Vorinstallierte Tools in Labtix

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Labtix kommt mit einer Reihe nützlicher, vorinstallierter Tools:

SpaceFM: ist ein Dateimanager für die üblichen Dateiaktionen und zum Einbinden externer Geräte. Es hat Plugins, um z.B. Freigaben zu mounten und CDs oder DVDs zu brennen. SpaceFM ist in hohem Maße konfigurierbar und kann mit zusätzlichen Plugins modifiziert werden. Der Mülleimer ist deaktiviert, um das Ansammeln von zu vielen Daten im Persistenz-Modus zu verhindern. Bei Bedarf kann der Mülleimer aber als Plugin hinzugefügt werden. Er sollte nicht entfernt werden, da er ein Teil der Desktop-Umgebung darstellt!

Conky: Ein Tool zum Anzeigen von Systeminformationen auf dem Desktop. Das Ausgabefenster befindet sich in der oberen rechten Ecke. Die Konfigurationsdatei ist /etc/conky/conky.conf .

Arandr: Ein Werkzeug zum Konfigurieren des Bildschirmlayouts. Sehr nützlich, wenn bei Ihrem Gerät der interne Monitor entfernt wurde und ein externer Bildschirm angeschlossen ist.

ISO-Snapshot: ein Tool, um einen ISO-Snapshot des Systems zu erstellen. Alle Änderungen am System werden im Snapshot gespeichert. Während der Ausführung von ISO-Snapshot markieren Sie die Verzeichnisse, die NICHT zum Snapshot hinzugefügt werden sollen, mit Ausnahme des "Desktop" -Verzeichnisses, das die .desktop-Dateien enthält. Sie sollten bereits vorhandene Snapshots in ein Verzeichnis verschieben, das Sie dem Snapshot nicht hinzufügen möchten. Der Schnappschuss wird in /home/snapshot gespeichert. Wenn der Schnappschuss in einem nicht persistenten System erstellt wird (z. B. bootet von CD-ROM), sollte er auf einem anderen Gerät gespeichert werden. Wenn nicht genügend Speicherplatz zum Speichern des Schnappschusses vorhanden ist, kann der Speicherpfad z.B. zu einem anderen USB-Stick. Der Snapshot kann mit UNetbootin auf einem USB-Stick installiert werden oder mit dem IG-Burn-Tool-Plugin in SpaceFM auf eine CD-ROM oder auf eine DVD-ROM gebrannt werden.

UNetbootin: ein Werkzeug, um bootfähige USB-Sticks zu erstellen. Starte Unetbootin, aktiviere "Diskimage", wähle den ISO-Snapshot (sollte in /home/snapshot liegen) und wähle das USB-Ziellaufwerk aus. Der USB-Stick sollte mit fat32 formatiert sein und es sollte gemountet sein (hierfür SpaceFM verwenden). Nach der Installation auf einem Thumbdrive sollte Gparted verwendet werden, um zu kontrollieren, ob das Bootflag korrekt gesetzt wurde!

Networking: Verwende das Befehlszeilen-Tool ceni oder WICD, um WLAN einzurichten. LAN sollte standardmäßig funktionieren. Es sollten aber wegen der niedrigen Übertragungsrate keine Images über WLAN installiert werden.

Psensor: Ein Tool um die Temperature von CPU, GPU u.a. zu kontrollieren.

Gsmartcontrol: ein Tool zum Auslesen der S.M.A.R.T-Daten einer Festplatte, um zu sehen, ob die Festplatte in Ordnung ist. Wenn ihr in den Registern "rot" ist, sollten Sie eine andere Festplatte verwenden.
Tipp: Wenn eine Seagate-Platte Tausende von Ereignissen für die Neuzuteilung von Reallokationen auf der Registerkarte "Attribute" anzeigt, ist das Laufwerk nicht beschädigt. Diese Festplatten haben speziell für Lenovo-Computer eine andere Firmware, die das Speicherbit für Neuzuweisungsereignisse für andere Zwecke verwendet.

Gparted. ein tolles Tool für die Partitionirung von Festplatten, zur Reparatur von Dateisystemen und zum Kopieren von Partitionen. .

Mit dem Keyboard Layout Handler auf der rechten Seite des Panels könnt ihr das Tastaturlayout per linkem Mausklick ändern. Um eine dauerhafte Änderung vorzunehmen, klicken Sie mit der rechten Maustaste und verwenden Sie die "Einstellungen für den Tastaturlayout-Handler". Das oberste Tastaturlayout in der Liste wird bei Start vorbelegt. Mit einem linken Mausklick könnt iht die bereits vorinstallierten Tastaturbelegungen durchgehen (Deutsch, US-Englisch, Französisch, Spanisch).

Hardinfo gibt euch umfangreiche Informationen über die Hardware und Software des Rechners.

Das battery-plugin im Panel gibt euch Informationen über den Status der Batterie, wenn die Maus darüber fährt. Per rechtem Mausklick und "Battery Monitor Settings" kann das Plug-In aktiviert werden, falls nicht schon erfolgt.

Firefox-esr ist eine abgespeckte Firefox-Version und hilft beim Recherchieren im Web. Es kann auch pdf-Dateien anzeigen. Per Default sammelt es keine Cookies und speichert keine Daten, um nicht mit unnötigen Daten im Persistenz-ModusLabtix aufzublähen.

Für weitere Informationen verwendet bitte die man-Seiten der Hilfe-Funktion im Terminal (z.B.. "man gparted" or
"psensor --help" dort eintippen und (Enter) drücken) oder nutzt das Internet.

Desktop Einstellungen:
Die Labtix Desktop-Umgebung basiert auf openbox mit dem zusätzlichen lxpanel. Klickt man mit der rechten Maustaste auf den Desktop könnt ihr "Desktop-Einstellungen" auswählen, um Änderungen am Desktop vorzunehmen. Um neue Programmstarter auf dem Desktop zu installieren, kopiert ihr sie von /usr/share/applications auf den Desktop. Um Symbole auf dem Desktop zu verschieben, benutzen Sie "Shift + Drag". Beachtet bitte, dass SpaceFM in einigen Fällen die Objekte aus dem Ordner verschiebt. In diesem Fall kopiert sie bitte zurück. Die "Add to Desktop" Funktion des Lxpanel-Menüs funktioniert nicht mit Openbox.
Um Änderungen an Lxpanel vorzunehmen, klickt das Panel einfach mit der rechten Maustaste an.
Verwendet den Openbox Configuration Manager, um das Design der Fenster und andere allgemeine Optimierungen zu ändern.
Für Autostart: Kopiert die .desktop-Dateien nach /etc/xdg/autostart oder editiert /etc/xdg/openbox/autostart für nötige Befehle.

Persistenz
Mit der Persistenz könnt ihr Änderungen an einem Live-System wie Labtix speichern. Eine zusätzliche Datei zum Speichern aller Änderungen des laufenden Systems wird dem USB-Stick hinzugefügt. Das Aktivieren der Persistenz beim Booten verlangsamt den Bootvorgang. Hauptsächlich sollte Persistenz verwendet werden, um Änderungen an einem Live-System wie Labtix vorzunehmen und einen neuen Snapshot zu erstellen, um ein neues, stabiles und schnelles Boot-Live-System zu erhalten. Persistenz kann nur auf einem USB-Stick installiert werden. Wir empfehlen UNetbootin, um Labtix auf einem USB-Stick zu installieren. USB-Sticks, die mit dd erstellt wurden, können nicht persistent gemacht werden.

Einen USB-Stick persistent machen:
Bootet mit einem Labtix-USB-Stick. Wählt im ersten Boot-Bildschirm die Optionen "F5 -> persist_root" und "F8 -> save" und drückt "Enter" um zu booten. Befolgt die Anweisungen, um Persistenz zum USB-Stick hinzuzufügen. Wählt als Speichermethode "manuell". Das Hinzufügen der Persistenzdatei zum USB-Stick kann pro GB mehrere Minuten dauern. Seid also bitte geduldig.
Solange die Option unter "F5" auf "persist_root" gesetzt ist, bootet der USB-Stick in den Persistenzmodus. Manchmal kann es sinnvoll sein, ohne Persistenz zu booten. Dies kann durch Setzen der Option unter "F5" auf "keine" erfolgen.
In Labtixgibt es auf der rechten Seite des Panels eine grüne "Save Poweroff"-Taste, um Systemänderungen zu speichern und herunterzufahren und eine rote "Poweroff"-Taste, um den Computer herunterzufahren, ohne Änderungen zu speichern.


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