lerninhalten und / oder Internet zur Verfügung zu stellen.
    Beispiel: Die Labdoo-Schule verfügt über Tablets oder Smartphones ohneLabdoo-Lerninhalte.

    Dann kann die Schule einen Labdoo-Laptop als Server verwenden und den Lerninhalt auf mobilen Geräten streuen. Die Anzahl der mobilen Geräte, die von einem Laptop bereitgestellt werden, hängt von seiner Kapazität ab, hauptsächlich der Geschwindigkeit von CPU, Festplatte und WLAN-Anschluss. In unseren Tests haben wir mit 3 - 10 Geräten eine vernünftige Anzahl von Clients gefunden, die an einen Laptop angeschlossen werden können.

    Jeder Labdoo-Laptop wird mit einem vorinstallierten Samba-Server (smb) geliefert. Wie Sie den smb-Server starten und wie Sie mobile Geräte daran anschließen, wird hier erklärt.

    Die meisten Inhalte auf jedem Laptop findet ihr im Ordner /home/labdoo/Public/wikis. Navigiert in einem Browser Ihres mobilen Geräts zum gewünschten Unterordner bzw. Sprachordner. Sucht Sie nach der Startdatei, in den meisten Fällen index.html, start-here.html oder ähnlichem. Dann könnt ihr Links usw. des Laptops auf eurem mobilen Gerät lesen und verwenden. Bitte beachtet, dass Xowa-Inhalte nicht mit einem Webbrowser funktionieren.

    Technische Aspekte
    Die meisten modernen Smartphones können sich mit WLAN-Netzwerken verbinden. Allerdings unterstützen nicht alle WLAN-Chips von Laptops oder USB-Sticks (und deren Treiber) diese Funktion. Laut dem Ubuntu-Benutzer-Wiki [1] funktionieren diese WiFi-Chips:
    • vom Hostap-Treiber getriebene Chips oder
    • Chips, die mit einem aktuellen mac80211 / nl80211-Subsystem arbeiten
    Eine detaillierte Beschreibung zum Einrichten des Laptops als WLAN-Hotspot findet ihr im Ubuntu-Benutzer-Wiki [1]. Das Verfahren funktioniert mit (L)Ubuntu 14.04 - 18.04 LTS.
    • Dateizugriff ermöglichen (z. B. über Samba, das Windows-kompatible Dateidienste anbietet) und / oder
    • einen Webserver ausführen, um einen browserbasierten Zugriff auf Lerninhalte bereitzustellen (z. B. über Apache)
    • seine Internetverbindung gemeinsam nutzen (z. B. wenn der Laptop über WWAN verfügt)
    an mobile Geräte, die mit dem WLAN verbunden sind.

    Referenzen
    [1] https://wiki.ubuntuusers.de/WLAN_Router/

    Vielen Dank, Daniel Neumann, Labdoo Hubs Hamburg / Rostock, für diesen Beitrag (hamburg-hub@labdoo.org).

    Lubuntu Installation

    Installation des Betriebssystems Lubuntu

    Wenn einer oder mehrere Rechner gespendet wurden, kann man alleine oder mit weiteren Helfern gemeinsam daran gehen, diese aufzubereiten. Altdaten werden gelöscht, das Betriebssystem Lubuntu installiert u.a.

    Online FTP-Server: Installationsanleitung Lubuntu Betriebssystem
    Offline lokal: Installationsanleitung Lubuntu Betriebssystem

    Der Ablauf in Kürze (dies ist nicht erforderlich, wenn der Rechner per Cloning eingerichtet wird):

    1. Starte mit der Online-Registrierung der IT-Spende. Drucke dabei die 3 Aufkleber mit der Labdoo-ID-Nr. aus und klebe 2 davon auf den Laptop und ins Batteriefach, einen auf das Ladegerät. Mehr zur Registrierung von IT-Spenden...
    2. Download von Lubuntu 14.04 LTS (Long Term Support)
      PAE32: http://cdimages.ubuntu.com/lubuntu/releases/14.04.2/release/lubuntu-14.0...
      PAE64: http://cdimages.ubuntu.com/lubuntu/releases/14.04.2/release/lubuntu-14.0...
      (nonPAE32 CPU werden offiziell nicht mehr für 14.04 unterstützt, aber wir haben speziell ein nonPAE 32 Image for Cloning für 14.04 LTS) gebaut.
    3. Eine bootfähige iso-CD/DVD brennen
    4. Einlegen der iso-CD/DVD, ggf. Tasten zur Anzeige des Boot-Menü drücken (z.B. Dell F12, HP F9 etc.) und booten
    5. Während des Booten von CD wird das Lubuntu Installation Menü angezeigt. Falls nicht, kann es mehrere Ursachen haben (Lubuntu-Version passt nicht zur CPU; es sind noch BIOS-Einstellungen nötig).
    6. Im Lubuntu Menü die Sprache "English" bestätigen (wichtig, keine andere Sprache).”.
    7. Bestätigen “Install Lubuntu”.
    8. Wähle die zu installierende Sprache aus. Auch hier bitte "English" auswählen. Später können weitere Sprache nachinstalliert werden.
    9. Wähle das Zielland aus. Wenne snoch nicht bekannt ist wähle dein Land aus.
    10. Auswahl der Tastaturbelegung, entweder direkt "German" auswählen oder per “detect keyboard” und Eingabe der angezeigten Zeichen.
    11. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für das Löschen der Festplatte. Dazu die Tasten STRG/CTRL+ALT+F3 gleichzeitig drücken. Dies schaltet auf die Terminalebene um (Shell). Hier bitte eintippen sudo shred /dev/sda -f -v (Enter). Dieser Befehl schreibt 3-mal Zufallszahlen über die Festplatte und löscht damit alle Altdaten. Der Löschlauf kann mehrere Stunden laufen.
      Hinweis: In seltenen Fällen hda statt sda eingeben, falls sda nicht funktioniert.
      Wenn weitere Fragen bestehen kann sie hier gepostet werden Labdoo QA team. Jemand aus dem QA Team wird dann weiterhelfen.
      Um wieder zur Installation zurückzukehren bitte gleichzeitig STRG/CTL+Alt+F7 drücken.
    12. Entweder bei der Konfiguration des LAN auf “cancel” drücken(dann werden Updates später nachgeladen) oder LAN oder Wifi/WLAN konfigurieren.
    13. Wenn nach dem “hostname” gefragt wird, bitte labdoo eingeben.
    14. Wenn nach dem “fullname” gefragt wird, bitte labdoo eingeben.
    15. Wenn nach dem “username” gefragt wird, bitte labdoo eingeben.
    16. Wenn nach dem “password” gefragt wird, bitte labdoo eingeben.
    17. Den Hinweis “Use weak password?” mit Yes bestätigen.
    18. Die Frage “Encrypt your home directory?” bitte mit No beantworten.
    19. Die Zeitzone auswählen (wenn online, wird diese richtig vorbelegt).
    20. Bei der Auswahl“Partitioning method” bitte “Guided – use entire disk” auswählen.
    21. Auswahl der Festplatte (i.d.R. sda).
    22. Wenn gefragt wird “Write changes to disks” bitte mit “Yes” antworten.
      Jetzt startet die Installation. Während der Installation kommen noch 3 Fragen:
    23. Wenn nach HTTP Proxy Information gefragt wird einfach nichts eingeben und “Continue” drücken.
    24. Wenn gefragt wird “Install the GRUB boot loader” bitte mit “Yes” antworten.
    25. Wenn gefragt wird “Is the system clock set to UTC” bitte mit “Yes” antworten.

      Danach endet die Installation des Betriebssystems und der Rechner wirft die CD aus und rebootet. Anmelden im Lubuntu System mit dem Anwender labdoo und dem Passwort labdoo. Jetzt den Computer mit dem Internet verbinden.

      Es fehlen aber noch viele Lernprogramme und Lerninhalte für die Kinder. Hierfür haben wir spezielle Skripte erstellt, die alles automatisiert nachladen. Mehr zu den Installationsskripten hier ...

    Lubuntu auch für MAC / Apple (PowerPC und Intel CPU)

    Labdoo-Installationen auch auf Appple? Jein, es hängt von der im Apple-Rechner verbauten CPU ab. Ab ca. 2006 stellte Apple auf Intel-CPUs um. Für diese könnt ihr wie für "normale" Laptops auch Parted Magic, Clonezilla, Images usw. nutzen, nur nicht mit PowerPC-CPUs.

    Tipp: Hat der Apple-Laptop eine Web-Cam? Dann passt er für Labdoo.

    Ist der Rechner mit einer PowerPC-Architektur (PPC) ausgestattet, dann kann Labdoo den Rechner leider nicht verwenden. Die Linux-Community reduziert seit einiger Zeit den Support für diese spezielle CPU. Daher sollten sich Labdoo-Helfer den Aufwand sparen, darauf eine Installation zu versuchen. Entweder sind die Leistungen des Apple-Laptos zu schwach, es gibt Treiber oder Kompatibilitätsprobleme und die Community zieht sich immer mehr zurück. Also bleibt leider die Entsorgung.

    Ist eine Intel-CPU verbaut (was in den neueren Apple-Rechnern ab 2006 mit Web-Cam der Fall ist), dann könnt ihr ganz normal installieren, als wenn es ein anderer Laptops oder PC wäre. Um die Bootmedien (z.B. CD/DVD, USB) angezeigt zu bekommen, haltet beim Einschalten die Wahltaste (⌥) gedrückt halten. Danach ist der Ablauf wie im Wiki beschrieben...

    Weiterführende Links:
    https://wiki.ubuntuusers.de/Archiv/Apple_Computer/

    MD5 Checksumme berechnen und überprüfen

    In den Ordnern mit den hochgeladenen Image-Dateien gibt es eine Datei MD5SUM, in der je Datei die MD5 Checksumme abelegt wird. So kann schnell geprüft werden, ob sie fehlerfrei heruntergeladen wurde.

    Erzeugen der MD5SUM Checksumme
    Terminal im Ordner mit den Dateien öffnen und ausführen
    md5sum * > MD5SUM (Enter)

    Prüfen der MD5SUM Checksumme
    Ubuntu/Linux: Terminal im Ordner mit den Dateien und der MD5SUM Datei öffnen und ausführen
    md5sum -c MD5SUM (Enter)

    Windows: Leider gibt es keine Windows-interne Lösung. Es wird empfohlen kostenlose Windows-Tools wie http://www.winmd5.com/ zu nutzen.

    Mate und/oder Xfce Desktop einstellen

    Lubuntu (Ubuntu + LXDE) kommt mit dem Desktop (Benutzeroberfläche) LXDE, man kann aber auch weitere, alternative Desktops installieren. Der Desktops Xfce liegt zwar in seinen Anforderungen an die Hardware etwas über LXDE und der Desktop Mate wiederum etwas über Xfce. Aber dafür bieten beide einige interessante Features mehr als LXDE. Wichtig: Es sollte aber nicht die gesamte Distribution Xubuntu (Ubuntu + Xfce) installiert werden, sondern nur die Desktop xfce4 bzw. Mate nachinstallieren. Die Labdoo Images for Cloning 16.04 LTS ab November 2016 beinhalten schon alle Desktops LXDE, Mate und Xfce.

    Nachfolgend einige Tipps, um die Einbindung von Xfce in eine Labdoo-Lösung zu optimieren. Die Anwender können sich so schneller einarbeiten.

    • Workspaces: auf 1 Arbeitsfläche reduzieren
    • Leisten (Panels):
      • Xfce:
        • Die Icons des unteren Panels 2 in das Panel am Bildschirmrand oben verschieben; Reihenfolge: Dateiexplorer, Directory, Browser (hier noch Firefax ergänzen), Suche, Fenster minimieren; danach Panel 2 löschen
        • Panel 1: entsperren, an den unteren Bildschirmrand verschieben und auf transparent schalten
        • im Panel 1 im Starter hinzufügen: Programme Dateimanager, home directory, Terminal, Browser (hier Firefox hinzufügen und xxx an 2. Stelle schieben), Suche Fenster minimieren
        • im Panel 1 Icon Energiemanagement hinzufügen
      • Mate: hier empfehlen wir beide Panels zu belassen
    • Windows 10 themes und Icons hinzufügen (falls noch nicht erfolgt) und im Einstellungsmanager auswählen
    • Wallpaper labdoo for User labdoo und student hinzufügen
    • Tastatur Shortcut für Terminal hinzufügen, für User labdoo exo-open --launch TerminalEmulator und für User student Xterm aufrufen (im Panel als Icon und per Shortcut)
    • eLinks und Magnifier als Starter auf die Desktops der User labdoo und student legen
    • Systemeinstellung bevorzugte Programme: Thunar als Dateimanager gegen PCmanfm austauschen
    • Da nicht das ganze Xubuntu-System installiert ist fehlen einige nützliche Plug-Ins, z.B. für die Starterleiste (Panel); im Terminal ausführen sudo apt-get install xfce4-cpugraph-plugin (Auslastungsanzeige CPU) und sudo apt-get install xcfe4-xkb-plugin (Umschalter Tastatur Layout). Dann ins Panel einbinden und konfigurieren.

    [Intern, Notizen für 18.04 LTS; noch ins Wiki sauber übernehmen]

    • Set preferred Applications prüfen,
    • nur 1 workspace,
    • Control Center → hardware → keyboard shortcuts → Shortcut o und p und neu virtual keyboard k
    • screenlock ausschalten
    • wiki.mate-desktop.org

    Mint - Einstellungen und Tipps

    Mit Hilfe der Skripte kann man Lernlaptops natürlich auch auf Basis einer anderen Linux-Distribution wie Mint https://linuxmint.com/ aufsetzen. Letzendlich ist viel Geschmackssache, welche Distribution man nimmt, aber bitte bedenkt,

    • dass die meisten Labdoo-Rechner auf Basis von Lubuntu erstellt werden.
    • Wenn jetzt zwei Laptops, einer mit Lubuntu, einer mit Mint in einer Schule eintreffen, ist die Verwirrung gross.
    • Und Mint braucht etwa 10-20% mehr Leistung als Lubuntu (persönliche Erfahrung).
    • Wenn ihr also ein komplettes Projekt (Edoovillage) auf Basis von Mint-basierten Rechnern ausstatten wollt und diese nicht zu alt sind, könnt ihr es gerne machen. Aber Laptops auf Basis verschiedener Distros an einer Schule mischen - davon raten wir ab.

      Hier noch ein paar Hinweise:

    • Login (Anmeldebildschirm) auf LightDM ändern, Fehlender Benutzer Gast (Guest)
    • Der Mint-Anmeldebildschirm Mint Display Manager (MDM) kennt keinen Gast-Benutzer, der aber gerade für Schulen sinnvoll ist, da dessen Eingaben beim Abmelden wieder gelöscht werden. Und Anmelden per LightDM kennen die Kinder, falls schon ein Lubuntu-Rechner in der Schule ist. Man sollte daher MDM gegen LightDM, den Anmeldebildschirm von Lubuntu/LXDE, austauschen:

      Hierzu ein Terminal öffnen -->

      sudo apt-get install lightdm lightdm-gtk-greeter unity-greeter light-themes light-locker leafpad (Enter)

      Während der Installation wird nach dem "Default display manager" gefragt, hier LightDM auswählen.

      Dann im Terminal ausführen

      sudo mkdir -p -v /etc/lightdm/lightdm.config.d

      sudo touch /etc/lightdm/lightdm.config.d/50-my-config.conf

      up to 16.04 LTS: gksudo leafpad /etc/lightdm/lightdm.config.d/50-my-config.conf
      from 18.04 LTS oder neuer (gksudo wurde gestrichen): leafpad admin:///etc/lightdm/lightdm.config.d/50-my-config.conf

      Im Editor einfügen:

        [SeatDefaults]
        greeter-session=lightdm-gtk-greeter
        user-session=xfce

    • Zurück von LightDM auf MDM umschalten
    • Für den Fall, dass doch wieder MDM statt LightDM zum Einsatz kommen soll, im Terminal ausführen:

      sudo dpkg-reconfigure mdm (Enter)

      Bei der Abfrage dann MDM auswählen.

      Weiteres auf:
      https://wiki.ubuntuusers.de/Displaymanager/
      http://www.webupd8.org/2012/06/how-to-use-lightdm-instead-of-mdm-in.html

    Tags: 

    Monitor zeigt nur einen kleinen Auschnitt

    Der Installationsprozess ist erfolgreich gewesen, aber bereits im Anmeldebildschirm und auch im Desktop sieht man nur ca. ¼ des Bildschirminhaltes, i.d.R. die rechte obere Ecke.

    Dies kann daran liegen, dass im BIOS (CMOS) in den Systemeinstellungen zu wenig RAM für den Monitor freigegeben wurde, z.B. 1 MB statt 8 MB oder mehr. Bitte dort prüfen.

    Monitoreinstellung Beamer, Laptop ohne Monitor (erweitert)

    Einstellung für externen Monitor, Laptop ohne eigenen Monitor ("Cabrio-Laptop")

    Wenn der Kauf eines Ersatz-Monitors (Panel) für einen Laptop zu teuer ist, können Reparaturhelfer den internen Monitor entfernen. Dafür wird ein externer Monitor über ein Monitorkabel angeschlossen. In den meisten Fällen erkennt der Laptop beim Hochfahren die Situation und stellt des Bild auf dem externen Monitor korrekt dar. Manchmal versucht der Laptop aber auch den nicht mehr existenten internen Monitor anzusteuern und dann kommt es merkwürdigen Effekten.

    Sollte dies der Fall sein, hier einige Tipps, wie man es lösen kann:

    • Nach dem Booten und Anmelden (Log-in) wird zunächst nur ein kleiner Teil des Bildschirms dargestellt. Man gelangt nicht zu den Menüs, die Panels oben und unten sind nicht sichtbar.
      • Terminalfenster öffnen (CTRL/STR + Alt + T gleichzeitig drücken), arandr (Enter) eintippen, in arandr LVDS deaktivieren.
      • Jetzt sollte das obere Panel mit der Menü-Auswahl sichtbar sein. Darin navigieren zu Menu / Menü → Control center / Einstellungen → Displays / Bildschirme, dort einstellen:
        • VGA-1 "Set as primary"
        • LVDS "Off"
        • Apply Systemwide / Systemweit anwenden
        • Apply / Anwenden → mit "Keep this configuration / Einstellungen beibehalten" bestätigen
      • Nach einem Neustart des Rechners ist LVDS aus und die Darstellung korrekt. Eventuell kontrollieren per Aufruf von arandr.
      • Hinweis: Im Anmeldebildschirm (Log-in) kann man nach links auf LVDS gehen. Erst im MATE-Desktop ist dann LVDS abgeschaltet.

    • arandr speichert vorgenommene Änderungen der Einstellungen nicht ab! Daher besteht beim nächsten Neustart wieder das gleiche Problem. Nur das o.a. Vorgehen löst es dauerhaft.

    Einstellung für Beamer oder 2. Monitor mit Arandr

    Wem die Monitoreinstellungen von Lubuntu nicht ausreichen kann das Tool ARandR nutzen, z.B. wenn ein 2. Monitor oder ein Beamer angeschlossen sind.
    http://wiki.ubuntuusers.de/RandR#Grafische-Werkzeuge
    https://help.ubuntu.com/community/Lubuntu/MultiDisplay
    ARandR bietet dann erweiterte Einstellmöglichkeiten für Auflösung, ob es sich wie ein großer Monitor verhalten soll oder wie 2 getrennte.

    Seit September 2015 ist ARandR in den Labdoo Images for Cloning und im installschript-software.sh enthalten.

    Ansonsten kann es wie folgt installiert werden:

      entweder
    • Terminal öffnen,
    • sudo apt-get install ARandR (Enter, Passwort eingeben, enter)
    • oder

    • über das Lubuntu Software Center

    NTP - Uhrzeit via Web automatisch stellen

    Das Tool NTP ist auch bei defekter, interner Batterie, aber nur mit Online Zugang sinnvoll.

    Das Tool heißt NTP (im Terminal: sudo apt-get install ntp → Enter oder alternativ über das Softwarecenter) für Network Time Protocol und man muss nichts weiter einstellen.

    Das Tool holt sich die Zeit von den Ubuntu-Poolservern und man kann, wenn man unbedingt möchte, deutsche Server einstellen, aber das tut nicht Not, weil die Notebooks ja sowieso in die ganze Welt geschickt werden.

    NTP ist bereits Bestandteil der Labdoo Images und Installationsskripte.

    NVIDIA Grafikkarten /-treiber Lösungsvorschläge

    Wenn der Rechner beim Hochfahren auf Terminalebene hängen bleibt und keine grafische Oberfläche startet:

    ein Terminal starten, wenn noch nicht auf Terminalebene -> STRG+ALT+T
    sudo apt-get purge nvidia-current (Enter)
    sudo apt-get install linux-headers-generic (Enter)
    Nun Rechner wieder neu starten.

    Ggf. über Systemeinstellung --> Treiber oder das Ubuntu-Software-Center den richtigen NVIDIA-Treiber laden.
    NVIDIA Grafikkarten /-treiber aus Entwickler-PPA (Quelle) laden

    Es kann eine alternative Softwarequelle engebunden werden (bitte die Sicherheitsprobleme bei externen Quellen beachten). Bei sehr alten Laptops (vor ca. 2004) macht es ggf. keinen Sinn, weil deren NVIDIA-Grafikkarten nicht mehr unterstützt werden.

    Wenn auch wiederholtes Re-Booten, auch im abgesicherten Modus (recovery mode) nichts gebracht hat, bitte versuchen:

    NVIDIA GeForce driver in Ubuntu aus der PPA-Quelle:
    STRG + ALT + F3 gleichzeitig drücken, dies schaltet auf die Terminalebene um.

    Anmelden mit labdoo User und labdoo als Passwort,
    sudo su (enter) + Passwort labdoo eingeben (enter)

    # To add PPA for Ubuntu 14.04 / 13.10 / 13.04 / 12.10
    sudo apt-add-repository ppa:xorg-edgers/ppa (enter)

    # To add PPA for Ubuntu 12.04 / 11.10 / 11.04 / 10.04
    sudo apt-add-repository ppa:ubuntu-x-swat/x-updates (enter)

    sudo apt-get update (enter)
    sudo apt-get install nvidia-current nvidia-settings (enter)
    sudo reboot (enter), um Laptop neu zu starten.

    Ordnernamen ändern

    Die Änderung der Namen von Systemordnern ist etwas speziell, da Linux diese wieder als Systemordner erkennen soll. Wir empfehlen daher, Lubuntu auf Englisch zu installieren und die Ordnernamen auf Englisch zu belassen und nicht beim Wechsel einer Sprache umzubenennen. So wurden bei den Images for Cloning die Abfrage nach Umbennenung der Ordnernamen bei Wechsel der Sprache abgeschaltet.

    Die empfohlenen englischen Ordnernamen sind:

    • Desktop
    • Downloads
    • Templates
    • Public
    • Documents
    • Music
    • Pictures
    • Videos

    Wenn trotzdem die Namen geändert werden müssen, gibt es 2 Möglichkeiten. Bitte die u.a. Änderungen, sofern nötig, für die Verzeichnisse der User labdoo und student vornehmen.

    Abfrage nach Änderung der Ordnernamen bei Sprachänderungen wieder aktivieren

    Hierzu im Dateibrowser die Anzeige der versteckten Ordner (hidden) aktivieren. Im Ordner .config den Ordner /home/user/.config/user-dirs.locale anlegen. Dies löst beim nächsten Sprachenwechsel, Ab- und wieder Anmelden die Abfrage aus, ob die Ordnernamen umbenannt werden sollen.

    Ordnernamen der Systemordner manuell ändern

    Ein einfaches Umbennen der Systemordner reicht nicht. Danach erkennt Lubuntu nicht mehr, dass es sich um die Standardordner für Bilder, Dokumente usw. handelt. In der Datei /home/user/.config/user-dirs.dirs stehen die Namen der Systemordner, die mit den Namen der Systemordner übereinstimmen muss. U.a. der Inhalt der Datei mit den englischen Dateinamen.

    Inhalt der Datei /home/user/.config/user-dirs.dirs:

    # This file is written by xdg-user-dirs-update
    # If you want to change or add directories, just edit the line you're
    # interested in. All local changes will be retained on the next run
    # Format is XDG_xxx_DIR="$HOME/yyy", where yyy is a shell-escaped
    # homedir-relative path, or XDG_xxx_DIR="/yyy", where /yyy is an
    # absolute path. No other format is supported.
    #
    XDG_DESKTOP_DIR="$HOME/Desktop"
    XDG_DOWNLOAD_DIR="$HOME/Downloads"
    XDG_TEMPLATES_DIR="$HOME/Templates"
    XDG_PUBLICSHARE_DIR="$HOME/Public"
    XDG_DOCUMENTS_DIR="$HOME/Documents"
    XDG_MUSIC_DIR="$HOME/Music"
    XDG_PICTURES_DIR="$HOME/Pictures"
    XDG_VIDEOS_DIR="$HOME/Videos"

    Paketverwaltung / Software Installation funktioniert nicht mehr

    In seltenen Fällen wird der Installationsprozess nicht sauber abgeschlossen, z.B. durch Stromausfall o.ä. Bitte auf die Hinweise und eventuell Fehlermeldungen achten. Da hier nicht alle Möglichkeiten beschrieben werden können verweisen wir auf
    http://wiki.ubuntuusers.de/aptitude
    http://wiki.ubuntuusers.de/Paketverwaltung/Problembehebung
    http://wiki.ubuntuusers.de/apt/apt-get

    Die Installation von Paketen wurde unterbrochen:
    sudo dpkg --configure -a (Enter, Passwort, Enter)

    Es werden “kaputte” Pakete gemeldet, Reparatur per:
    sudo apt-get install -f (Enter, Passwort, Enter)

    Aktualisierung auf den neuesten Stand, ohne Releasewechsel:
    sudo apt-get install dist-upgrade (Enter, Passwort, Enter)

    Reparatur defekter Pakete

    Um den Zwischenspeicher der Progammliste zu löschen:
    sudo apt-get clean (Enter, Passwort, Enter)
    Danach wieder neu laden
    sudo aptitude -f install (Enter, Passwort, Enter)

    Nach den Befehlen sollte auf jeden Fall noch aufgerufen werden
    sudo dpkg --configure -a (Enter, Passwort, Enter)

    Panel gelöscht

    Das Panel (Leiste) auf dem Desktop kann geändert oder auch nach einem versehentlichen Löschen wieder eingerichtet werden. Es gibt viele Einstellmöglichkeiten, sodass wir hier nur einige beschreiben. Für mehr Informationen wird auf die weiterführenden Links verwiesen.

    MATE Desktop

    neues Panel: Rechte Maustaste auf ein Panel → New Panel → Properties → Orientation (Lage auf dem Bildschirm, oben = top usw.) → Dann die Bedienselemente dem Panel zufügen → + Add to Panel... → verfügbare Elemente werden angezeigt → auswählen.

    Die Standadrdbelegung des oberen und unteren Panels bei MATE ist hier beschrieben https://wiki.ubuntuusers.de/GNOME_Panel/.

    Mehr auf https://wiki.ubuntuusers.de/MATE_Desktop_anpassen/

    LXDE Desktop

    (Doku folgt)
    https://wiki.ubuntuusers.de/lxde/

    https://wiki.ubuntuusers.de/lxde_Einstellungen/

    Parted Magic / Cloning images - Fehlermeldungen und Lösungen

    Wenn ihr Images cloned erhaltet ihr manchmal Fehlermeldungen. Hier sind einige beschrieben und wie ihr diese lösen könnt:

    • Für aktuelle Images for Cloning ab 2018 ff. benötigt ihr eine aktuelle Parted Magic (PM) version ab 2018 images https://partedmagic.com/downloads/. Leider ist diese Version nicht mehr kostenlos erhältlich. Bitte kontaktiert euer lokales Labdoo Hub für weitere Unterstützung. Die Verwendung älterer PM Release, z.B. aus 2012 oder 2013, verursacht Fehlermeldungen, dass die Festplatte zu klein sei, um das Image darauf zu clonen.
    • 32 Bit-Images sollten mit den 32-Bit Einstellungen von Parted Magic (PM) gecloned werden, 64 Bit-Images mit den 64 Bit-Einstellungen von PM (beim Booten auswählen). Eine Installation läuft zwar ansonsten durch, aber Helfer berichteten, dass sie nicht in der Lage waren, nach der Installation zu booten, wenn ein 64 Bit-Image mit 32 Bit-Settings installiert wurden.
    • Wie in den Wikis und Videotutorials beschrieben muss zum Zurückspielen von Images der "Expert Mode" und dann die Option "-icds" ausgewählt werden. Sonst kommt ebenfalls die Fehlermeldung "Platte zu klein".
    • Optionen passend zur Hardware - je nach vorliegender Hardware bietet PM eine Reihe von Optionen für spezielle Grafikkarten, CPUs usw. Welche im Einzelfall die richtige ist, müsst ihr selber feststellen. Wenn ihr nicht klar kommt, wendet euch an ein Labdoo Hub.
    • Ab und zu bricht die Installation ohne erkennbaren Grund ab, z.B. bei defekten Schnittstellen (USB, LAN) oder zu schwachen Rechnern. Dann kann es helfen, die Festplatte auszubauen und an einen externen USB-Adapter (gibt es unter 10 € für IDE- oder SATA-Festplatten 2,5"). Hubs in Deutschland können diese Ersatzteil beim Förderverein Labdoo.org e.V. anfordern. Dann die Festplatte an einen anderen Rechner anschließen und so per PM/Cloning installieren. Die zu durchlaufenden Schritte sind die selben, nur wird das externe Laufwerk ans sdb, sdc usw. erkannt.
    • CPU 32 oder 64 Bit - Manchmal erhaltet ihr die Meldung "CPU type is i386, use appropriate kernel for your CPU". In diesem Fall habt ihr versucht, PM mit 64 Bit-Kernel auf eine 32 Bit-CPU zu clonen. PM neu starten und dann die 32 Bit-Option auswählen.
    • Wenn ihr nach dem Clonen das Vergrößern der Partion(en) vergessen habt startet zwar der Rechner etwas langsamer. Aber ihr landet immer wieder im Log-In (Anmeldung). Dann PM neu booten und die Partion(en) anpassen und neu starten.

    Wenn ihr Fragen habt wendet euch gerne an euer lokales oder nationales Labdoo Hub.

    Probleme mit Intel Grafikkarten

    Bei Probleme mit Intel-Grafikkarten gibt es ein Tools von Intel Graphics for Linux:
    https://01.org/linuxgraphics/ bzw. der Downloadbereich https://01.org/linuxgraphics/downloads

    If an Intel graphic chip → open Firefox and open https://01.org/linuxgraphics/downloads
    Depending on the Ubuntu release (version and 64 or 32 Bit) download the matching tool release, see link in the list https://download.01.org/gfx/ubuntu/14.04/main/pool/main/i/intel-linux-gr...

    A windows will open, just press Enter (open with gdebi-gtk (default) -->
    a new windows open --> confirm --> Install Package --> Enter Admin passwort "labdoo" (or what password you are using) --> Wait, when finished, close window
    Click on the Ubuntu Icon left upper corner --> type Intel and click on the Intel software shown below --> Enter Admin password --> Intell graphic tool will start --> Begin --> Install (will last a while...) --> each step will be confirmed with a green ok (hopefully) --> if installation is finished the laptop has to be restarted.

    Public Ordner verlegen auf 2. Platte

    Falls aus Platzgründen den Ordner /Public mit den Lerninhalten verschoben werden muss, nehmt bitte die nachfolgenden Schritte vor, damit das System wieder einwandfrei funktioniert. Ein Grund kann z.B. sein, dass mehrere kleine SSDs verbaut wurden und so besser verteilter Speicherplatz genutzt werden kann. Bitte durchlauft die Schritte in der angegebenen Reihenfolge :)

    ext4-Formatierung der 2. Festplatte mit GParted (Partion Manager)
    Am besten direkt, wenn ihr in Parted Magic seid oder auch im laufenden Betrieb nach einem Reboot - startet GParted, den Partion Manager. Ihr seht die 1. Festplatte, meist Laufwerk /sda, auf das Ihr das Image cloned. Die 2. Festplatte hat meist den Namen /sdb (kann aber je nach Ausstattung des Rechners auch eine andere Buchstaben-Kennung sein). Diese 2. Festplatte formatiert ihr neu Format ext4, Primäre Partition, optionale Bezeichnung: Public. Dabei darf die 2. HDD nicht "gemounted" sein (eingebunden).

    Danach läuft die Installation des Image for Cloning wie gehabt.

    Nach Reboot Einstellungen für Zugang zu verschobenem Ordner /Public ändern

    Nach dem Neustart des Rechners und Einloggen als User labdoo bitte die folgenden Änderungen vornehmen:

    • Terminal öffnen und darin ausführen:
      • lsblk (Enter drücken); dies liefert eine Liste aller Laufwerk. Nach dem Laufwerk suchen, auf das der Ordner /Public verschoben werden soll, i.d.R. sdb. Ganz am Ende der betreffenden Zeile steht eine Laufwerks-ID, ähnlich wie /mnt/1111111-111111
      • sudo chmod 777 /mnt/[hier die Laufwerks-ID einsetzen] (Enter drücken); dies stellt die Rechte für die 2. Platte so ein, dass alle User darauf zugreifen können.
    • Ordner home/labdoo/Public auf die 2. HDD verschieben (dauert sehr lange)
    • Nach dem Verschieben aller Inhalte auf der 2. Platte den Ordner /Public mit der rechten Maustaste anklicken, Auswahl "Link erstellen/Make Link". Diesen erstellten Link in den Ordner /home/labdoo verschieben und dort in Public umbennen.
    • Ab jetzt funktioniert dieser "symbolische Link" (der wie der vorherige Ordner aussieht) als automatische Weiterleitung auf den Public-Ordner auf der 2. Festplatte. Alle Programme und Einstellungen sollten wie gewohnt funktionieren.

    RAM - Übersicht Speicher

    Es gibt Speicher (RAM) für PC und Laptop, die wir hier kurz vorstellen. Die Größe eines RAM-Riegels für Laptops ist ca. 67 mm x 32 mm.

    Die verschiedenen SD-Karten für Tablets und Handys werden hier nicht erklärt. Da sie zu leicht aus IT-Spenden zu entfernen sind empfehlen wir deren Verwendung nur, wenn sie im Gerät sicher verbaut werden können.

    SD-RAM

    SD-RAM ist die älteste Bauform, i.d.R. bekommt Labdoo.org diese in den Größen 64 MB und 128 MB gespendet, selten auch 256 MB RAM. 64 MB SD-RAM kann entsorgt werden, weil zu klein. Mit 2 x 128 MB kann ein Laptop auf 256 MB RAM aufgerüstet werden, nicht üppig, aber gerade noch ausreichend. 2 x 256 MB = 512 MB SD-RAM wäre natürlich optimal, aber leider sehr selten. Da SD-RAM oft in älteren Rechnern (z.B. Pentium III) kurz vor oder nach der Jahrtausendwende verbaut wurde, sollte jeweils geprüft werden, ob die Performance überhaupt ausreichend ist. Sehr oft liegen die Laptops, in die SD-RAM passt, unter den Mindestanforderungen von Labdoo.org.

    DDR1 RAM
    DDR1 RAM für Laptops wurde ca. von 2000 bis 2004 verbaut, interessant für Labdoo.org sind die Größen 256 MB, 512 MB und 1 GB. Tipp: Falls nicht auf dem Aufdruck erkennbar, erkennt man DDR1 RAM an den großen Chips und einer gröberen Zahnung verglichen mit DDR2. Ca. 10 mm von aussen ist eine Kerbe zwischen den Kontakten, die in die Nut der RAM-Halterung im Laptop passt.

    DDR2 RAM

    Ca. von 2005 bis 2011 wurde DDR2 RAM verbaut, zu erkennen an den kleineren Chips und der feineren Zahnung. Typische Größen sind 512 MB, 1 GB, 2 GB. Die Kerbe zwischen den Kontakten ist bei ca. 11 mm von aussen leicht gegenüber DDR1 versetzt.

    Daher bitte ohne Druck DDR1 und DDR 2 in die Halterung im Laptops einschieben. Wenn es nicht passt bitte keinen Druck ausüben. Dann ist es vermutlich die falsche Bauform... Zum Entfernen die beiden Laschen rechts und links vom RAM-Riegel nach aussen drücken und leicht von unten gegen das RAM drücken, dann löst es sich.

    DDR3 RAM
    Ca. ab 2011 bis heute wird DDR3 RAM verbaut, oft in den Größen 1 GB, 2 GB oder 4 GB. Die Kerbe ist mehr in die Mitte gewandert (bei ca. 29 mm von aussen). Die Chips sind klein, dadurch ist DDR 3 leicht zu erkennen. DDR3 RAM sieht schon fast wieder aus wie der Uralt SD-RAM.

    DDR4 RAM
    ...kennt Labdoo.org aktuell (Herbst 2015) nur vom Hörensagen, weil es so neu ist, dass es noch nicht gespendet wurde :)

    Achtung: Bitte Strom und Batterie entfernen, bevor Laptops geöffnet werden. Zerstörung von Platinen durch statische Aufladung kann durch geerdete Armbänder vermieden werden, siehe https://www.labdoo.org/de/content/welche-werkzeuge-sind-sinnvoll. Labdoo.org ist nicht für Fehler oder Defekte aufgrund unsachgemäßer Anwendung haftbar.

    RAM ist unterschiedlich schnell getaktet, der langsamste Chip bestimmt die Geschwindigkeit. Optimal sind daher immer 2 RAMs mit gleicher Taktung. Und manche RAMs vertragen sich auch nicht untereinander, bis hin dass der Laptop nicht mehr hochfährt.

    Weiterführende Links:
    SD-RAM: https://de.wikipedia.org/wiki/Synchronous_Dynamic_Random_Access_Memory
    DDR1/DR2/DDR3/DDR4: https://de.wikipedia.org/wiki/DDR-SDRAM
    https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsspeicher
    http://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1312291.htm
    https://de.wikibooks.org/wiki/Computerhardware:_RAM

    Rechner geht beim Hochfahren in den Ruhemodus

    Einige Rechnern gehen beim Hochfahren in den Ruhemodus (meist blinkt dann eine Mond-Lampe und der Rechner geht aus). Besonders häufig passiert dies bei bestimmten Fujitsu Siemens ( FSC ) Modellen.

    Hierzu in Parted Magic booten, auf der internen Platte /sda die Datei /etc/systemd/logind.conf mit eine Editor öffnen. Darin in 2 Zeilen am Anfang das Zeichen "#" entfernen:

    HandleSupendKey=ignore
    HandleLidSwitch=ignore

    und Datei speichern und neu booten. Kann helfen, muss nicht...

    Samba- / Windows-Server

    Aus jedem Computer kann unter Linux schnell ein Server gemacht werden - allerdings gibt es durch Geschwindigkeit des Servers, Netzwerk etc. Begrenzungen bei der Anzahl der sinnvoll anzuschließenden Anzahl von Clients (Endgeräten). Werden zu viele Clients angeschlossen, werden die Datenverbindungen langsam.

    Wenn diese per Cloning (Image) installiert wurden, sind alle nötigen Programme zur Einbindung in Netzwerke und Zugriff auf Linux- / Windows-Server bereits vorinstalliert. Zwar gehören Serverlösung zur Zeit nicht zum Labdoo-Projekt. Da uns aber öfters Fragen dazu erreichen und aus jedem Labdoo-Rechner mit wenigen Handgriffen ein Server gemacht werden kann, hier einige Hinweise und Links. Ab April 2018 und mit 18.04 LTS ist Samba auf geklonten Laptops bereits vorinstalliert.

    Da der Servername bei Samba maximal 15 Stellen haben darf, wurde hostname und hosts gekürzt. Aus labdoo-00001xxxx wurde labdoo00001xxxx. So erkennt man im LAN den Server schnell und einfach an der Labdoo-ID bzw. Hostname.

    Samba-Server installieren:

    1. Das Paket "samba" installieren (sudo apt-get install samba im Terminal ausführen oder per Paketmanager wie synaptic o.a.)
    2. smbd (Enter) im Terminal startet den Samba-Server manuell. Um dies nicht immer manuell zu starten kann man in
      System →Preferences / Einstellungen → Personal / Persönlich → StartUp Applications / Startprogramme → mit "Hinzufügen / Add" → Name: Samba / command: smbd / Comment: Samba Server als Befehl hinzufügen.
      Dem Server einen Namen geben und Gastzugang erlauben nicht vergessen! Damit startet Samba bei jedem Neustart des Systems automatisch.
    3. Eventuell zu den Dateimanagern noch Erweiterungen nachinstallieren, "caja-share" installieren (sudo apt-get install caja-share oder synaptic ); diese Erweiterung ist seit April 2018 Teil der Images for Cloning.

    Freigaben (Share) einrichten:

    1. Dateimanager Caja als Administrator / root öffnen (im Terminal sudo caja (Enter) eintippen) und mit der rechten Maustaste auf den Ordner klicken, den man freigeben möchte. Im Kontextmenü "Freigabeoptionen" anklicken. Achtung: Wenn Caja nicht als root geöffnet wird, erscheint der Menüpunkt "Freigabeoptionen" nicht !!!
    2. "Share this folder" und "Guest access" aktivieren, eventuell einen eigenen "Share name" eintragen
    3. Caja schließen, fertig.
    4. ...und der Rechner muss natürlich dazu mit dem Netzwerk per LAN-Kabel oder WLAN verbunden sein...

    Mit einem Arbeitsplatz (Client) zugreifen, z.B. via Tablet, Handy, Laptop oder PC:

    Je nach Client und dem darauf installierten Betriebssystem (Android, iOS, Windows, Linux o.a.) kann der Zugang zum Server jeweils anders sein. U.a. findet ihr einige Beispiele und Tipps. Sinnvoll sind außerdem Programme wie Dateimanager, Browser und pdf-Viewer auf dem Gerät. Prüft auch, ob eure Dateimanager in der Lage ist sich mit einem Server aufzunehmen (nicht alle können das) oder ob zusätzliche Erweiterungen installiert werden müssen.

    • Vom Client Verbindung via Dateimanager zum Server aufnehmen
      • (L)Ubuntu - bei Labdoo-Laptops ist unter dem MATE-Desktop z.B. der Dateimanager Caja installiert; entweder über Menü →Orte / Places oder in der linken Spalte Network → Browse Network alle Server im Netzwerk anzeigen lassen.
      • Alternativ für LXDE Desktop und Dateimanager PCManFM: gehe zu/Go →Netzwerk / network→meist wird dann schon der Server erkannt und angezeigt, sonst Windows-Netzwerk →Workgroup→Servername auswählen, meist labdoo-00000xxxx (xxxx = Labdoo-ID/Nr.)
      • Android - Dateimanager öffnen und Knopf "Netzwerk" angeklicken. Das Netzwerk nach SMB-Freigaben durchsucht und diese werden im Dateimanager angezeigt. Unterstützt der vorhandene Dateimanager kein SMB, muss ein anderer installiert werden. Empfehlenswert sind der Ghost-Commander (aus dem App-Store installieren: Ghost Commander und Ghost Commander - Samba Plugin) oder X-plore
      • iOS: folgt
      • Windows: folgt
    • Will man z.B. auf den freigegebenen "Public"-Ordner zugreifen, muss man darauf Doppelklicken. Im sich öffnenden Abfragefenster auf "anonym verbinden" klicken und schon ist man drin.
    • Um zukünftig schneller an die Freigabe auf dem Server zu gelangen, kann man bei fast allen Betriebssystemen und Dateimanagern Favoriten auf die Freigabe setzen.

    Verbindung zum Server aufnehmen (am Beispiel Ghost Commander (Android)):
    Das Beispiel mit dem Ghost Commander ist zufällig ausgewählt, nicht zwingend. Andere Dateimanager funktionieren aber ähnlich.

    1. Ghost Commander starten
    2. "Home"-Verzeichnis anzeigen lassen ( Pfeil mit Punkt rechts oben )
    3. "Windows-Freigaben" anklicken
    4. Im Fenster "Verbinden Windows-PC" auf "Durchsuchen" klicken. Weitere Eingaben sind bei korrekten Freigaben auf dem SMB-Server nicht nötig !
    5. "Workgroup" anklicken
    6. Namen des gewünschten SMB-Servers anklicken
    7. Die Freigaben des Servers sollten nun als Ordner im Dateimanager erscheinen.

    Freigabe als Favoriten anlegen (am Beispiel Ghost Commander):

    1. Den gewünschten Ordner der Freigabe ca. zwei Sekunden anklicken bis sich ein Kontextmenü öffnet.
    2. Im Kontextmenü "Name_des Ordners als Favorit" anklicken.
    3. Die Freigabe ist nun unter /"Home" (Pfeil und Punkt rechts oben)/Favoriten direkt erreichbar, vorrausgesetzt der SMB-Server ist online.

    Vorsicht: Manche Dateimanager speichern anzuzeigende Dokumente erst lokal ab, bevor diese geöffnet werden. Das kann
    ganz schnell dazu führen, dass der Speicher voll läuft und der Client wegen fehlendem Speicherplatz nicht mehr richtig arbeitet!

    Anzeigen von Lerninhalten und Dokumenten

    Je nach Inhalt, Dateiformat etc. ist zu beachten

    • Offline-Webinhalte: werden im Browser des Clients angezeigt. Die Inhalte von Offline-Webseiten müssen mit relativen Links (nicht absoluten Links) auf dem Server gespeichert sein.
    • pdf: um pdfs anzuzeigen, benötigt der Client einen pdf-Viewer.
    • Office Dokumente: egal ob für Microsoft Office, LibreOffice, OpenOffice o.a., zum Anzeigen dieser Dokumente muss ein Viewer installiert sein, der die jeweiligen Dateiformate unterstützt.
    • Video / Audiodateien: auch hier muss auf dem Client die entsprechende Software installiert sein, um Videos anzuschauen oder Audiodateien zu hören.

    Xowa auf anderen Geräten lesbar machen

    Xowa enthält eine Möglichkeit, per http die Wikis im lokalen Netzwerk zu verbreiten. Hierzu in den Ordner /home/labdoo/Public/xowa navigieren und dort ein Terminal öffnen (z.B. im Dateimanager Caja: Datei →Hier ein Terminal öffnen). In diesem Ordner die Xowa-jar Datei ausführen:
    Für 64 Bit-Installationen: java -jar xowa_linux_64.jar --app_mode http_server (Enter)
    Für 32 Bit-Installationen: java -jar xowa_linux.jar --app_mode http_server (Enter)
    Terminal nicht schließen, weil sonst auch der Xowa-Server beendet wird. Vielleicht kann man ein kleines Startscript erstellen und in den Xowa-Ordner legen?

    Bei manchen Endgeräten, Betriebssystemen und Browsern funktioniert die Auflösung des Servernamen in eine IP-Adresse. Eine IP-Adresse ist wie eine Hausnummer. Darüber regelt sich der Zugriff übers Netzwerk auf ein angeschlossenes Gerät.

    Wenn die Auflösung der IP nicht automatisch funktioniert kann man es manuell vorgeben. Hierzu zuerst die IP-Adresse des Servers in Erfahrung bringen. Auf dem Desktops des Server mit der echten Maustaste auf das Netzwerk-/ WLAN-Symbol klicken → Verbindungsinfo / Connection Information →IP-Adresse ablesen (oft 192.168.1.xxx oder ähnlich). Achtung: Wenn IT-Adressen dynamisch per DHCP im Netzwerk vergeben werden, ändert sich diese IP-Adresse nach jedem Neustart. Hier wäre es sinnvoller, dem Server eine statische IT-Adresse zuzuweisen.

    Xowa am Client aufrufen:

    Im folgenden Beispiel gehen wir davon aus, dass der Server die IP-Adresse 192.168.1.133 hätte. Auf dem Endgerät (Handy, Tablet, PC usw.) den Browser eurer Wahl öffnen und und in die Adresszeile eingeben:
    IP-Adresse des Servers:8080
    in dem Beispiel also 192.168.1.133:8080:8080

    Weiterführende Links:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Samba_%28Software%29
    https://wiki.ubuntuusers.de/Samba/
    https://wiki.ubuntuusers.de/Caja/
    https://wiki.ubuntuusers.de/PCMan_File_Manager/

    Skype installieren

    Skype für Linux basiert auf Skype for Web https://www.skype.com/de/ und ersetzt das eingestellte Skype 4.3. Es ist nur für 64-bit-Systeme verfügbar. Nutzt man ein 32-bit-System, muss man auf Skype for Web ausweichen.

    Hinweis: Wenn der Rechner per Cloning von Images installiert wurde ist bei der 64 Bit-Variante Skype schon installiert und als Icon auf dem Desktop vorhandenund muss nicht installiert werden.

    Über den MATE Desktop und die Software Boutique

    Über das Menü System→ Administration → Software Boutique → Search (Lupe) → Skype eintippen → in der Liste Skype for Linux anklicken → oben erscheint (1) im Warenkorb/Queue → Apply Changes, Skype wird installiert.

    Installation von Skype

    Falls weder Skype vorinstalliert ist noch MATE, bitte dieser Anleitung https://wiki.ubuntuusers.de/Skype_f%C3%BCr_Linux/ folgen.

    Um ein Start-Icon für Skype auf den Desktop zu erstellen:

    Auf das Lubuntu-Logo unter Links klicken → mit der Maus auf Internet gehen → die Liste der Internet-Programme klappt heraus → mit der rechten Maustaste auf Skype klicken → Add to desktop → Doppelklick auf das Skype-Logo auf dem Desktop startet Skype.

    Mehr auf https://wiki.ubuntuusers.de/Skype_f%C3%BCr_Linux/

    Spezielle Tasten für WLAN werden nicht erkannt (Medion, Acer u.a.)

    Ab Kernel 3.2 bzw. Ubuntu 12.04 steht mit wistron_btns ein Kernelmodul bereit, dass die gleiche Funktionalität wie acerhk bietet.

    Dieses Modul hat den entscheidenden Vorteil, bereits Bestandteil des Standard-Kernels zu sein, was das früher erforderliche mühsame Kompilieren überflüssig macht und unterstützt auch 64-bit-Systeme.

    Möchte man dieses Modul verwenden, reicht folgender Befehl im Terminal:
    sudo modprobe -v wistron_btns (enter)

    Quelle: http://wiki.ubuntuusers.de/Acer_Hotkeys

    Tastaturlayout ändern (Boot, Login)

    Das Image for Cloning "merkt" sich das Tastaturlayout des Rechners, mit dem es erstellt wurde. I.d.R. werden Images auf Rechnern mit deutscher Tastatur erstellt. Wenn ihr jetzt einen Rechner mit einem anderen Tastaturlayout habt, kann es Probleme beim Einloggen geben. Es reicht auch nicht, die Tastaturbelegung in den Systemeinstellungen zu ändern.

    Für LXDE/MATE und Anmeldung (Light-DM)

    Beim Booten bzw. beim Anmelden / Log-In holt sich der Rechner das Layout aus der Datei /etc/default/keyboard. Ihr ändert dies durch:

    • Terminal öffnen,
    • eintippen sudo nano /etc/default/keyboard (Enter)
    • im geöffneten Fenster die Zeile XKBLAYOUT="de" suchen
    • de abändern, durch das gewünschte Layout, z.B. en, fr ändern
    • optional: mit Ausfüllen von XKBVARIANT="" kann z.B. ein landesspezifisches Layout vorbelegt werden ("ch" für eine deutsch-schweizer Tastatur de-ch usw.)
    • Änderung speichern (Ctl/Strg + O (enter), schliessen durch Ctl/Strg + X)

    Wichtig: Damit ist noch nicht das Tastaturlayout nach dem Anmelden als User labdoo oder student geändert. Dies erfolgt nach dem Anmelden innerhalb des Desktop und ist hier beschrieben https://www.labdoo.org/de/content/anpassen-l%C3%A4nderspezifische-anford....

    Terminalfenster öffnen

    Oft wird auf das Öffnen eines Terminalfensters Bezug genommen.

    Hierzu gleichzeitig die 3 Tasten CTL/STRG + Alt + t drücken.

    Alternativ → System tools → UXterm oder XTerm anklicken

    Das Terminalfenster öffnet sich.

    Am Anfang einer Zeile stehen Name des Benutzers @ Name des Laptops. Danach kann man jetzt die Befehle eintippen.

    Zum Schließen des Fenstern ggf. mehrfach den Befehl “exit” → Enter eingeben, aber erst wenn alle vorherigen Befehle abgearbeitet wurden.

    Während des Installationsprozesses von Lubuntu oder während des Boot-Vorgangs hat man mit CTL/STRG + Alt + F3 Zugang zur Terminalebene. Mit CTL/STRG + Alt + F7 geht es wieder zurück.

    UEFI ausschalten, Legacy Boot einschalten (Windows 8 / 10 ff.)

    Um z.B. das Bootmenü beim Start zu sehen muss der UEFI Bootmodus ausgeschaltet werden. UEFI ist ab Windows 8, 8.1 bzw. 10 ff. auf vielen Laptops voreingestellt. UEFI behindert aber die Installation anderer Betriebssystems ausser Windows. Daher wie folgt vorgehen:

    für Windows 8

    • Den Laptops starten
    • die Tasten Windows und I (i) drücken,
    • PC Einstellungen öffnen / Change PC Settings
    • General Settings
    • rechts auf Advanced Options
    • "restart" anklicken; bitte etwas Geduld, der PC startet nicht neu, sondern wechselt nur zu...
    • Choose an Option
    • Troubleshoot
    • Advanced options
    • UEFI Firmware Settings
    • Restart (jetzt erfolgt der Neustart)
    • weiter siehe unten

    für Windows 8.1

    • Den Laptops starten
    • die Tasten Windows und I (i) drücken,
    • PC Einstellungen öffnen / Change PC Settings
    • Update/Wiederherstellung bzw. update and recovery
    • Wiederherstellung / recovery
    • Erweiterter Start / Advanced startup auswählen
    • "Jetzt neu starten / restart" anklicken; bitte etwas Geduld, der PC startet nicht neu, sondern wechselt nur zu... Option auswählen / Choose an Option
    • Problembehandlung / Troubleshoot
    • Erweiterte Optionen / Advanced options
    • UEFI Firmware Einstellungen / Settings
    • Neu starten / Restart (jetzt erfolgt der Neustart)

    für Windows 10

    • Power Button unten rechts→Umschalttaste / Shift gedrückt halten→dann weiter wie u.a.
    • Menü→Einstellungen→Update und Sicherheit→Wiederherstellung→Erweiterter Start→Jetzt neu starten
    • Eingabeaufforderung für Administrator über Menü öffnen→shutdown.exe /r /oeingeben
    • Nach Erreichen des erweiterten blauen Bildschirms:

    • Problembehandlung→Erweiterte Optionen→UEFI-Einstellungen; bei einigen Geräten ist die Option "UEFI-Einstellungen" nicht vorhanden. Dann mit "Änderung des Startverhaltens" auswählen; beim nächsten Neustart kommt man dann oft mit Taste F2 ins BIOS/UEFI
    • in Boot-Option BIOS suchen und aktivieren; manchmal auch als Boot=legacy oder Boot=csm
    • "Secure Boot" deaktivieren; Achtung: bei manchen Geräten kann "Secure Boot" nur deaktiviert werden, wenn die Boot-Methode "UEFI" eingestellt wird!

    und dann nach dem Neustart im BIOS die Einstellungen ändern

    • Secure Boot = disable
    • UEFI Boot = CSM Boot, manchmal auch Launch CSM = Enabled
    • Es kann je nach BIOS und Hersteller auch andere Bezeichnungen oder Einstellungen geben, bitte ggf. im Web recherchieren.

    Hinweis Labtix:
    Unser Installationstool Labtix kann im UEFI-Modus booten. Damit können auch Images gecloned werden. Nur unterstützt Linux (Lubuntu) nicht UEFI Boot. Hierfür sind nach der Installation noch einige Handgriffe nötig.

    Nützliche Links:
    https://itsfoss.com/disable-uefi-secure-boot-in-windows-8/
    https://www.pcmag.com/article2/0,2817,2417361,00.asp
    https://askubuntu.com/questions/221835/how-do-i-install-ubuntu-alongside...

    Virenscanner ClamAV

    Eigentlich ist unter Ubuntu Linux kein Virenscanner nötig, da die bestehenden Sicherheitskonzepte ausreichen und zur Zeit keine Viren für den Linux-Desktop in Umlauf sind. Einige Firmen bieten jedoch dennoch Virenscanner für Linux an, die beispielsweise auf Dateiservern sinnvoll sind, die auch von Windows-Clients genutzt werden.

    Ausserdem fragten einige Edoovillages an, b wir nicht einen Virusscanner mit installieren könnten. Die Schüler nutzen USB-Sticks, die aber i.d.R. stark virenverseucht sind. Mit einen Virenscanner könnten die USB-Sticks gescannt und gereinigt werden.

    Aus Sicherheitsgründen kann man aber einen lizenzfreien Virenscanner, z.B ClamAV installieren, mehr auf:
    http://wiki.ubuntuusers.de/Virenscanner
    http://wiki.ubuntuusers.de/ClamAV

    Terminal öffnen und ausführen:

    sudo apt-get install clamav clamav-freshclam clamav-docs clamav-daemon clamtk (Enter)

    Mit dem Firefox Plugin Fireclam werden Downloads automatisch mit ClamAV auf Viren gescannt.

    VirtualBox und Extension Pack, Installation und Update

    Zur Erstinstallation wird der Einsatz empfohlen von:

    Danach muss für in jeder virtuelle Maschine noch das entsprechende Extension Pack installiert werden. Wichtig: Bitte darauf achten, dass die Release-Nummer von VirtualBox und dem Extension Pack identisch sind! Hierzu Virtualbox starten (entweder auf das Lubuntu-Icon links unten --> Run --> virtualbox (Enter) oder auf Accessories --> VirtualBox) und unter Help --> About VirtualBox die Versionnr. von VirtualBox ablesen. Dann unter File --> Preferences --> Extensions die Releasenr. des Oracle VM VitualBox Extension Pack ablesen. Beide sollten gleich sein, falls nicht siehe unten.

    Update, Wechsel in der VitualBox Release-Nummer

    Bei einfachen Patches von VirtualBox ohne Wechsel auf eine höhere Versionsnummer ist nichts weiter zu beachten. In größeren Abständen wechselt die (L)Ubuntu-Distribution aber bei VirtualBox auf eine höhere Versionsnummer. In diesem Fällen wird das Extension Pack nicht automatisch mit aktualisiert. Hierzu bitte wie folgt vorgehen:

      Zum Update des Extension Pack
    • Die installierte Versionsnr. von Virtualbox festellen →Help / Hilfe → About VirtualBox / Über VirtualBox → in dem sich öffnenden Fenster steht die Releasenr. im Format x.x.xx (z.B. 5.1.34). Bei den LTS-Versionen von (L)Ubuntu hängen die Versionen wegen der Stabilität meist etwas hinterher.
    • Dann wie o.a. beschrieben nach File / Datei → Preferences / Einstellungen → Extensions / Zusatzpakete gehen und dort das alte Extension Pack löschen (markieren und rechts auf das blaue Rechteck mit dem roten X klicken)
    • dann das passende Extension Pack von der Homepage laden https://www.virtualbox.org/wiki/Downloads. Wenn auf dieser Seite, die sich öffnet, nicht eure Versionsnr. steht, rollt etwas runter bis zu VirtualBox Older builts. Anklicken und in der nächsten Seite die passende Versionsnr. suchen Extension Pack All Platforms → "Open with VirtualBox", den weiteren Schritten folgen und installieren, fertig.

    WLAN Karte wird nicht erkannt (verschiedene Lösungsansätze)

    Bevor ihr den Grund für eine nicht funktionierende WLAN-Karte in Treiberproblemen sucht schaut bitte, ob

    • ob beim Rechner die WLAN-Funktion per Schieberegler (oft an einer Seite des Laptops) oder per Funktionstaste aktiviert werden muss,
    • ob im Laptop überhaupt eine WLAN-Karte verbaut ist (oft werden uns Laptops ohne WLAN-Karte gespendet), s.u. Feststellen, welcher WLAN Chipsatz und Hersteller verbaut ist; in dem Fall bleibt noch der Anschluss per LAN (Kabel).

    Manchmal werden ältere oder sehr neue WLAN Karten nicht automatisch erkannt und eingebunden.

    Hier gibt es verschiedene Lösungswege:

    • Auf spezielle Treiber prüfen
    • Herstellertreiber, z.B. für Broadcast-Chips
    • linux-backports-modules (Programmsammlung für ältere WLAN Karten)
    • ndiswrapper (nutzt Windowstreiber für WLAN Karten)
    • Linuxtreiber vom Hersteller selber nachinstallieren
  • Als erstes prüfen, ob spezielle Treiber erforderlich sind
  • Preferences → Software & Updates → Additional Drivers → einige Zeit warten
    → entweder erscheint "no additional drivers available" → keine weiteren Schritte notwendig, oder
    → es wird eine Liste an Treibern angezeigt → den gewünschten Treiber anklicken → Apply Changes

  • Feststellen, welcher WLAN Chipsatz und Hersteller verbaut ist
  • Dazu im Terminal ausführen:
    lspci | grep -i net (enter)
    oder
    Anzeige von Name/Netzwerk-Chipsatz:
    lspci -nnk | grep -i net -A2 (enter)
    oder bei USB-WLAN:
    lsusb (enter)
    Manche fest eingebauten Karten reagieren als USB, also im Zweifel beide Befehle ausprobieren.

    Dann prüfen, ob supported:
    https://help.ubuntu.com/community/WifiDocs/WirelessCardsSupported
    http://linux-wless.passys.nl/
    https://wireless.wiki.kernel.org/en/users/Devices
    http://wiki.ubuntuusers.de/WLAN/Karten
    http://wiki.ubuntuusers.de/Systeminformationen_ermitteln?redirect=no#Har...

  • Broadcast-WLAN-Chipsatz wird nicht erkannt
  • Sollte das WLAN auf dem Broadcom-Chipsatz basieren können die Treiber nachinstallieren:
    sudo apt-get update (enter)
    sudo apt-get install firmware-b43-installer (enter)

    Anschließend sollte es nach einem Systemneustart klappen. Falls nicht, den Treiber von Hand laden:
    sudo modprobe -r b43 bcma (enter)

  • Linux Backports Modules installieren
  • Linux Backports Modules installieren. Dies erweitert lubuntu um die Unterstützung vieler älterer WLAN Karten. Die BackportModule sind bereits in Labdoo Image for Cloning enthalten und auch im installscript-software.sh.

    Eine detaillierte Liste der unterstützten WLAN Karten auf:
    http://wiki.ubuntuusers.de/WLAN/Linux-backports-modules
    https://wireless.wiki.kernel.org/en/users/Drivers

    Zur Installation im Terminal ausführen:
    für ubuntu 12.04: sudo apt-get install linux-backports-modules-cw-3.6-$(uname -r) (Enter)
    für ubuntu 10.04: sudo apt-get install linux-backports-modules-wireless-$(uname -r) (Enter)
    und für alle ubuntu Versionen Installation von linux-firmware-nonfree: sudo apt-get install linux-firmware-nonfree (Enter)

    Sollte dies nicht funktionieren, bleibt noch

  • Installation über NdisWrapper
  • Details aufhttp://wiki.ubuntuusers.de/WLAN/NdisWrapper

    Bitte darauf achten, dass

    • der 32 Bit bzw. 64 Bit-Treiber der WLAN-Karte zur ubuntu-Version passt (32 oder 64 Bit)
    • die .inf Datei im Treiber enthalten ist, z.B. bei Intel nur in .zip Versionen, nicht in den .exe enthalten!

    Installation laut dem o.a. Wiki durchführen. Bitte auch die Tipps beachten, ggf. im Terminal installieren. Falls dies nicht funktioniert:

  • ... und als letzte Lösung bleibt die Installation eines nativen Linux-Treibers vom Hersteller (sofern vorhanden). Hierfür verweisen wir auf die Foren und Websites.
  • Windows ähnliche Oberfläche

    Labdoo verwendet aus den bekannten Gründen und Vorteilen Linux-basierte Rechner (Lubuntu). Manche Anwender möchten aber lieber eine Benutzeroberfläche (GUI), die an Windows angelehnt ist. So ist die Einarbeitung und die Hemmschwelle für viele Anwender niedriger. Bitte lasst uns hier nicht über die Sinnhaftigkeit diskutieren. Unter Linux ist vieles möglich -es ist nur eine Option.

    Hier findet ihr eine Anleitung, wie ihr die GUI nach Windows aussehen lassen könnt. Dazu werden ein Windows-ähnliche Themes und Windows-ähnliche Icons nachgeladen. Darunter bleibt es natürlich Linux und es bleiben viele Unterschiede. Aber es hält vielleicht den Anwender davon ab, Linux zu löschen und mit einem leeren Windows-System ohne Lerninhalte zu überschreiben...

    Diejenigen, die Labdoo Images for Cloning nutzen können hier aufhören und sich freuen. In den Images sind die Windows 10 Themes und Icons bereits enthalten. Für die anderen wird es jetzt technisch:

    Installation

    Windows 10-ähnliche Oberflächen (Themes und Icons) erhalten ihr u.a. hier:

    Die Archive entpacken und mir Superuser-Rechten hierhin verschieben (Terminal öffnen sudo pcmanfm (enter) und in die u.a. Ordner navigieren:

    • Themes nach /usr/share/themes
    • Icons nach /usr/share/icons

    Dabei die Zugangsrechte der Ordner prüfen und ggf. anpassen (Properties -> Permissions -> View = anyone; change = only owner; Access = anyone).

    Aktivieren

    Um es zu aktivieren geht ihr auf den Lubuntu-Start-Button unten links auf dem Bildschirm → Einstellungen (Preferences) → Erscheinungsbild anpassen (Customize Look and Feel) → im Tab Fenster (Widget) das Theme Win7 oder Win8 anklicken → im Reiter Symbolthema (Icon Theme) Win2-7.6.0 anklicken → Fenster schliessen.

    Um es rückgängig zu machen einfach ein anderes Theme (Lubuntu-default) und Symbolthema (Lubuntu) anklicken - oder andere Layouts, die euch gefallen.

    Manches ist gewöhnungsbedürftig, z.B. wird zum Starten für den LibreOffice Writer das blaue W (Word) als Icon angezeigt und in der Menüleiste erscheint das blaue IE-Logo als Browsersymbol u.a. Wie gesagt - es ist eine Option. Wem es nicht gefällt kann es einfach ändern oder umschalten. Linux bietet zumindest diese Option, es wie Windows aussehen zu lassen. Anders herum geht es wohl nicht ;)

    apt-offline Computer offline aktualisieren

    Hierzu gibt es das Tool apt-offline. Damit kann zuhause an einem Online-PC der Update u.a. heruntergeladen gewerden. apt-offline allows you to easily upgrade or install new packages on your offline PC, by using another online PC.

    Zum Installieren (jeweils im Terminal ausführen und ENTER):
    sudo apt-get install apt-offline

    Upgrading:
    On the offline PC: sudo apt-offline set /tmp/apt-offline.sig
    On the online PC: sudo apt-offline get C:\apt-offline.sig --bug-reports --threads 5
    On the offline PC: sudo apt-offline install /media/USB/apt-offline.zip

    Installing
    On the offline PC: sudo apt-offline set abuse-offline.sig --install-packages abuse --src-build-dep --install-src-packages abuse
    On the online PC: sudo apt-offline get abuse-offline.sig --no-checksum --bundle abuse-offline.zip
    On the offline PC: sudo apt-offline install /media/USB/abuse-offline.zip

    More info
    http://apt-offline.alioth.debian.org/
    http://www.debian-administration.org/article/Offline_Package_Management_...
    http://ubuntuforums.org/showpost.php&p=10198406&postcount=5

    grub2, Boot Optionen, Rechner startet nicht, zu geringe Grafikauflösung

    Grub 2 (GNU GRand Unified Bootloader der 2. Generation) regelt den Bootvorgang auf Linux-Rechnern. Hier können nur einige Hinweise gegeben werden. Eine Übersicht über Grub2 gibt es auf https://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/ und eine Übersicht über die Einstelloptionen auf https://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration/ und https://wiki.ubuntuusers.de/Bootoptionen/.

    Wir beschreiben hier nur einige der möglichen Szenarien. Beim ersten Starten von (L)Ubuntu 16.04 LTS fahren manche Laptops nicht korrekt hoch, sondern bleiben bei Booten "hängen", haben die falsche, zu geringe Grafikauflösung, gehen bei Hochfahren aus oder bleiben mit einem schwarzen Bildschirm hängen. Diese Probleme können oft durch Einstellungen in der Grub-Steuerdatei behoben werden. Wann welche Einstellung hilft erfordert aber Erfahrung. Wenn euch ein Laptop zu sehr ärgert, setzt euch mit einem Labdoo Hub und den dortigen Helfern in Verbindung.

    Bevor man alerdings in die grub-Einstellungen einsteigt, sollte man aber immer vorher auf aktuelle Treiber prüfen! Hierzu unter Menu → Control Center → Additional Drivers.

    Um Änderungen im Grub vorzunehmen, muss man überhaupt erst mal an die Steuerdatei gelangen..

    • Hierzu am besten während des Booten nach der ersten BIOS-Meldung die "Shift"-Taste (für Großbuchstaben) gedrückt halten bis das Grub-Menü erscheint (GRUB steuert den Startvorgang). Dieses Menü erscheint auch, wenn man beim Hochfahren die I/O-Taste (Ein/Aus) länger drückt und dann neu startet.
    • Unter "erweiterte Optionen (advanced options)" einen Linux-Kernel und "Recovery-Start" auswählen, alle Abfragen einfach durchdrücken und als labdoo anmelden.
    • Alternativ die Taste "e" drücken, wenn das Grub_Auswahlmenü erscheint. Damit gelangt man in die Steuerdatei von grub. Dort sucht man am besten die Zeile "quiet splash" und fügt dort zusätzlichen Code ein. Diese Änderung gilt aber nur für diesen Bootvorgang und ersetzt nicht die u.a. Änderungen in der Grub2-Datei und das Update von Grub.

    Änderungen in der grub2-Steuerdatei vornehmen

    • Nach dem Booten und Anmelden einen Editor wie nano, Leafpad o.a. öffnen. Die weiteren Schritte basieren auf dem Einsatz des nano-Editors.
    • Ein Terminal öffnen und dort eintippen sudo nano /etc/default/grub (Enter) und damit die Grub-Konfigurationsdatei aufrufen. Wer den nano-Editor nicht mag, kann stattdessen einen anderen Editor wie z.B. leafpad nehmen sudo leafpad /etc/default/grub (Enter)
    • Dann darin die nötigen Änderungen vornehmen, abspeichern und beenden. Beim nano-Editor z.B. durch Drücken von STRG/CTL und den Buchstaben o, dann Enter, dann STRG/CTL und x.
    • Dann im Terminal eintippen sudo update-grub (Enter). Damit werden die vorgenommenen Änderungen in der neue GRUB-Konfiguration übernommen.
    • Dann einen Neustart (Reboot) versuchen. Oft startet der Rechner dann korrekt.

    Hier einige typische Probleme und unsere Lösungsvorschläge:

    Rechner fährt nicht hoch oder Grafikauflösung zu niedrig

    Wenn die Grafikauslösung falsch ist (i.d.R. zu niedrig), bitte folgendes versuchen:

    • Wie o.a. beschrieben, die Grub-Steuerdatei in einem Terminal öffnen.
    • Dort die Zeile GRUB_GFXMODE=640x480 suchen und die Zeile durch Entfernen des "#" am Zeilenanfang aktivieren. Die voreingestellte Grafikauflösung "640x480" in den gewünschten Wert ändern, z.B. 1024x768. Hier aber nur Werte eingeben, die die vorhandene Grafikkarte auch tatsächlich unterstützt! Die möglichen Grafikauflösungen kann man unter auf dem Desktop oder mit Parted Magic wie folgt nachschauen:
      • (L)Ubuntu Desktop: Menü Auswahl Preferences (Einstellungen) → ARandR → Outputs (Ausgabegerät) → default → Resolution (Auflösung) → zeigt die möglichen Auflösungen an
      • Parted Magic:
        • entweder Menü Auswahl Desktop Settings → Screen Layout Editor → Outputs (Ausgabegerät) → LVDS1 → zeigt die möglichen Auflösungen an oder
        • System Profiler → Display → Resolution
    • Dann im Terminal eintippen sudo update-grub (Enter). Damit werden die vorgenommenen Änderungen in der neue GRUB-Konfiguration übernommen.
    • Alle Änderungen im Editor speichern und Editor beenden.

    Mit diesen Änderungen sollte dann der Rechner mit korrekter Grafikauflösung starten und beim Booten nicht hängen bleiben.

    Rechnern geht beim Hochfahren in den Ruhemodus

    Die Option acpi=off kann helfen, wenn der Rechner beim Startvorgang in den Schlafmodus wechselt. Mehr zu acpi auf -> https://wiki.ubuntuusers.de/Energiesparmodi_mit_ACPI/

    Rechner bleibt beim Hochfahren hängen

    Probiert nacheinander folgende Bootoptionen aus

    failsafe oder
    nomodeset oder
    pci=nomsi,

    Weitere Optionen und mehr dazu auf https://wiki.ubuntuusers.de/Bootoptionen/. Dort findet ihr auch weiter nützlich Bootoptionen.

    Rechner braucht sehr lange zum Hochfahren und auch nach dem Login bis zur Anzeige des Desktop

    video=SVIDEO-1:d einfügen; die Zeile sieht dann so aus GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash video=SVIDEO-1:d", mehr dazu auf https://askubuntu.com/questions/893817/boot-very-slow-because-of-drm-kms....

    Rechner bleibt beim Herunterfahren hängen und schaltet nicht aus

    Versucht mal die Bootoption

    acpi=noirq

    nur 12.04 LTS: LXDE / Lubuntu: Tastatur umschaltbar machen (LXKeymap)

    Dieser Beitrag gilt nur für lubuntu 12.04 LTS, in lubuntu 14.04 LTS ist alles korrekt gelöst und dieser Schritt nicht nötig:

    Lubuntu / LXDE hat standardmäßig KEIN Tool installiert, mit dem das Tastaturlayout umgeschaltet werden kann. Dies lässt sich mit dem Programm lxkeymap bequem grafisch ändern.

    Im Terminal:
    sudo apt-get install lxkeymap (Enter)

    Im Menü ist es unter "Einstellungen -> Lxkeymap" zu finden.

    Leider verhindert z.Zt. ein Bug die korrekte Verarbeitung mehrerer Tastaturlayouts parallel :( Also einfach Lxkeymap aufrufen, Tastatur umstellen, später wieder Lxkeymap aufrufen usw.

    Installation, Lernsoftware und Lerninhalte für Tablets und eBook Reader

    [Seite in Arbeit]
    Vorab das wichtigste - von Labdoo bereitgestellte Tablets oder Reader kommen OHNE Lerninhalte oder Lernprogramme! Dies hat technische Gründe (die Empfänger müssen sich zuerst mit einem Konto selber anmelden, dann Apps und Inhalte selber laden). Hierzu müssen die Anwender online gehen können, entweder durch WLAN oder per SIM-Karte. Ohne Onlinezugang machen Tablets vor Ort keinen Sinn!

    Datenlöschung, Zurücksetzen auf Werkszustand
    Tablets mit den Betriebssystemen iOS (Apple) oder Android löscht man durch Zurücksetzen auf den Werkszustand. Sofern eine zusätzliche Speicherkarte installiert hier, muss diese mit einbezogen werden (hierzu Haken in der entsprechenden Fragen setzen). Das Tablet fährt herunter, löcht die Daten und fährt wieder hoch. Dieser Vorgang kann je nach Typ sehr lange dauern.

    Einrichten eines Userkontos durch das Edoovillage (Schule, Projekt)
    Nach dem Neustart durchläuft das Tablet die Fragen zur Einrichtung. In diesem Zustand empfehlen wir das Tablet herunterzufahren. Überlasst die weitere Einrichtung dem Empfänger (Sprache, Userkonto usw.). Registriert das Tablet, macht ein Foto usw. und leitet es an ein Projekt weiter. Wenn ihr möchtet, könnte ihr diese Seite in der entsprechenden Sprache des Empfängers ausdrucken und beilegen. Dann kann das Projekt leichter Lernsoftware und Lerninhalte finden und installieren. Sofern vorhanden, führen die u.a. Links zu den Downloads der jeweiligen Apps im App-Store.

    Wichtig: Damit sich die Batterie nicht tiefenentleert, sollte das Tablet min. wöchentlich aufgeladen werden. Eine tiefenentladene Batterie kann dazu führen, dass das Tablet nicht mehr startet. Oder die Batterie selber zerstören.

    Lernsoftware

    Lernprogramm Android iOS
    GeoGebra Classic 6 versions https://www.geogebra.org/ https://chrome.google.com/webstore/detail/geogebra/bnbaboaihhkjoaolfnfoa... https://itunes.apple.com/gb/app/geogebra/id687678494?mt=8
    Maxima, ein umfangreiches Algebrasystem (Mathematik) https://play.google.com/store/apps/details?id=jp.yhonda&hl=de folgt
    Serlo ABC is a free literacy app designed as an intuitive and personalised tool for self-study. It is aimed at illiterate learners of the German language. The app is also officially recognised as a teaching resource for literacy courses by the German Ministry for Migration and Refugees https://play.google.com/store/apps/details?id=org.serlo.abc https://apps.apple.com/ph/app/serlo-abc/id1451625808?ign-mpt=uo%3D2

    Nützliche Links zu Lernsoftware

    Google Play (Android)
    https://www.app-android.org/lernsoftware/
    https://www.internet-abc.de/eltern/spieletipps-lernsoftware/software-und...

    App Store (iOS, Apple)

    https://www.apple.com/de/education/teaching-tools/


    Lerninhalte

    Lernprogramm Android iOS
    Serlo ABC is a free literacy app designed as an intuitive and personalised tool for self-study. It is aimed at illiterate learners of the German language. The app is also officially recognised as a teaching resource for literacy courses by the German Ministry for Migration and Refugees https://play.google.com/store/apps/details?id=org.serlo.abc https://apps.apple.com/ph/app/serlo-abc/id1451625808?ign-mpt=uo%3D2

    Labdoo erweitert gerne diese Liste empfohlener Lernprogramme für Tablets. Schickt eure Tipps gerne per eMail an Labdoo-D@Labdoo.org, vielen Dank.

    Sicherheitshinweis
    Bitte hinterlegt nie sensible Daten wie Kreditkarten-, Bankdaten, Passworte u.a. auf einem Tablet oder Rechner. Manche Tablets werden nicht mehr mit Android- oder iOS-Updates versorgt. Dadurch entstehen Sicherheitslücken, auch wenn viele Lernprogramme noch problemlos laufen.